The Fort Worth Press - Ex-FBI-Chef in USA angeklagt - Comey gibt sich kämpferisch

USD -
AED 3.672503
AFN 65.00016
ALL 80.969857
AMD 361.359581
ANG 1.789785
AOA 916.999814
ARS 1522.999097
AUD 1.432531
AWG 1.80125
AZN 1.733153
BAM 1.74212
BBD 2.012426
BDT 123.598208
BGN 1.747831
BHD 0.377416
BIF 2999.585803
BMD 1
BND 1.278237
BOB 11.675159
BRL 5.061797
BSD 0.999132
BTN 94.798398
BWP 13.69985
BYN 2.981094
BYR 19600
BZD 2.009486
CAD 1.409504
CDF 2313.496653
CHF 0.825905
CLF 0.024945
CLP 981.88969
CNY 6.691199
CNH 6.68261
COP 3168
CRC 453.826798
CUC 1
CUP 23.980333
CVE 98.217189
CZK 21.69495
DJF 177.929603
DKK 6.66426
DOP 61.451444
DZD 134.429503
EGP 53.909098
ERN 15
ETB 163.206182
EUR 0.89157
FJD 2.25945
FKP 0.750648
GBP 0.750975
GEL 2.590027
GGP 0.750648
GHS 11.676049
GIP 0.750648
GMD 73.497352
GNF 8844.094881
GTQ 7.639034
GYD 209.00734
HKD 7.84817
HNL 26.820882
HRK 6.717696
HTG 130.705681
HUF 323.815498
IDR 18054
ILS 3.103505
IMP 0.750648
INR 94.83895
IQD 1514.774979
IRR 1795877.49876
ISK 121.440179
JEP 0.750648
JMD 158.78431
JOD 0.708969
JPY 158.407498
KES 129.897411
KGS 87.449855
KHR 4068.089503
KMF 439.999991
KPW 899.999961
KRW 1331.68034
KWD 0.31091
KYD 0.83268
KZT 451.722955
LAK 22482.018394
LBP 89478.016105
LKR 331.122819
LRD 170.366279
LSL 16.42449
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412478
MAD 9.77184
MDL 17.816041
MGA 4529.360679
MKD 54.914955
MMK 2099.513869
MNT 3596.411813
MOP 8.077478
MRU 40.003029
MUR 47.249868
MVR 15.460413
MWK 1732.62013
MXN 18.443225
MYR 4.082499
MZN 63.893505
NAD 16.424417
NGN 1332.740352
NIO 36.770142
NOK 9.415735
NPR 151.676406
NZD 1.764865
OMR 0.384503
PAB 0.999132
PEN 3.447023
PGK 4.544503
PHP 62.995498
PKR 276.59385
PLN 3.89775
PYG 5763.047022
QAR 3.642032
RON 4.747896
RSD 104.717958
RUB 82.75182
RWF 1476.78686
SAR 3.763551
SBD 8.064647
SCR 13.998288
SDG 601.461434
SEK 9.908202
SGD 1.279815
SHP 0.754745
SLE 24.68032
SLL 20969.504398
SOS 571.064633
SRD 37.708892
STD 20697.981008
STN 21.822878
SVC 8.742551
SYP 13001.999685
SZL 16.419114
THB 33.560497
TJS 9.202594
TMT 3.51
TND 2.982711
TOP 2.40776
TRY 49.552698
TTD 6.778453
TWD 32.478498
TZS 2649.949648
UAH 45.052265
UGX 4156.255985
UYU 40.119539
UZS 12034.649387
VES 878.9106
VND 25894.5
VUV 118.97233
WST 2.787823
XAF 584.831548
XAG 0.017496
XAU 0.000241136137
XCD 2.70255
XCG 1.80082
XDR 0.707052
XOF 584.831548
XPF 106.228901
YER 236.14965
ZAR 16.43767
ZMK 9001.203608
ZMW 19.959203
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.082052
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ex-FBI-Chef in USA angeklagt - Comey gibt sich kämpferisch
Ex-FBI-Chef in USA angeklagt - Comey gibt sich kämpferisch / Foto: © AFP/Archiv

Ex-FBI-Chef in USA angeklagt - Comey gibt sich kämpferisch

Der Rachefeldzug von US-Präsident Donald Trump gegen seine politischen Gegner hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Am Donnerstag erhob die Staatsanwaltschaft gegen angeblicher "schwerer Straftaten" Anklage gegen den ehemaligen FBI-Chef und prominenten Trump-Kritiker James Comey. Trump, der das Justizministerium kürzlich öffentlich dazu aufgefordert hatte, gegen bestimmte politische Gegner vorzugehen, begrüßte den Schritt. Comey, der 2017 zur Einmischung Russlands in Trumps Wahlkampf ermittelt hatte und daraufhin entlassen worden war, gab sich indes kämpferisch.

Textgröße:

Eine Grand Jury habe den früheren Bundespolizeichef in zwei Punkten angeklagt, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag (Ortszeit). Comey werde wegen "schwerwiegender Verstöße im Zusammenhang mit der Weitergabe sensibler Informationen" strafrechtlich verfolgt.

Die Grand Jury lege dem früheren FBI-Direktor zur Last, eine Untersuchung des Kongresses behindert und eine Falschaussage gemacht zu haben, hieß es in der Erklärung des Justizministeriums, das von Trumps Verbündeter Pam Bondi geführt wird. Im Falle einer Verurteilung drohen Comey bis zu fünf Jahre Haft, wie die erst vor wenigen Tagen von Trump ernannte Bundesstaatsanwältin Lindsey Halligan mitteilte.

Comey gilt als ausgesprochener Trump-Kritiker. Insbesondere wegen seiner Rolle bei den Ermittlungen während Trumps erster Amtszeit (2017-2021) zu russischer Einflussnahme auf die US-Wahlen 2016 ist der damalige FBI-Chef dem Rechtspopulisten ein Dorn im Auge.

Comey hatte 2017 zur Einmischung Russlands in Trumps Wahlkampf ermittelt und war daraufhin entlassen worden. Trump wirft Comey unter anderem vor, den Kongress belogen zu haben. Die Anklage gegen Comey begrüßte er als "Gerechtigkeit in Amerika". Bei Truth Social nannte er Comey einen "der schlimmsten Menschen, denen dieses Land jemals ausgesetzt war".

Comey selbst gab sich kämpferisch. "Ich habe keine Angst", sagte er per Video im Onlinedienst Instagram. Über die ihm zur Last gelegten Anklagepunkten sagte der 64-Jährige: "Ich vertraue auf die Bundesjustiz und bin unschuldig."

Seine Familie und er wüssten seit Jahren, "dass es seinen Preis hat, sich Donald Trump zu widersetzen", sagte Comey. Etwas anderes käme für ihn und seine Angehörigen aber "nicht infrage". "Wir werden nicht auf den Knien leben - und das sollten Sie auch nicht tun", appellierte er an die Menschen in den USA. Seine Aufnahme beendete er mit den Worten: "Wir sehen uns vor Gericht."

Ohne Comey namentlich zu nennen, hatte Justizministerin Bondi kurz nach Bekanntwerden der Anklage erklärt: "Niemand steht über dem Gesetz." Die Anklage spiegele "die Entschlossenheit des Justizministeriums wider, diejenigen, die ihre Machtposition missbrauchen, um das amerikanische Volk zu täuschen, zur Rechenschaft zu ziehen".

Trump hatte Bondis Ministerium kürzlich öffentlich dazu aufgefordert, juristisch gegen bestimmte politische Gegner vorzugehen. Politiker der Demokratischen Partei hätten ihn zweimal einem Amtsenthebungsverfahren ausgesetzt und ihn fünf Mal vor Gericht gestellt, erklärte er am Samstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Dies sei "ohne Grund" geschehen. "Gerechtigkeit muss jetzt hergestellt werden", forderte er.

In seiner Onlinebotschaft ging Trump namentlich den demokratischen Senator Adam Schiff aus Kalifornien sowie die New Yorker Staatsanwältin Letitia James an, die ebenfalls der Demokratischen Partei angehört. Schiff wie James waren in den vergangenen Jahren an Ermittlungsverfahren gegen Trump beteiligt, in denen der Republikaner eine politisch motivierte "Hexenjagd" gegen sich sieht.

Die Anklage gegen Comey wurde von der erst vor wenigen Tagen von Trump zur Bundesstaatsanwältin ernannten Lindsey Halligan erhoben. Sie erklärte, die Comey vorgeworfenen Verstöße stünden im Zusammenhang mit "seiner mündlichen Aussage vor einem Ausschuss des US-Senats am 30. September 2020". Die Anklagepunkte stellten "einen außerordentlichen Missbrauch des Vertrauens der Öffentlichkeit dar".

Die Juristin war bisher im Weißen Haus tätig und verfügt über keinerlei Erfahrung als Staatsanwältin. Sie trat die Nachfolge für Erik Siebert an, den Staatsanwalt für den östlichen Bezirk des Bundesstaates Virginia.

Siebert war unter dem Druck von Trump zurückgetreten. Er hatte sich geweigert, gegen die Trump-Gegner zu ermitteln. Laut "Washington Post" lehnte er die Einleitung eines Verfahrens gegen Comey wie auch James ab, weil es dafür nicht genügend Beweise gebe.

Trump prahlte seinerseits damit, Siebert entlassen zu haben. "Er ist nicht zurückgetreten, ich habe ihn entlassen", erklärte er.

S.Weaver--TFWP