The Fort Worth Press - Bayerns Innenminister Herrmann zu Festnahmen: Anschlag stand nicht unmittelbar bevor

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000196
ALL 83.045552
AMD 377.608336
ANG 1.790083
AOA 916.999745
ARS 1383.1365
AUD 1.43213
AWG 1.8025
AZN 1.696767
BAM 1.692703
BBD 2.017085
BDT 122.889314
BGN 1.709309
BHD 0.375272
BIF 2964.437482
BMD 1
BND 1.280822
BOB 6.920277
BRL 5.3193
BSD 1.001532
BTN 93.628346
BWP 13.656801
BYN 3.038457
BYR 19600
BZD 2.014228
CAD 1.371515
CDF 2275.000405
CHF 0.78928
CLF 0.023138
CLP 913.630314
CNY 6.8864
CNH 6.91586
COP 3696.54
CRC 467.791212
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.432004
CZK 21.228963
DJF 178.340531
DKK 6.471195
DOP 59.449729
DZD 131.454091
EGP 51.964401
ERN 15
ETB 157.836062
EUR 0.86616
FJD 2.21445
FKP 0.749521
GBP 0.750815
GEL 2.715014
GGP 0.749521
GHS 10.917148
GIP 0.749521
GMD 73.506465
GNF 8778.549977
GTQ 7.671603
GYD 209.529662
HKD 7.83172
HNL 26.509205
HRK 6.524702
HTG 131.388314
HUF 340.851497
IDR 16991
ILS 3.109125
IMP 0.749521
INR 93.8122
IQD 1311.97909
IRR 1315624.999901
ISK 124.559881
JEP 0.749521
JMD 157.346743
JOD 0.708984
JPY 159.584028
KES 129.739685
KGS 87.447903
KHR 4001.973291
KMF 427.000235
KPW 900.003974
KRW 1509.115004
KWD 0.30657
KYD 0.834581
KZT 481.491739
LAK 21506.092917
LBP 89692.06536
LKR 312.41778
LRD 183.27376
LSL 16.894603
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.411466
MAD 9.358386
MDL 17.440975
MGA 4176.061001
MKD 53.348104
MMK 2099.452431
MNT 3566.950214
MOP 8.084003
MRU 40.089837
MUR 46.509602
MVR 15.460054
MWK 1736.722073
MXN 17.97235
MYR 3.939502
MZN 63.898088
NAD 16.894749
NGN 1356.239938
NIO 36.852081
NOK 9.58951
NPR 149.804404
NZD 1.72021
OMR 0.382195
PAB 1.001519
PEN 3.46252
PGK 4.323066
PHP 60.252942
PKR 279.628351
PLN 3.70525
PYG 6541.287659
QAR 3.662273
RON 4.408024
RSD 101.650468
RUB 84.452144
RWF 1457.231632
SAR 3.754897
SBD 8.05166
SCR 13.74181
SDG 600.999727
SEK 9.370501
SGD 1.2833
SHP 0.750259
SLE 24.574994
SLL 20969.510825
SOS 572.35094
SRD 37.487497
STD 20697.981008
STN 21.204227
SVC 8.762971
SYP 110.564047
SZL 16.900787
THB 33.050137
TJS 9.619362
TMT 3.51
TND 2.95786
TOP 2.40776
TRY 44.323503
TTD 6.794814
TWD 32.1128
TZS 2595.522995
UAH 43.875212
UGX 3785.603628
UYU 40.356396
UZS 12210.172836
VES 454.69063
VND 26322
VUV 119.226095
WST 2.727792
XAF 567.726608
XAG 0.015367
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.80494
XDR 0.706079
XOF 567.716781
XPF 103.216984
YER 238.598067
ZAR 17.126098
ZMK 9001.196659
ZMW 19.554625
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -208.7000

    4366.2

    -4.78%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1553

    -0.19%

  • DAX

    -459.4100

    22380.19

    -2.05%

  • MDAX

    -626.8200

    27796.28

    -2.26%

  • SDAX

    -179.9200

    16197.98

    -1.11%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

Bayerns Innenminister Herrmann zu Festnahmen: Anschlag stand nicht unmittelbar bevor
Bayerns Innenminister Herrmann zu Festnahmen: Anschlag stand nicht unmittelbar bevor / Foto: © AFP/Archiv

Bayerns Innenminister Herrmann zu Festnahmen: Anschlag stand nicht unmittelbar bevor

Die Ermittler in Bayern vermuten ein islamistisches Motiv hinter den am Wochenende aufgedeckten mutmaßlichen Anschlagsplänen auf einen Weihnachtsmarkt. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen sie nicht davon aus, "dass der Anschlag schon unmittelbar bevorstand", wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag in München sagte. Die Behörden seien durch einen ausländischen Nachrichtendienst auf einen Verdacht aufmerksam geworden. Aufgrund von Hinweisen des Verfassungsschutzes habe die Kriminalpolizei fünf Männer verhaftet.

Textgröße:

Herrmann betonte ebenso wie die Polizei im niederbayerischen Straubing, dass es keine weiteren akuten Gefahren gebe. "Wir haben für jeden Weihnachtsmarkt wie für alle ähnlichen Veranstaltungen auch ein entsprechendes Sicherheitskonzept, das die örtliche Kommune festlegt", sagte Herrmann. "Und da sind alle notwendigen Maßnahmen getroffen worden".

Die Tatverdächtigen waren am Freitagabend festgenommen worden. Damit wurde nach Angaben der Münchner Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei womöglich ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing-Landau verhindert.

Ein 56 Jahre alter Ägypter soll demnach in einer Moschee in der Region dazu aufgerufen haben, in der Weihnachtszeit mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt zu begehen, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen.

Neben dem Ägypter wurden drei Marokkaner im Alter von 30, 28 und 22 Jahren festgenommen. Sie sollen sich dazu bereit erklärt haben, einen Anschlag zu begehen. Ein fünfter Verdächtiger, ein 37-jähriger Syrer, soll die Marokkaner "in ihrem Tatentschluss bestärkt haben".

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnte vor einer neuen Welle von Anschlagsversuchen. "Es wäre schön, wenn es bei einem Einzelfall bleiben würde", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke am Sonntag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Aber leider müssen wir damit rechnen, dass es wieder der Beginn einer Anschlagswelle ist." Kopelke betonte aber auch: "Sie können sich auf die Polizei verlassen."

Die niederbayerische Polizei wies darauf hin, dass schon bei der Erstellung der Sicherheitskonzepte im Vorfeld "die allgemein erhöhte abstrakte Gefährdungslage berücksichtigt" worden sei. Polizei und weitere Sicherheitsbehörden hätten "die Lage aufmerksam beobachtet und beurteilt". In Austausch mit Veranstaltern und Kommunen habe es Maßnahmen gegeben, um die Sicherheit auf Veranstaltungen zu gewährleisten.

Da sich die Gefährdungslage nicht verändert habe, müssten die Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Advents- und Weihnachtszeit nicht erhöht werden. Absagen seien aktuell nicht bekannt. "Die niederbayerische Polizei wird dennoch weiterhin sichtbar vor Ort sein, um auch die subjektive Sicherheit zu erhöhen", versicherte sie.

Am Sonntag dauerten die Ermittlungen an. Vier der Tatverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft, der fünfte Mann wurde in Präventivgewahrsam genommen. Der Tatverdacht gegen den Ägypter lautet Versuch der Bestimmung zum Mord, den drei Marokkanern wird vorgeworfen, sich zum Mord bereiterklärt zu haben.

Herrmann kündigte an, dass nun sorgfältig ermittelt werde, "was hier möglicherweise geplant war, welche Anschläge angedacht waren, in welchem Stadium sie waren". Die Festgenommenen würden vernommen. Technische Geräte wie etwa Handys seien beschlagnahmt worden und würden ausgewertet.

Aus der Politik kamen nach den Festnahmen weitere erleichterte, aber auch besorgte Stimmen. Der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (CDU), schrieb im Onlinedienst X, es sei "gut, dass die Polizei den mutmaßlich geplanten Anschlag" verhindert habe. "Wie tief womöglich islamistische Strukturen in Deutschland gehen, muss aber nachdenklich machen."

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) forderte: "Wenn eine Moschee dazu missbraucht wird, Terrorpläne zu schmieden, dann muss sie geschlossen werden."

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) plädierte im Bayerischen Rundfunk für ein möglichst hartes Vorgehen und betonte, dass der Status der ausländischen Tatverdächtigen überprüft werden müsse.

S.Rocha--TFWP