The Fort Worth Press - US-Prozess: Amazon soll bei Prime-Abo-Abschlüssen getrickst haben

USD -
AED 3.67315
AFN 63.496406
ALL 82.896091
AMD 377.204398
ANG 1.790083
AOA 917.000216
ARS 1376.5596
AUD 1.438849
AWG 1.80225
AZN 1.690302
BAM 1.686202
BBD 2.015182
BDT 122.789623
BGN 1.709309
BHD 0.377574
BIF 2970
BMD 1
BND 1.279061
BOB 6.913944
BRL 5.238498
BSD 1.000522
BTN 94.115213
BWP 13.635619
BYN 2.965482
BYR 19600
BZD 2.012485
CAD 1.38105
CDF 2280.000305
CHF 0.791697
CLF 0.023228
CLP 917.190008
CNY 6.901496
CNH 6.90295
COP 3701.66
CRC 465.236584
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.625025
CZK 21.163501
DJF 177.71998
DKK 6.46449
DOP 60.374992
DZD 132.676934
EGP 52.532597
ERN 15
ETB 157.300918
EUR 0.86511
FJD 2.227203
FKP 0.747226
GBP 0.74823
GEL 2.695021
GGP 0.747226
GHS 10.949783
GIP 0.747226
GMD 73.501184
GNF 8780.00006
GTQ 7.657854
GYD 209.347342
HKD 7.81825
HNL 26.520413
HRK 6.518701
HTG 131.207187
HUF 334.947496
IDR 16599.65
ILS 3.11585
IMP 0.747226
INR 93.9515
IQD 1310
IRR 1313150.000316
ISK 123.89028
JEP 0.747226
JMD 157.605908
JOD 0.708994
JPY 159.421013
KES 129.75003
KGS 87.449203
KHR 4012.999967
KMF 426.999713
KPW 900.014346
KRW 1501.939956
KWD 0.30662
KYD 0.833829
KZT 482.773486
LAK 21584.99982
LBP 89550.000175
LKR 314.680461
LRD 183.650094
LSL 16.94044
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.375046
MAD 9.327502
MDL 17.495667
MGA 4170.000017
MKD 53.309984
MMK 2100.167588
MNT 3569.46809
MOP 8.057787
MRU 40.130189
MUR 46.469726
MVR 15.450073
MWK 1737.000017
MXN 17.775501
MYR 3.964504
MZN 63.904127
NAD 16.929835
NGN 1385.81034
NIO 36.720014
NOK 9.694297
NPR 150.586937
NZD 1.72228
OMR 0.384504
PAB 1.000578
PEN 3.460501
PGK 4.309501
PHP 59.995971
PKR 279.049697
PLN 3.69955
PYG 6510.184287
QAR 3.64399
RON 4.4077
RSD 101.592025
RUB 80.997729
RWF 1460
SAR 3.751633
SBD 8.042037
SCR 14.125039
SDG 601.000214
SEK 9.352803
SGD 1.281495
SHP 0.750259
SLE 24.550435
SLL 20969.510825
SOS 570.999967
SRD 37.340502
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.755292
SYP 110.948257
SZL 16.897886
THB 32.729925
TJS 9.58109
TMT 3.5
TND 2.9375
TOP 2.40776
TRY 44.348805
TTD 6.803525
TWD 31.928503
TZS 2570.058986
UAH 43.92958
UGX 3702.186911
UYU 40.504889
UZS 12200.000111
VES 462.09036
VND 26350
VUV 119.508072
WST 2.738201
XAF 565.560619
XAG 0.01403
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.803352
XDR 0.702492
XOF 563.501088
XPF 103.450054
YER 238.649988
ZAR 16.928502
ZMK 9001.210149
ZMW 18.736367
ZWL 321.999592
  • DAX

    320.1700

    22957.08

    +1.39%

  • Euro STOXX 50

    68.0400

    5649.33

    +1.2%

  • MDAX

    696.2100

    28821.32

    +2.42%

  • TecDAX

    61.2100

    3477.52

    +1.76%

  • SDAX

    388.1100

    16905.4

    +2.3%

  • Goldpreis

    -41.4000

    4510.9

    -0.92%

  • EUR/USD

    -0.0049

    1.1563

    -0.42%

US-Prozess: Amazon soll bei Prime-Abo-Abschlüssen getrickst haben
US-Prozess: Amazon soll bei Prime-Abo-Abschlüssen getrickst haben / Foto: © AFP/Archiv

US-Prozess: Amazon soll bei Prime-Abo-Abschlüssen getrickst haben

In den USA hat ein Prozess gegen den Internethändler Amazon um die Frage begonnen, ob das Unternehmen Millionen Menschen mit Tricks in seinen Abo-Service Prime gelockt und dann die Kündigung erschwert hat. Am Montag (Ortszeit) startete das Verfahren vor einem Bundesgericht in Seattle im US-Nordwesten mit der Auswahl einer Geschworenenjury. Am Dienstag sollen die Eröffnungsplädoyers folgen.

Textgröße:

Das Verfahren gründet auf einer im Juni 2023 eingereichten Beschwerde der US-Verbraucherschutzbehörde FTC. Die FTC wirft Amazon vor, bewusst sogenannte Dark Patterns, also manipulative Designs, auf seiner Website genutzt zu haben. Sie sollen demnach eingesetzt worden sein, um die Kunden dazu zu verleiten, bei der Bezahlung ihres Einkaufs auch ein Abonnement für den Amazon-Service Prime für 139 Dollar pro Jahr (rund 118 Euro) abzuschließen.

Im Zentrum des Falls stehen zwei Vorwürfe: Amazon soll zum einen mit verwirrenden Zahlvorgänge Prime-Abonnenten ohne deren explizite Zustimmung gewonnen haben. Zum anderen soll das Unternehmen ein absichtlich komplexes Kündigungssystem erschaffen haben, das intern den Spitznamen "Ilias" trug - nach dem Epos von Homer über den langwierigen Trojanischen Krieg.

"Seit Jahren hat Amazon wissentlich Millionen von Verbrauchern dazu verleitet, sich unwissentlich für seinen Amazon Prime-Dienst anzumelden", heißt es in der 2023 eingereichten FTC-Beschwerde. Die Behörde fordert Strafzahlungen, finanzielle Entschädigungen und dauerhafte Anordnungen, die den Konzern zu einer Änderung seiner Geschäftspraktiken verpflichten. Die Klage stützt sich teils auf eine seit 2010 geltende Gesetzgebung, die unter anderem ausdrücklich verbietet, Verbraucherinnen und Verbrauchern Internetdienste in Rechnung zu stellen, ohne die Bedingungen klar offenzulegen und einfache Kündigungsmechanismen anzubieten.

Amazon hingegen argumentiert, dass die in Frage stehenden Geschäftspraktiken nicht ausdrücklich verboten seien und die FTC zu weit gehe. Auch hat das Unternehmen bereits erklärt, seine Vorgänge für den Abschluss und die Kündigung eines Prime-Abos bereits verbessert zu haben - die Vorwürfe seien daher überholt.

Der Prozess dürfte etwa vier Wochen lang dauern. Sollte die FTC dabei Recht bekommen, könnten Amazon bedeutende Strafzahlungen auferlegt werden. Der Konzern könnte auch verpflichtet werden, seine Abo-Services unter Aufsicht des Gerichts ausbessern zu müssen.

Der Fall wird von einer Geschworenenjury untersucht, der der Richter John Chun vorsitzt. Er ist noch für ein weiteres von der FTC angestrengtes Verfahren gegen Amazon wegen des Vorwurfs eines illegalen Monopols zuständig. In der vergangenen Woche hatte Chun laut einem online zum Teil veröffentlichten Urteil zudem entschieden, dass Amazon gegen ein Gesetz zum Schutz von Online-Käufern verstoßen habe, indem es die Zahlungsdaten von Prime-Abonnenten erfasst habe, bevor es die Konditionen des Dienstes offengelegt habe.

W.Knight--TFWP