The Fort Worth Press - Drohnen: Grüne werfen Koalition Untätigkeit vor - Debatte in der SPD

USD -
AED 3.6725
AFN 65.499729
ALL 82.012423
AMD 377.773158
ANG 1.79008
AOA 917.000037
ARS 1442.275002
AUD 1.437732
AWG 1.8
AZN 1.697294
BAM 1.659595
BBD 2.015639
BDT 122.394949
BGN 1.67937
BHD 0.376995
BIF 2965.596535
BMD 1
BND 1.27457
BOB 6.91481
BRL 5.271602
BSD 1.000776
BTN 90.44239
BWP 13.24927
BYN 2.866659
BYR 19600
BZD 2.012669
CAD 1.369065
CDF 2230.000275
CHF 0.7768
CLF 0.021932
CLP 866.00035
CNY 6.93805
CNH 6.938869
COP 3698
CRC 496.14758
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.565043
CZK 20.568969
DJF 178.211857
DKK 6.331013
DOP 63.157627
DZD 129.992996
EGP 46.861601
ERN 15
ETB 155.932472
EUR 0.847799
FJD 2.210498
FKP 0.732184
GBP 0.736925
GEL 2.694986
GGP 0.732184
GHS 10.987836
GIP 0.732184
GMD 73.000379
GNF 8783.310776
GTQ 7.675957
GYD 209.370505
HKD 7.81155
HNL 26.434899
HRK 6.3863
HTG 131.283861
HUF 322.487018
IDR 16879.45
ILS 3.13001
IMP 0.732184
INR 90.398099
IQD 1311.010794
IRR 42125.000158
ISK 122.770089
JEP 0.732184
JMD 156.523658
JOD 0.709003
JPY 156.875974
KES 129.102598
KGS 87.450209
KHR 4038.98126
KMF 418.999491
KPW 900.030004
KRW 1469.990241
KWD 0.307339
KYD 0.833956
KZT 493.576471
LAK 21509.911072
LBP 89638.030929
LKR 309.69554
LRD 186.137286
LSL 16.167606
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.339495
MAD 9.185352
MDL 17.007501
MGA 4427.737424
MKD 52.251206
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.05317
MRU 39.920067
MUR 46.059657
MVR 15.449897
MWK 1735.286131
MXN 17.426835
MYR 3.9525
MZN 63.750209
NAD 16.167606
NGN 1366.530344
NIO 36.826006
NOK 9.778903
NPR 144.708438
NZD 1.67346
OMR 0.384506
PAB 1.000776
PEN 3.36398
PGK 4.350519
PHP 58.550504
PKR 280.209677
PLN 3.58107
PYG 6608.484622
QAR 3.647395
RON 4.318398
RSD 99.504972
RUB 76.753269
RWF 1460.610278
SAR 3.750238
SBD 8.058149
SCR 14.862442
SDG 601.501385
SEK 9.03673
SGD 1.273565
SHP 0.750259
SLE 24.450362
SLL 20969.499267
SOS 570.904894
SRD 37.86973
STD 20697.981008
STN 20.789492
SVC 8.756194
SYP 11059.574895
SZL 16.159799
THB 31.705498
TJS 9.366941
TMT 3.505
TND 2.899825
TOP 2.40776
TRY 43.6127
TTD 6.776526
TWD 31.654974
TZS 2574.999777
UAH 43.184356
UGX 3572.383187
UYU 38.617377
UZS 12275.134071
VES 377.985125
VND 25960
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 556.612755
XAG 0.013394
XAU 0.000205
XCD 2.702549
XCG 1.803594
XDR 0.692248
XOF 556.610394
XPF 101.198154
YER 238.396166
ZAR 16.198103
ZMK 9001.200805
ZMW 18.589121
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -168.1900

    17710.28

    -0.95%

  • TecDAX

    -35.3600

    3592.69

    -0.98%

  • MDAX

    -135.6900

    31298.82

    -0.43%

  • Goldpreis

    -3.9000

    4885.6

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    12.9500

    5938.65

    +0.22%

  • DAX

    37.1500

    24528.21

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1799

    +0.11%

Drohnen: Grüne werfen Koalition Untätigkeit vor - Debatte in der SPD
Drohnen: Grüne werfen Koalition Untätigkeit vor - Debatte in der SPD / Foto: © AFP

Drohnen: Grüne werfen Koalition Untätigkeit vor - Debatte in der SPD

In der Diskussion über den Umgang mit der Gefahr durch Drohnen haben die Grünen der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen. Diese habe die Gefahr "viel zu lange ignoriert", sagten Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic und Innenexperte Konstantin von Notz AFP. Innerhalb der SPD wurden am Dienstag unterschiedliche Standpunkte deutlich: Der Innenpolitiker Sebastian Fiedler betonte die Zuständigkeit der Polizei. Sein Parteikollege, Thüringens Innenminister Georg Maier, befürwortete dagegen mehr Kompetenzen für die Bundeswehr.

Textgröße:

"Die Bundespolizei hat die originäre Zuständigkeit für die Luftsicherheit, sie ist eine sehr geeignete Stelle, um die Drohnenabwehr zu übernehmen", sagten die Grünen-Politiker Mihalic und von Notz. "Die Bundespolizei muss jetzt mit den notwendigen Kompetenzen und vor allem mit dem benötigten Equipment ausgestattet werden, um ihre Aufgabe angemessen wahrnehmen zu können."

Die Koalition müsse "das jetzt schnellstmöglich umsetzen und vor allem Klarheit schaffen, wie man das Problem lösen will", sagten Mihalic und von Notz. "Wenn bestimmte Akteure jetzt ernsthaft den Ländern diese Aufgabe überlassen und dem Bund lediglich eine koordinierende und unterstützende Rolle zuweisen wollen, lohnt sich dringend ein Blick ins Grundgesetz. Der Bund ist klar zuständig."

Bayern hatte am Dienstag ein eigenes Gesetz zur Drohnenabwehr auf den Weg gebracht. Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sagte, der Schutz des Territoriums habe für ihn absolute Priorität. "Abschießen statt abwarten muss im Endeffekt die Konsequenz lauten." Das geplante Gesetz muss vom bayerischen Landtag beschlossen werden.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Fiedler betonte im BR-Radio, dass die Polizei bei Drohnen zuständig ist - "daran gibt es auch überhaupt gar keinen Zweifel", sagte Fiedler. "Da gibt es auch weder in der Bundesregierung noch sonst irgendwo irgendeinen Diskurs." Er habe am Montag mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gesprochen. Dieser "würde Ihnen genauso sagen, dass es innerhalb der Bundesregierung überhaupt keinen Streit über die Frage gibt, dass es sich um eine ausnahmsweise Amtshilfe handeln muss", sagte Fiedler.

Der Innenexperte verwies aber darauf, dass die Polizei "an ihre Grenzen" stoßen könne. Das gelte bei großen Menschenansammlungen, "wenn wir Drohnen haben in ganz, ganz großer Höhe, bei der wir davon ausgehen müssen, dass sie jetzt in diese Menschenmenge reinfliegen soll", sagte Fiedler. "Und dann brauchen wir die Möglichkeit, nach einem angepassten Sicherheitsgesetz, dass die Polizei auch hier die Bundeswehr um Amtshilfe bitten darf."

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) unterstützt Dobrindts Pläne. "Ich bin absolut dafür, der Bundeswehr mehr Kompetenzen zu geben", sagte Maier dem "Tagesspiegel". "Ein bemanntes Flugzeug, das eine Gefahr darstellt, darf die Bundeswehr abfangen, unbemannte Drohnen aber nicht. Das ist inkonsistent."

Kleine Bundesländer wie Thüringen haben aus seiner Sicht weder die nötigen finanziellen Ressourcen noch das Personal, um eine umfassende Drohnenabwehr sicherzustellen. "Die Bundeswehr verfügt über die notwendige Technik und Fähigkeiten zur Abwehr von Drohnen, dann sollte diese auch zum Einsatz kommen können", sagte Maier.

Die Linken-Politikerin Clara Bünger warf der Bundesregierung vor, die Drohnenvorfälle zu instrumentalisieren, "um Panik zu verbreiten, das Grundgesetz auszuhebeln und die Gesellschaft zu militarisieren". Die Abwehr von Gefahren im Inland sei laut Grundgesetz eindeutig Aufgabe der Polizei. "Wer hier Kompetenzen verschiebt oder die Abwehr von Drohnen militärisch regeln will, weicht die Trennung von innerer und äußerer Sicherheit auf - und riskiert den Bruch der Verfassung", erklärte Bünger.

Am Mittwoch berät das Bundeskabinett über Änderungen des Bundespolizeigesetzes. Hintergrund sind auch wiederholte Vorfälle mit Drohnen in Deutschland, zuletzt war der Flugbetrieb am Münchener Flughafen mehrmals ausgesetzt worden.

S.Jones--TFWP