The Fort Worth Press - Mehr als 800 Tote bei Erdbeben in Afghanistan - Suche nach Verschütteten dauert an

USD -
AED 3.6725
AFN 63.511502
ALL 83.099858
AMD 378.311305
ANG 1.790083
AOA 916.999822
ARS 1376.702298
AUD 1.445713
AWG 1.80225
AZN 1.70203
BAM 1.69121
BBD 2.021203
BDT 123.152752
BGN 1.709309
BHD 0.377555
BIF 2980.6865
BMD 1
BND 1.282811
BOB 6.934122
BRL 5.247303
BSD 1.003511
BTN 94.391913
BWP 13.675591
BYN 2.974214
BYR 19600
BZD 2.018349
CAD 1.383711
CDF 2280.000129
CHF 0.79316
CLF 0.023276
CLP 919.100796
CNY 6.901503
CNH 6.918175
COP 3701.35
CRC 466.602389
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.347419
CZK 21.229715
DJF 178.70438
DKK 6.481105
DOP 60.504391
DZD 132.984075
EGP 52.825005
ERN 15
ETB 156.694439
EUR 0.86738
FJD 2.24825
FKP 0.747836
GBP 0.750185
GEL 2.69498
GGP 0.747836
GHS 10.97146
GIP 0.747836
GMD 73.495467
GNF 8795.921985
GTQ 7.680368
GYD 209.951965
HKD 7.823705
HNL 26.573681
HRK 6.536202
HTG 131.592942
HUF 336.973016
IDR 16917
ILS 3.127675
IMP 0.747836
INR 94.18755
IQD 1314.718815
IRR 1313150.00002
ISK 123.739852
JEP 0.747836
JMD 158.070639
JOD 0.708994
JPY 159.629018
KES 129.847903
KGS 87.44948
KHR 4024.402371
KMF 427.000109
KPW 900.057798
KRW 1506.120113
KWD 0.30748
KYD 0.83627
KZT 484.190774
LAK 21636.228425
LBP 89732.015462
LKR 315.615164
LRD 184.148973
LSL 16.90412
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.398976
MAD 9.352461
MDL 17.546954
MGA 4182.664038
MKD 53.45991
MMK 2099.983779
MNT 3583.827699
MOP 8.081059
MRU 39.984608
MUR 46.630031
MVR 15.449942
MWK 1740.168102
MXN 17.83826
MYR 3.994038
MZN 63.903947
NAD 16.904046
NGN 1385.640306
NIO 36.93215
NOK 9.636865
NPR 151.028367
NZD 1.730475
OMR 0.384485
PAB 1.003502
PEN 3.470204
PGK 4.335701
PHP 60.17404
PKR 280.088894
PLN 3.70628
PYG 6529.521635
QAR 3.659719
RON 4.421017
RSD 101.866996
RUB 82.394266
RWF 1465.35287
SAR 3.751605
SBD 8.042037
SCR 13.925209
SDG 600.999932
SEK 9.396885
SGD 1.284565
SHP 0.750259
SLE 24.549912
SLL 20969.510825
SOS 573.481661
SRD 37.340504
STD 20697.981008
STN 21.185616
SVC 8.781222
SYP 111.44287
SZL 16.913113
THB 32.879496
TJS 9.608761
TMT 3.5
TND 2.944775
TOP 2.40776
TRY 44.364103
TTD 6.823498
TWD 31.991302
TZS 2570.059002
UAH 44.060825
UGX 3713.071412
UYU 40.624149
UZS 12239.233167
VES 462.09036
VND 26351
VUV 119.023334
WST 2.74953
XAF 567.218502
XAG 0.014774
XAU 0.000225
XCD 2.702549
XCG 1.808646
XDR 0.705441
XOF 567.223406
XPF 103.126392
YER 238.650338
ZAR 17.076235
ZMK 9001.196955
ZMW 18.791291
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -61.2100

    5588.12

    -1.1%

  • DAX

    -235.5700

    22721.51

    -1.04%

  • TecDAX

    -36.1000

    3441.42

    -1.05%

  • Goldpreis

    -90.7000

    4461.6

    -2.03%

  • SDAX

    -199.8500

    16705.55

    -1.2%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1553

    -0.1%

  • MDAX

    -433.9200

    28387.4

    -1.53%

Mehr als 800 Tote bei Erdbeben in Afghanistan - Suche nach Verschütteten dauert an
Mehr als 800 Tote bei Erdbeben in Afghanistan - Suche nach Verschütteten dauert an / Foto: © AFP

Mehr als 800 Tote bei Erdbeben in Afghanistan - Suche nach Verschütteten dauert an

Nach dem verheerenden Erdbeben im Osten Afghanistans laufen die Rettungs- und Bergungsarbeiten auf Hochtouren. Nach Angaben der Taliban-Regierung kamen bei dem Beben mehr als 800 Menschen ums Leben, zudem gebe es mehr als 2700 Verletzte. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten am Montag nach Verschütteten. Das Beben der Stärke 6,0 hatte sich in der Nacht in der Nähe der Großstadt Dschalalabad ereignet. Die Behörden warnten, dass die Opferzahl in der entlegenen Bergregion an der Grenze zu Pakistan weiter ansteigen könne.

Textgröße:

Am schlimmsten betroffen sei die Provinz Kunar mit mindestens 800 Toten und 2500 Verletzten, sagte Regierungssprecher Sabihullah Mudschahid bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Kabul. In der angrenzenden Provinz Nangarhar seien mindestens zwölf Menschen getötet und 255 weitere verletzt worden. Weitere 58 Menschen seien in der Provinz Laghman verletzt worden. "Zahlreiche Häuser wurden zerstört", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Abdul Mateen Kani, der Nachrichtenagentur AFP.

"Die Sucheinsätze dauern an", sagte der Leiter des Katastrophenschutzes in der Provinz Kunar, Ehsanullah Ehsan. Viele Menschen seien unter den Trümmern ihrer Häuser verschüttet. Die Opferzahl könne noch weiter steigen.

Einige der am schlimmsten betroffenen Dörfer in Kunar seien wegen verschütteter Straßen zunächst nicht zu erreichen gewesen, erklärte die UNO.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum des Bebens 27 Kilometer von Dschalalabad, der Hauptstadt von Nangarhar, entfernt. Es ereignete sich demnach in nur acht Kilometern Tiefe - Erdbeben in geringer Tiefe verursachen oft erhebliche Schäden.

Der Erdstoß kurz vor Mitternacht war auch in Kabul und in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu spüren. Auf das Beben folgten laut der US-Erdbebenwarte USGS mindestens fünf Nachbeben, darunter eins der Stärke 5,2.

Nach dem Beben leiteten die Taliban-Behörden und die UNO Rettungseinsätze ein. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums starteten dutzende Rettungsflüge in die Unglücksregion. Es seien auch UN-Teams im Einsatz, "um Nothilfe und lebensrettende Unterstützung zu leisten", erklärte die UNO. UN-Generalsekretär António Guterres sprach dem afghanischen Volk seine "uneingeschränkte Solidarität" aus.

Der Leiter des UN-Kinderhilfswerks Unicef in Afghanistan, Tajudeen Oyewale, äußerte sich "zutiefst bestürzt über den tragischen Verlust von Menschenleben und die verheerenden Zerstörungen" durch das Erdbeben. Tausende Kinder seien durch die Folgen des Erdbebens insbesondere im Osten Afghanistans in Gefahr.

Auch die Bundesregierung sprach der afghanischen Bevölkerung ihr Mitgefühl aus. "Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, denen wir schnelle Genesung wünschen, und den vielen Angehörigen der Opfer, denen wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille. Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts ergänzte, steht die Bundesregierung bereits mit ihren Partnern vor Ort in Kontakt, um sie bei der Katastrophenhilfe zu unterstützen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe stellte nach eigenen Angaben 100.000 Euro für Soforthilfe durch Partnerorganisationen vor Ort bereit und rief zu Spenden auf. Die Hilfsorganisation Caritas International hielt nach eigenen Angaben Nothilfegelder in Höhe von 80.000 Euro bereit.

An den Rettungsaktionen beteiligten sich auch viele freiwillige Helfer. Im Dorf Wadir in Kunar suchten dutzende Menschen in den Trümmern eingestürzter Häuser nach verschütteten Angehörigen. Andere Helfer versuchten, die Zufahrtswege in zerstörte Dörfer freizuräumen.

"Es war furchtbar. Kinder und Frauen haben geschrien", berichtete der Beamte Ijas Ulhak Jaad aus Kunar AFP am Telefon. In den betroffenen Dörfern in der Grenzregion zu Pakistan leben seinen Angaben zufolge auch viele Menschen, die in das Nachbarland geflohen und in den vergangenen Monaten zur Rückkehr in ihre Heimat gezwungen worden waren.

Afghanistan wird häufig von Erdbeben erschüttert, insbesondere am Hindukusch, wo die Eurasische und die Indische Erdplatte aufeinander treffen. Da viele Häuser in dem Land schlecht gebaut sind, richten die Erdstöße oftmals schwere Schäden an. Hinzu kommt, dass die humanitäre Lage in Afghanistan infolge der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban im August 2021 ohnehin katastrophal ist. Der Westen hat seine Hilfen für Afghanistan seitdem stark zurückgefahren.

Im Oktober 2023 waren in Afghanistan mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen, als ein Erdbeben der Stärke 6,3 die westliche Provinz Herat erschütterte. Zehntausende Menschen verloren zudem ihr Zuhause. Im Juni 2022 hatte es bei einem Beben der Stärke 5,9 in der verarmten Provinz Paktika im Osten des Landes mehr als tausend Tote gegeben.

K.Ibarra--TFWP