The Fort Worth Press - Rückschlag für Trump: Gericht erklärt Großteil seiner Zölle für unrechtmäßig

USD -
AED 3.67315
AFN 63.000145
ALL 83.20326
AMD 377.359858
ANG 1.790083
AOA 917.000243
ARS 1371.497767
AUD 1.445787
AWG 1.8025
AZN 1.677673
BAM 1.695925
BBD 2.012738
BDT 122.6148
BGN 1.709309
BHD 0.378095
BIF 2970
BMD 1
BND 1.284247
BOB 6.920712
BRL 5.232027
BSD 0.999302
BTN 94.168452
BWP 13.739161
BYN 3.001028
BYR 19600
BZD 2.009859
CAD 1.38398
CDF 2285.486468
CHF 0.79331
CLF 0.02331
CLP 920.550167
CNY 6.90915
CNH 6.915605
COP 3693.73
CRC 463.31745
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.615302
CZK 21.209305
DJF 177.956989
DKK 6.47094
DOP 60.249479
DZD 132.96384
EGP 52.698504
ERN 15
ETB 154.444897
EUR 0.86605
FJD 2.24825
FKP 0.747836
GBP 0.748501
GEL 2.695001
GGP 0.747836
GHS 10.925157
GIP 0.747836
GMD 73.502631
GNF 8760.497553
GTQ 7.644781
GYD 209.069506
HKD 7.825345
HNL 26.535612
HRK 6.525302
HTG 130.870053
HUF 335.87198
IDR 16916
ILS 3.125896
IMP 0.747836
INR 93.961303
IQD 1309.134109
IRR 1313150.000359
ISK 123.650012
JEP 0.747836
JMD 157.053853
JOD 0.70897
JPY 159.584502
KES 129.913081
KGS 87.449943
KHR 4001.873033
KMF 427.00008
KPW 900.057798
KRW 1505.859995
KWD 0.30722
KYD 0.832809
KZT 481.430095
LAK 21584.967179
LBP 89489.466313
LKR 314.289307
LRD 183.375896
LSL 17.096266
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.38118
MAD 9.33009
MDL 17.552896
MGA 4164.896246
MKD 53.384543
MMK 2099.983779
MNT 3583.827699
MOP 8.05281
MRU 39.862126
MUR 46.629896
MVR 15.449943
MWK 1732.830385
MXN 17.76157
MYR 3.993995
MZN 63.901353
NAD 17.096266
NGN 1384.760231
NIO 36.775768
NOK 9.64715
NPR 150.669869
NZD 1.729675
OMR 0.384478
PAB 0.999298
PEN 3.458448
PGK 4.318362
PHP 60.15502
PKR 278.936182
PLN 3.70084
PYG 6540.378863
QAR 3.642984
RON 4.414295
RSD 101.718024
RUB 81.249664
RWF 1459.324231
SAR 3.751857
SBD 8.042037
SCR 13.849564
SDG 601.000201
SEK 9.398275
SGD 1.284035
SHP 0.750259
SLE 24.549695
SLL 20969.510825
SOS 571.106486
SRD 37.562017
STD 20697.981008
STN 21.245139
SVC 8.74425
SYP 111.44287
SZL 17.091497
THB 32.844022
TJS 9.563521
TMT 3.5
TND 2.939789
TOP 2.40776
TRY 44.362195
TTD 6.782836
TWD 31.893034
TZS 2570.058987
UAH 43.849933
UGX 3717.449554
UYU 40.512476
UZS 12171.952568
VES 462.09036
VND 26351
VUV 119.023334
WST 2.74953
XAF 568.80967
XAG 0.014499
XAU 0.000224
XCD 2.70255
XCG 1.80106
XDR 0.705441
XOF 568.807204
XPF 103.416132
YER 238.649803
ZAR 17.02005
ZMK 9001.201522
ZMW 18.762411
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -74.5600

    5574.77

    -1.34%

  • MDAX

    -467.5200

    28353.8

    -1.65%

  • SDAX

    -197.7400

    16707.66

    -1.18%

  • Goldpreis

    -113.2000

    4439.1

    -2.55%

  • TecDAX

    -45.9400

    3431.58

    -1.34%

  • DAX

    -308.0700

    22649.01

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0020

    1.1545

    -0.17%

Rückschlag für Trump: Gericht erklärt Großteil seiner Zölle für unrechtmäßig

Rückschlag für Trump: Gericht erklärt Großteil seiner Zölle für unrechtmäßig

Es ist ein weiterer juristischer Dämpfer für den US-Präsidenten: Ein Berufungsgericht hat einen Großteil der von Donald Trump verhängten Einfuhrzölle für rechtswidrig erklärt. Der Präsident sei nicht dazu befugt, derart weitreichende Zölle zu verhängen, sondern lediglich der Kongress in Washington, erklärte das Bundesberufungsgericht zur Begründung der am Freitag (Ortszeit) getroffenen Entscheidung. Die Richter beließen die Zölle jedoch vorerst bis Mitte Oktober in Kraft. Die Trump-Regierung will den Fall vor den Obersten Gerichtshof bringen.

Textgröße:

Betroffen von dem Richterspruch sind die Strafzölle, die Trump ab Anfang April in mehreren Schritten gegen zahlreiche Staaten verhängt hatte - und die grundsätzlich auf jede Art von importierten Waren angewendet werden. Für branchenspezifische Zölle wie beispielsweise die Aufschläge auf Aluminium-, Stahl- und Autoimporte gilt das Urteil des Berufungsgerichts nicht.

Die Richter am unter anderem für Handelsfragen zuständigen Bundesgericht in der Hauptstadt Washington bestätigten mit sieben zu vier Stimmen die Unrechtmäßigkeit der von Trump verhängten Zölle.

Sie bestätigten damit eine im Mai ergangene erstinstanzliche Entscheidung des für Außenhandel zuständigen Bundesgerichts in Washington. Auch dieses hatte argumentiert, Trump habe mit dem "unbegrenzten Aufschlag auf Waren aus praktisch jedem Land" seine Zuständigkeit überschritten, für Außenhandel sei das Parlament zuständig. Die Trump-Regierung legte gegen diese Entscheidung Berufung ein, woraufhin die Zölle im Eilverfahren vorläufig wieder in Kraft gesetzt wurden.

Trump hatte sich beim Verhängen der Zölle auf ein Notstandsgesetz aus dem Jahr 1977 berufen. Das Berufungsgericht erklärte nun, dieses Gesetz verleihe dem US-Präsidenten zwar "weitreichende Befugnisse", um auf einen "erklärten nationalen Notstand" zu reagieren. Diese enthielten aber nicht ausdrücklich die Befugnis, "Zölle, Abgaben oder Ähnliches zu erheben".

Der US-Präsident kritisierte das Urteil in seinem Onlinedienst Truth Social scharf und verwies darauf, dass die Zölle zunächst weiterhin in Kraft blieben. Den Bundesrichtern warf er eine "äußerst parteiische Entscheidung" vor. Sie wüssten aber, dass "die Vereinigten Staaten von Amerika am Ende gewinnen werden", fügte Trump an.

Trump deutete zudem an, dass er den Fall zur endgültigen Klärung vor den Obersten Gerichtshof bringen werde. Justizminister Pam Bondi bestätigte dies später im Onlinedienst X. Ihre Behörde werde in Berufung gehen, um "die rechtmäßige Autorität des Präsidenten wiederherzustellen", erklärte Bondi.

Ein Urteil zur Aufhebung der Zölle wäre ein harter Schlag für den Präsidenten. Trump hatte mit den Zöllen zum einen erreicht, dass mehrere Staaten und unter anderem auch die EU Handelsabkommen mit den US abschlossen und ihre Märkte stärker für US-Produkte öffneten. Zum anderen verwendet der Präsident die Zölle als politisches Druckmittel.

Anfang August hatte Trump erklärt, er befürchte "enorme Schadensersatzzahlungen" für den Fall, dass die Zölle endgültig für unrechtmäßig erklärt würden. In diesem Fall könnten auch die im Verlauf des Zollstreits abgeschlossenen Handelsabkommen wackeln.

Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Gerichtsentscheidung hatte US-Handelsminister Howard Lutnick in einer Eingabe an die Richter gewarnt, die Zölle für illegal zu erklären "würde die strategischen Interessen der USA im In- und Ausland gefährden und wahrscheinlich zu Vergeltungsmaßnahmen und zur Aufkündigung vereinbarter Abkommen durch ausländische Handelspartner führen".

Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, einer der prominentesten Rivalen Trumps, reagierte mit Spott auf die Gerichtsentscheidung. Trump sei "der größte Verlierer der Vereinigten Staaten", schrieb Newsom. Er bedaure aber, dass die US-Bürger die Leidtragenden seiner "gescheiterten Wirtschaftspolitik" seien.

W.Lane--TFWP