The Fort Worth Press - Großbrand in Hongkong: Mindestens 83 Todesopfer bestätigt - Bambusgerüste im Visier

USD -
AED 3.67315
AFN 62.498339
ALL 82.898107
AMD 377.439778
ANG 1.790083
AOA 916.999938
ARS 1397.055997
AUD 1.417726
AWG 1.8
AZN 1.698457
BAM 1.689807
BBD 2.011068
BDT 122.513867
BGN 1.709309
BHD 0.378625
BIF 2965
BMD 1
BND 1.277469
BOB 6.900038
BRL 5.255502
BSD 0.998523
BTN 93.323368
BWP 13.643963
BYN 2.973062
BYR 19600
BZD 2.008078
CAD 1.369395
CDF 2272.99994
CHF 0.784245
CLF 0.022954
CLP 906.339956
CNY 6.880503
CNH 6.87856
COP 3706.14
CRC 465.684898
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.269158
CZK 20.996299
DJF 177.802353
DKK 6.425545
DOP 59.252731
DZD 132.327445
EGP 52.237419
ERN 15
ETB 155.895513
EUR 0.860157
FJD 2.210223
FKP 0.749521
GBP 0.742935
GEL 2.714989
GGP 0.749521
GHS 10.923292
GIP 0.749521
GMD 73.525372
GNF 8752.300395
GTQ 7.648111
GYD 208.902867
HKD 7.83395
HNL 26.428837
HRK 6.477598
HTG 130.780562
HUF 332.682501
IDR 16883
ILS 3.10475
IMP 0.749521
INR 92.94805
IQD 1308.09307
IRR 1315625.000244
ISK 123.519899
JEP 0.749521
JMD 157.274927
JOD 0.708983
JPY 158.2475
KES 129.650105
KGS 87.450166
KHR 4000.984911
KMF 426.999683
KPW 900.003974
KRW 1481.410076
KWD 0.30637
KYD 0.832131
KZT 481.288689
LAK 21461.556073
LBP 89421.929609
LKR 313.539993
LRD 182.729319
LSL 16.931079
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.39183
MAD 9.332792
MDL 17.464295
MGA 4155.669119
MKD 53.007955
MMK 2099.452431
MNT 3566.950214
MOP 8.056472
MRU 39.857965
MUR 46.569692
MVR 15.460011
MWK 1731.054175
MXN 17.702979
MYR 3.939502
MZN 63.897294
NAD 16.931079
NGN 1374.360255
NIO 36.745838
NOK 9.73415
NPR 149.304962
NZD 1.700115
OMR 0.384488
PAB 0.998475
PEN 3.473618
PGK 4.311257
PHP 59.434003
PKR 278.731564
PLN 3.65678
PYG 6524.941572
QAR 3.651311
RON 4.381973
RSD 101.080216
RUB 82.046452
RWF 1459.848969
SAR 3.75399
SBD 8.05166
SCR 15.302125
SDG 600.999984
SEK 9.282325
SGD 1.27328
SHP 0.750259
SLE 24.574991
SLL 20969.510825
SOS 570.653465
SRD 37.336498
STD 20697.981008
STN 21.167495
SVC 8.736371
SYP 110.564047
SZL 16.924493
THB 32.169635
TJS 9.540369
TMT 3.51
TND 2.942605
TOP 2.40776
TRY 44.313001
TTD 6.778753
TWD 31.801098
TZS 2594.99982
UAH 43.841339
UGX 3769.542134
UYU 40.685845
UZS 12173.837913
VES 454.69063
VND 26341
VUV 119.226095
WST 2.727792
XAF 566.728441
XAG 0.014183
XAU 0.000223
XCD 2.70255
XCG 1.799457
XDR 0.706079
XOF 566.733337
XPF 103.038184
YER 238.593911
ZAR 16.686401
ZMK 9001.207104
ZMW 19.346115
ZWL 321.999592
  • SDAX

    265.0300

    16463.01

    +1.61%

  • TecDAX

    15.1800

    3435.36

    +0.44%

  • Euro STOXX 50

    73.0400

    5574.32

    +1.31%

  • MDAX

    433.0800

    28229.36

    +1.53%

  • Goldpreis

    -175.3000

    4399.6

    -3.98%

  • DAX

    273.6700

    22653.86

    +1.21%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1597

    +0.19%

Großbrand in Hongkong: Mindestens 83 Todesopfer bestätigt - Bambusgerüste im Visier
Großbrand in Hongkong: Mindestens 83 Todesopfer bestätigt - Bambusgerüste im Visier / Foto: © AFP

Großbrand in Hongkong: Mindestens 83 Todesopfer bestätigt - Bambusgerüste im Visier

Am Tag nach dem verheerenden Großbrand in einem Hochhauskomplex in Hongkong zeichnet sich das Ausmaß der Katastrophe ab. Die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer stieg am Donnerstag auf 83, zahlreiche weitere Menschen wurden noch vermisst. Die Behörden ermittelten wegen der Ursachen des schlimmsten Brandes seit fast 80 Jahren, in den Fokus gerieten unter anderem die an dem Gebäudekomplex angebrachten Baugerüste aus Bambus.

Textgröße:

Drei Mitarbeiter einer Baufirma wurden im Zusammenhang mit dem Brand festgenommen. Die Behörden ordneten an, die Sicherheit auf allen größeren Baustellen in der Millionenmetropole zu überprüfen.

Das Feuer in dem Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po hatte sich am Mittwoch über Bambus-Baugerüste ausgebreitet und rasch auf mehrere Hochhäuser übergegriffen. In vier Hochhäusern seien die Brände gelöscht und in drei weiteren unter Kontrolle gebracht worden, teilte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) mit. Nur einer der insgesamt acht Wohntürme sei verschont geblieben.

Um Mitternacht (Donnerstag 17.00 Uhr MEZ) bestätigten die Behörden den Tod von 83 Menschen. Nach jüngsten Angaben eines Sprechers der Hongkonger Verwaltung wurden noch 58 Verletzte in Krankenhäusern behandelt, zwölf davon schwebten demnach in Lebensgefahr. Es handelt sich um die schlimmste Brandkatastrophe in Hongkong seit 1948.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr durchkämmten die Hochhäuser am Donnerstag weiter auf der Suche nach vermissten Bewohnerinnen und Bewohnern.

Unklar blieb zunächst noch, wie viele Menschen vermisst wurden. Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, hatte auf einer Pressekonferenz am frühen Donnerstagmorgen von 279 Vermissten gesprochen. Nach Angaben der Feuerwehr konnten einige davon inzwischen aber ausfindig gemacht werden, die Behörden aktualisierten die Vermisstenzahl später nicht.

Nach Angaben der Feuerwehr hatten sich die Flammen aufgrund des Windes und herumfliegender Trümmerteile rasend schnell ausgebreitet. Demnach konnten die Feuerwehrkräfte einige Stockwerke wegen der extrem hohen Temperatur am Brandort zunächst nicht erreichen.

Mehrere Bewohner des Gebäudekomplexes Wang Fuk Court, der fast 2000 Wohnungen umfasst, sagten der Nachrichtenagentur AFP, sie hätten keinen Feueralarm gehört. Stattdessen hätten sie von Tür zu Tür gehen müssen, um Nachbarn zu warnen. "Klingeln, an Türen klopfen, die Nachbarn alarmieren, ihnen sagen, sie sollen gehen - so war die Situation", sagte ein Anwohner.

Zahlreiche Menschen versammelten sich in der Nähe der Wohnanlage zu einer spontanen Hilfsaktion für Bewohner und Feuerwehrleute. Die Behörden richteten Notunterkünfte für die aus den Hochhäusern evakuierten Anwohner ein.

Die Brandkatastrophe löste auch international Bestürzung aus. Papst Leo XIV. äußerte in einer Mitteilung seine "spirituelle Solidarität" mit allen, die unter dem Brand zu leiden hätten, "insbesondere mit den Verletzten und den trauernden Familien".

Die Behörden leiteten Ermittlungen zur Ursache des Großbrands in dem Hochhauskomplex ein, der gerade umfassend instandgesetzt werden sollte. Für die Bauarbeiten waren Baugerüste aus Bambus errichtet worden, die mit Kunststoffnetzen umhüllt waren. Die Polizei nahm drei Männer fest, die verdächtigt werden, brennbare Verpackungen auf der Baustelle zurückgelassen zu haben. Ihnen wird demnach "grobe Fahrlässigkeit" zur Last gelegt.

Hongkongs Anti-Korruptions-Behörde leitete ebenfalls Ermittlungen ein, "um mögliche Korruption im Zusammenhang mit dem Großprojekt zur Renovierung der Wohnanlage Wang Fuk Court" zu untersuchen.

Die Regierung ordnete zudem eine Überprüfung aller Großbaustellen in Hongkong an. "Die Regierung hat unverzüglich Inspektionen aller Wohnsiedlungen in der Stadt angeordnet, in denen größere Reparaturarbeiten durchgeführt werden, um die Sicherheit von Gerüsten und Baumaterialien zu überprüfen", erklärte Regierungschef Lee.

Eric Chan, der stellvertretende Leiter der Hongkonger Verwaltung, forderte einen "verpflichtenden" Übergang von Bambus- zu Metallgerüsten in der gesamten chinesischen Sonderverwaltungszone. Die Verwaltung werde hierbei mit der örtlichen Bauindustrie zusammenarbeiten.

In Hongkong stehen einige der bewohnerreichsten und höchsten Hochhauskomplexe der Welt. Früher gehörten tödliche Feuer zum Alltag, insbesondere in ärmeren Stadtvierteln. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, sodass Brände in Wohngebieten heute viel seltener vorkommen.

M.McCoy--TFWP