The Fort Worth Press - USA wollen deutsche Reisende stärker durchleuchten

USD -
AED 3.672498
AFN 63.000058
ALL 81.708441
AMD 368.209981
ANG 1.790403
AOA 917.493524
ARS 1432.706769
AUD 1.413488
AWG 1.8025
AZN 1.697352
BAM 1.685177
BBD 2.015096
BDT 122.817901
BGN 1.69088
BHD 0.377305
BIF 2994.054799
BMD 1
BND 1.281762
BOB 6.938712
BRL 5.108399
BSD 1.000526
BTN 94.560525
BWP 13.406112
BYN 2.76997
BYR 19600
BZD 2.012252
CAD 1.399125
CDF 2320.999988
CHF 0.793399
CLF 0.022551
CLP 887.5701
CNY 6.76055
CNH 6.757355
COP 3459.68
CRC 455.716489
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.00853
CZK 20.818304
DJF 178.168001
DKK 6.442135
DOP 58.694285
DZD 132.881569
EGP 50.123985
ERN 15
ETB 161.303992
EUR 0.86185
FJD 2.21245
FKP 0.744874
GBP 0.745075
GEL 2.645003
GGP 0.744874
GHS 11.255482
GIP 0.744874
GMD 72.501879
GNF 8763.721587
GTQ 7.626359
GYD 209.290102
HKD 7.8336
HNL 26.754265
HRK 6.493987
HTG 130.666299
HUF 301.036045
IDR 17738
ILS 2.915697
IMP 0.744874
INR 94.53235
IQD 1310.701361
IRR 1375752.501353
ISK 124.45993
JEP 0.744874
JMD 158.238482
JOD 0.70898
JPY 160.449847
KES 129.450059
KGS 87.450028
KHR 4017.784058
KMF 425.000405
KPW 900.00035
KRW 1508.814969
KWD 0.30816
KYD 0.8338
KZT 487.920041
LAK 22016.388216
LBP 89596.067517
LKR 335.185855
LRD 182.097037
LSL 16.148994
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374399
MAD 9.250461
MDL 17.459223
MGA 4157.368235
MKD 53.103178
MMK 2099.401411
MNT 3576.563972
MOP 8.072446
MRU 39.93262
MUR 47.240134
MVR 15.449876
MWK 1734.893459
MXN 17.200485
MYR 4.068598
MZN 63.91037
NAD 16.148855
NGN 1357.859968
NIO 36.817798
NOK 9.485375
NPR 151.295881
NZD 1.71405
OMR 0.384505
PAB 1.000526
PEN 3.408382
PGK 4.383153
PHP 60.27199
PKR 278.370642
PLN 3.65327
PYG 6105.515298
QAR 3.657654
RON 4.507798
RSD 101.158261
RUB 72.50097
RWF 1483.728104
SAR 3.752094
SBD 8.065041
SCR 13.834808
SDG 600.489986
SEK 9.375953
SGD 1.28204
SHP 0.746601
SLE 24.750524
SLL 20969.503664
SOS 571.773221
SRD 37.331976
STD 20697.981008
STN 21.109953
SVC 8.754244
SYP 110.532098
SZL 16.145959
THB 32.532006
TJS 9.274765
TMT 3.5
TND 2.928683
TOP 2.40776
TRY 46.299301
TTD 6.796543
TWD 31.524298
TZS 2620.002977
UAH 44.808889
UGX 3701.565583
UYU 40.393596
UZS 12016.40559
VES 591.77565
VND 26300
VUV 118.866954
WST 2.741216
XAF 565.192704
XAG 0.014324
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.803205
XDR 0.703697
XOF 565.197574
XPF 102.758965
YER 238.598957
ZAR 16.210897
ZMK 9001.201473
ZMW 17.684109
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -111.0200

    18423.12

    -0.6%

  • Euro STOXX 50

    27.9900

    6257.42

    +0.45%

  • DAX

    16.4000

    24910.41

    +0.07%

  • Goldpreis

    5.5000

    4357.1

    +0.13%

  • TecDAX

    -31.6800

    3966.54

    -0.8%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1616

    +0.19%

  • MDAX

    3.9100

    32586.54

    +0.01%

USA wollen deutsche Reisende stärker durchleuchten
USA wollen deutsche Reisende stärker durchleuchten / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

USA wollen deutsche Reisende stärker durchleuchten

Deutsche sollen für Reisen in die USA künftig ihre Online-Aktivitäten über fünf Jahre offenlegen. Laut einer neuen Anordnung des US-Heimatschutzministeriums vom Dienstag (Ortszeit) werden zudem persönliche Daten der Reisenden sowie von Familienmitgliedern verlangt, wie Namen, Anschriften und Telefonnummern.

Textgröße:

Die Regierung von Präsident Donald Trump begründet dies mit dem Schutz der USA "vor ausländischen Terroristen und anderen Bedrohungen der nationalen Sicherheit und öffentlichen Sicherheit". Die Neuregelung soll binnen 60 Tagen in Kraft treten, wenn sie nicht juristisch angefochten wird - etwa von Datenschützern.

Sie gilt für Staatsangehörige von 42 Ländern, die am sogenannten Visa Waiver Program teilnehmen. Deutsche, Briten oder Franzosen können damit ohne Visum für bis zu 90 Tage in die USA einreisen, wenn sie vorab die elektronische Einreisegenehmigung Esta beantragen.

Künftig sollen Reisende aus Deutschland für den Antrag "ihre sozialen Medien der vergangenen fünf Jahre vorlegen", wie es in der Anordnung heißt. Genauer definiert wird dies nicht. Vermutlich sind Nutzerkonten bei Plattformen wie X, Facebook oder Instagram gemeint, wie sie bereits bei Visa-Bewerbungen abgefragt werden.

Diese Angabe ist ebenso verpflichtend wie die weiterer persönlicher Daten. Dazu gehören die Telefonnummern der Reisenden der vergangenen fünf Jahre sowie die E-Mail-Adressen der vergangenen zehn Jahre. Auch umfangreiche Angaben zu Familienmitgliedern werden abgefragt, darunter Geburtsdaten, Anschriften sowie Telefonnummern.

Die verschärften US-Regeln würden etwa Fußballfans treffen, die im Sommer des kommenden Jahres zur Weltmeisterschaft anreisen. Die USA richten sie zusammen mit Kanada und Mexiko aus. Die Neuregelung trifft neben Deutschen auch Staatsangehörige aus Israel, Australien, Japan oder Südkorea. All diese Länder gelten als enge Verbündete der USA.

Die US-Regierung geht seit dem erneuten Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar hart gegen Einwanderer ohne gültige Papiere vor. Sie hat darüber hinaus die Einreisebestimmungen für Staatsbürger befreundeter Länder deutlich verschärft.

Kritiker werfen der Trump-Regierung vor, mit der Durchleuchtung der Online-Aktivitäten Andersdenkende aus den USA fernhalten zu wollen. Bereits jetzt schaut sich die US-Regierung Onlinekonten ausländischer Studenten daraufhin an, welche Haltung sie etwa zu Israel haben.

Anfang Dezember ordnete das US-Außenministerium zudem an, dass Bewerber für Facharbeitervisa (H-1B) ihre Onlinenutzerkonten auf "öffentlich" stellen müssen, damit alle Inhalte von den US-Behörden eingesehen werden können und nicht nur von befreundeten Nutzern. Damit werde sichergestellt, dass Einreisende nicht den "nationalen Interessen" schadeten, heißt es. "Ein US‑Visum ist ein Privileg, kein Recht", betont das Ministerium in der Mitteilung vom 3. Dezember.

Medienberichten zufolge hat das US-Außenministerium Mitarbeiter in einem Memo zudem angewiesen, keine Visa für Facharbeiter zu genehmigen, die sich an "Zensur" beteiligen. Damit seien etwa Faktenprüfer gemeint oder Moderatoren von Online-Inhalten. Das Internationale Faktencheck-Netzwerk (IFCN) äußerte sich "sehr besorgt" über die Vorgabe. Die Arbeit von Faktenprüfern "stärkt die öffentliche Debatte und zensiert sie nicht", erklärte das IFCN, dem auch die Nachrichtenagentur AFP angehört.

Nach der Wiederwahl Trumps vor gut einem Jahr hatten US-Onlineriesen wie Meta bekannt gegeben, Faktenchecks auf Plattformen wie Facebook und Instagram einzustellen. Faktenprüfer seien "politisch zu voreingenommen", hieß es zur Begründung.

T.Dixon--TFWP