The Fort Worth Press - Flug wegen verspäteter Bahn verpasst: Gericht weist Forderung nach Schadenersatz ab

USD -
AED 3.6725
AFN 66.000631
ALL 78.935002
AMD 365.260055
ANG 1.789783
AOA 916.999796
ARS 1497.230792
AUD 1.404297
AWG 1.8
AZN 1.69594
BAM 1.673104
BBD 2.01539
BDT 122.281202
BGN 1.696366
BHD 0.37701
BIF 2982.5
BMD 1
BND 1.271932
BOB 11.542986
BRL 5.1951
BSD 1.000659
BTN 95.718306
BWP 13.434508
BYN 3.043612
BYR 19600
BZD 2.012524
CAD 1.378155
CDF 2275.000389
CHF 0.80011
CLF 0.023446
CLP 922.769881
CNY 6.72325
CNH 6.72402
COP 3076.35
CRC 453.402228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.824987
CZK 20.652098
DJF 177.719882
DKK 6.397295
DOP 59.010018
DZD 133.042028
EGP 50.8813
ERN 15
ETB 163.449465
EUR 0.85575
FJD 2.19785
FKP 0.735015
GBP 0.733135
GEL 2.604997
GGP 0.735015
GHS 11.125008
GIP 0.735015
GMD 73.000151
GNF 8777.499549
GTQ 7.635945
GYD 209.26741
HKD 7.843495
HNL 26.831146
HRK 6.447197
HTG 130.914597
HUF 312.1415
IDR 17771.6
ILS 2.99765
IMP 0.735015
INR 95.77255
IQD 1310.845723
IRR 1374575.000017
ISK 121.520065
JEP 0.735015
JMD 158.313693
JOD 0.709017
JPY 159.008502
KES 129.420125
KGS 87.4491
KHR 4045.000094
KMF 422.000199
KPW 900.000294
KRW 1390.3502
KWD 0.30823
KYD 0.833925
KZT 456.002874
LAK 22475.000128
LBP 89550.000074
LKR 330.163782
LRD 181.62496
LSL 16.139929
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.354988
MAD 9.25375
MDL 17.181525
MGA 4276.542323
MKD 52.679573
MMK 2099.608389
MNT 3598.398104
MOP 8.084231
MRU 40.129915
MUR 46.649692
MVR 15.459825
MWK 1737.000161
MXN 16.949207
MYR 4.046005
MZN 63.904999
NAD 16.139821
NGN 1348.240212
NIO 36.828238
NOK 9.347235
NPR 153.148806
NZD 1.67942
OMR 0.384498
PAB 1.000654
PEN 3.354006
PGK 4.498929
PHP 61.730497
PKR 277.574971
PLN 3.694825
PYG 6025.116772
QAR 3.647726
RON 4.4936
RSD 100.426983
RUB 82.799646
RWF 1470.917848
SAR 3.756633
SBD 8.032258
SCR 13.744502
SDG 601.4985
SEK 9.478705
SGD 1.27155
SHP 0.740866
SLE 24.536401
SLL 20969.499227
SOS 571.883194
SRD 37.689803
STD 20697.981008
STN 20.959339
SVC 8.755908
SYP 13001.999906
SZL 16.142113
THB 32.835031
TJS 9.246023
TMT 3.5
TND 2.9105
TOP 2.40776
TRY 48.059199
TTD 6.781357
TWD 31.855803
TZS 2645.502978
UAH 44.634778
UGX 3722.127883
UYU 40.105225
UZS 11847.637787
VES 776.44435
VND 26102
VUV 118.216132
WST 2.729275
XAF 561.160206
XAG 0.014686
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.803429
XDR 0.707052
XOF 561.165007
XPF 102.02362
YER 237.075034
ZAR 16.11691
ZMK 9001.208288
ZMW 18.886955
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0012

    1.1693

    +0.1%

  • DAX

    -108.2900

    25983.04

    -0.42%

  • SDAX

    -36.4400

    18497.6

    -0.2%

  • TecDAX

    6.1800

    4065.34

    +0.15%

  • MDAX

    -106.9400

    31715.53

    -0.34%

  • Goldpreis

    6.4000

    4577.8

    +0.14%

  • Euro STOXX 50

    -22.4000

    6422.06

    -0.35%

Flug wegen verspäteter Bahn verpasst: Gericht weist Forderung nach Schadenersatz ab
Flug wegen verspäteter Bahn verpasst: Gericht weist Forderung nach Schadenersatz ab / Foto: © AFP/Archiv

Flug wegen verspäteter Bahn verpasst: Gericht weist Forderung nach Schadenersatz ab

Ein verpasster Flug wegen verspäteter Zugverbindungen auf dem Weg zum Flughafen rechtfertigt keinen Schadenersatz für die stornierte Pauschalreise. Zu diesem Schluss kam das Landgericht Koblenz in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Geklagt hatte ein Mann, der gemeinsam mit seiner Ehefrau mit einem sogenannten Rail&Fly-Ticket mit der Deutschen Bahn zum Frankfurter Flughafen wollte. (Az. 16 O 43/24)

Textgröße:

Für die Anreise nach Frankfurt am Main hatte der Mann eine Verbindung gewählt, mit der er - falls die Züge pünktlich gewesen wären - am Abreisetag um 9.18 Uhr am Fernbahnhof des Flughafens ankommen sollte. Der Abflug, mit dem das Ehepaar im November 2023 via Amsterdam nach Bergen in Norwegen zu einer Nordeuropa-Kreuzfahrt aufbrechen wollte, war für 11.50 Uhr angesetzt.

Der Kläger argumentierte, dass er die Reise rechtzeitig angetreten habe. Er sei mit seiner Frau bereits um 5.45 Uhr für die geplante Abfahrt um 6.18 Uhr in Halle eingetroffen. Aufgrund von Zugausfällen, Verspätung und einem verpassten Anschlusszug seien sie aber derart verspätet in Frankfurt angekommen, dass sie am Check-in-Schalter nicht mehr hätten einchecken können. Nach Angaben des Landgerichts forderte er deshalb einen angemessenen Ausgleich für die vereitelte Reise in Höhe von 50 Prozent des Reisepreises.

Das Landgericht wies diese Forderung allerdings ab: Zwar sei die Bahnanreise zum Flughafen mit dem Rail&FlyTicket als Bestandteil der Reiseleistung des beklagten Pauschalreiseveranstalters anzusehen - jedoch habe der Kläger das Nichterreichen des Fluges selbst zu verantworten. Denn der Veranstalter habe in den Reiseinformationen darauf hingewiesen, dass für Reisen ins Nicht-EU-Ausland Reisende drei bis dreieinhalb Stunden vor Abflug am Check-in des Flughafens eintreffen sollten.

Diesen Reiseinformationen komme nicht nur der Charakter einer unverbindlichen Empfehlung zu, befand das Landgericht weiter. Denn das Rail&Fly-Angebot mit grundsätzlicher freier Zugwahl sei ein Teil der Reiseleistung und mithin vom Schutz der Pauschalreise umfasst. Daher sei es dem Reiseanbieter aber auch möglich, abstrakte Verhaltensregelungen für eine sorgfältige Anreise vorzugeben, da ansonsten dem Reiseanbieter ohne ersichtlichen Grund das Risiko für grob fahrlässige Planungsfehler der Reisenden auferlegt werden würde.

Deshalb habe der Kläger, der bestenfalls zwei Stunden und 32 Minuten vor dem Abflug am Flughafenbahnhof angekommen wäre, das verspätete Eintreffen am Check-in des Flughafens "selbst zu verantworten". Die Zeitplanung sei "bereits bei einem optimalen Anreiseverlauf äußerst knapp kalkuliert" gewesen, teilte das Landgericht mit - und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die "für ihre Unzuverlässigkeit bekannte Deutsche Bahn".

G.Dominguez--TFWP