The Fort Worth Press - Hitzewelle in Europa: England klagt wegen anhaltender Dürre über Wasserknappheit

USD -
AED 3.67315
AFN 62.999676
ALL 83.250102
AMD 377.360416
ANG 1.790083
AOA 917.000211
ARS 1368.119097
AUD 1.450647
AWG 1.8025
AZN 1.701658
BAM 1.695925
BBD 2.012738
BDT 122.6148
BGN 1.709309
BHD 0.377021
BIF 2970
BMD 1
BND 1.284247
BOB 6.920712
BRL 5.239503
BSD 0.999302
BTN 94.168452
BWP 13.739161
BYN 3.001028
BYR 19600
BZD 2.009859
CAD 1.38635
CDF 2285.499459
CHF 0.794503
CLF 0.02346
CLP 926.340188
CNY 6.91145
CNH 6.919885
COP 3690.23
CRC 463.31745
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.875006
CZK 21.253202
DJF 177.720036
DKK 6.479603
DOP 59.502553
DZD 133.033338
EGP 52.693302
ERN 15
ETB 157.149735
EUR 0.867165
FJD 2.257398
FKP 0.747836
GBP 0.75005
GEL 2.69501
GGP 0.747836
GHS 10.959729
GIP 0.747836
GMD 73.506691
GNF 8777.501607
GTQ 7.644781
GYD 209.069506
HKD 7.82675
HNL 26.520299
HRK 6.534598
HTG 130.870053
HUF 336.598088
IDR 16920.45
ILS 3.124103
IMP 0.747836
INR 94.37435
IQD 1310
IRR 1313300.000273
ISK 124.359811
JEP 0.747836
JMD 157.053853
JOD 0.708982
JPY 159.709065
KES 129.891784
KGS 87.449964
KHR 4015.000285
KMF 427.000096
KPW 900.057798
KRW 1513.692106
KWD 0.30721
KYD 0.832809
KZT 481.430095
LAK 21737.520072
LBP 89574.002708
LKR 314.289307
LRD 183.701488
LSL 17.049774
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.379787
MAD 9.34039
MDL 17.552896
MGA 4175.000212
MKD 53.444613
MMK 2099.983779
MNT 3583.827699
MOP 8.05281
MRU 40.110111
MUR 46.620189
MVR 15.460253
MWK 1736.000329
MXN 17.947006
MYR 3.994042
MZN 63.910237
NAD 17.049902
NGN 1385.45992
NIO 36.719729
NOK 9.693796
NPR 150.669869
NZD 1.736335
OMR 0.384542
PAB 0.999298
PEN 3.459502
PGK 4.309495
PHP 60.069581
PKR 279.250135
PLN 3.70965
PYG 6540.378863
QAR 3.656497
RON 4.420698
RSD 101.821
RUB 81.371743
RWF 1460
SAR 3.751734
SBD 8.041975
SCR 13.873228
SDG 601.000258
SEK 9.42361
SGD 1.285397
SHP 0.750259
SLE 24.550215
SLL 20969.510825
SOS 571.502199
SRD 37.562015
STD 20697.981008
STN 21.35
SVC 8.74425
SYP 111.44287
SZL 17.050355
THB 32.889745
TJS 9.563521
TMT 3.51
TND 2.923497
TOP 2.40776
TRY 44.372597
TTD 6.782836
TWD 31.945003
TZS 2575.000218
UAH 43.849933
UGX 3717.449554
UYU 40.512476
UZS 12190.000172
VES 466.018145
VND 26351
VUV 119.023334
WST 2.74953
XAF 568.80967
XAG 0.014678
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.80106
XDR 0.705441
XOF 566.496279
XPF 103.703721
YER 238.649917
ZAR 17.119098
ZMK 9001.176996
ZMW 18.762411
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -556.5400

    28264.78

    -1.97%

  • TecDAX

    -54.3300

    3423.19

    -1.59%

  • SDAX

    -278.5900

    16626.81

    -1.68%

  • Goldpreis

    29.1000

    4405.4

    +0.66%

  • DAX

    -344.1100

    22612.97

    -1.52%

  • Euro STOXX 50

    -83.4000

    5565.93

    -1.5%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1542

    -0.2%

Hitzewelle in Europa: England klagt wegen anhaltender Dürre über Wasserknappheit
Hitzewelle in Europa: England klagt wegen anhaltender Dürre über Wasserknappheit / Foto: © AFP/Archiv

Hitzewelle in Europa: England klagt wegen anhaltender Dürre über Wasserknappheit

Eine Hitzewelle in weiten Teilen Europas hat vielerorts zu Wasserknappheit, Hitzewarnungen und verheerenden Waldbränden geführt. Nach dem trockensten ersten Halbjahr seit 1976 wurde die derzeit in England herrschende Wasserknappheit als "von nationaler Bedeutung" eingestuft. Die britische Umweltbehörde (EA) erklärte am Dienstag, die Wasservorräte seien vielerorts erschöpft, die Ernte werde beeinträchtigt. Auch Frankreich, Spanien und der Balkan ächzen unter der derzeitigen Hitzewelle, in der Nähe von Madrid kam ein Mann bei einem Waldbrand ums Leben. In Deutschland wurden großflächige Hitzewarnungen ausgerufen.

Textgröße:

Die Pegelstände der Wasserreservoirs in ganz England erreichten in den vergangenen Tagen nur 67,7 Prozent ihrer Kapazitäten. Der Durchschnittswert in der ersten Augustwoche liegt bei einer Füllmenge von 80,5 Prozent. Nach Angaben der EA haben zudem 49 Prozent der Flüsse einen niedrigeren Wasserstand als normalerweise. In Yorkshire im Norden Englands wurde bereits die Bewässerung von Gärten verboten. "Wir rufen alle dazu auf, ihren Beitrag zu leisten und dazu beizutragen, den Druck auf unsere Wasserumwelt zu reduzieren", sagte Helen Wakeham von der EA.

In Spanien ließ die Hitzewelle die Waldbrandgefahr in mehreren Teilen des Landes massiv in die Höhe schnellen. Bei einem Brand nahe der Hauptstadt Madrid kam erstmals seit Beginn der Hitzewelle ein Mensch ums Leben. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, erlitt der Mann schwere Verbrennungen, als sich die Flammen im Madrider Vorort Tres Cantos infolge heftiger Winde von bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell ausbreiteten. Hunderte Bewohner von Tres Cantos seien aus ihren Häusern evakuiert worden.

Auch andernorts in Spanien mussten zahlreiche Menschen in den vergangenen Tagen vor Waldbränden fliehen: In der nordwestlichen Region Kastilien und Léon wurden am Montag mehr als tausend Menschen wegen rund 30 Waldbränden evakuiert. Vor wenigen Tagen konnte im Süden Spaniens ein Waldbrand in der Nähe der Touristenstadt Tarifa unter Kontrolle gebracht werden, bei dem zuvor mehr als 1500 Menschen evakuiert worden waren.

Am Montagabend brach in der Nähe von Tarifa erneut ein Feuer aus. Nach Angaben der Regionalregierung konnte lediglich durch Evakuierungen "in Rekordzeit" eine Katastrophe verhindert werden. Die Flammen seien teilweise bis zu Wohnsiedlungen vorgedrungen.

Im Nachbarland Frankreich weitete sich die massive Hitzewelle auf weitere Landesteile aus. Der französische Wetterdienst Météo-France warnte vor "außergewöhnlicher" Hitze auch im Norden und Osten des Landes. Für den Südosten galt weiter die höchste Hitzewarnstufe. In der Hauptstadtregion um Paris erwartete Météo France Temperaturen von mehr als 36 Grad, im Rhône-Tal wurde mit Werten von bis zu 40 Grad gerechnet. Für das Département Rhône verhängten die Behörden einen Stopp für die Arbeit an Baustellen in der Zeit von 12.00 bis 22.00 Uhr.

Auch Italien blieb nicht verschont: In elf Städten, darunter Rom und Mailand, wurde aufgrund der Hitze die Alarmstufe rot ausgerufen.

In Deutschland galten am Dienstag großflächige Hitzewarnungen. Nur Teile Nord- und Ostdeutschlands waren ausgenommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete Höchsttemperaturen zwischen 30 und 36 Grad. In den nächsten Tagen sollten demnach bei teilweise schwülwarmer Witterung regional bis zu 38 Grad erreicht werden, nur direkt an den Küsten soll es kühler bleiben. Die Behörden rieten vielerorts zur Vorsicht und veröffentlichten Hitzetipps.

Auf dem Balkan kämpften hunderte Feuerwehrleute und Soldaten gegen Waldbrände: Am Montag waren in Albanien knapp 40 Feuer ausgebrochen. Im benachbarten Montenegro verteidigten Einsatzkräfte Dutzende Häuser am Rande der Hauptstadt Podgorica gegen die Flammen. In Serbien, Bosnien und Kroatien werden in dieser Woche teils mehr als 40 Grad Celsius erwartet.

Der Kosovo verzeichnete Extremtemperaturen: In der Stadt Klina wurde mit 42,4 Grad die höchste gemessene Temperatur des Landes seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1987 bestätigt. Der vergangene Monat gilt nach Angaben des Meteorologischen Instituts als heißester Juli seit Messbeginn. Die Temperaturen seien "in der Klimageschichte des Landes beispiellos", erklärte das Institut am Montag.

Nach Ansicht des Meteorologen Akshays Deoras von der britischen Universität Reading ist die gegenwärtige Hitzewelle "nicht verwunderlich": Sie werde durch eine Hitzeglocke verursacht, die über Europa liege, sagte der Meteorologe der Nachrichtenagentur AFP. "Aufgrund des Klimawandels leben wir heute in einer deutlich wärmeren Welt, und diese Tatsache erhöht sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität von Hitzewellen", fügte er hinzu.

Wissenschaftler warnen, dass durch den menschengemachten Klimawandel die Häufigkeit und die Intensität von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen weiter zunehmen wird.

G.Dominguez--TFWP