The Fort Worth Press - Britisches Unterhaus stimmt für Legalisierung von Sterbehilfe

USD -
AED 3.672505
AFN 63.999832
ALL 82.659231
AMD 376.664067
ANG 1.790083
AOA 917.000163
ARS 1382.487101
AUD 1.438042
AWG 1.80125
AZN 1.699549
BAM 1.685671
BBD 2.013678
BDT 122.977207
BGN 1.709309
BHD 0.377515
BIF 2970.646923
BMD 1
BND 1.28264
BOB 6.908351
BRL 5.160117
BSD 0.999815
BTN 92.79256
BWP 13.597831
BYN 2.973319
BYR 19600
BZD 2.010774
CAD 1.389385
CDF 2285.000354
CHF 0.7921
CLF 0.023384
CLP 923.320095
CNY 6.88655
CNH 6.875111
COP 3683.58
CRC 464.839659
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.035143
CZK 21.125094
DJF 178.039804
DKK 6.439065
DOP 60.153163
DZD 132.723062
EGP 53.640374
ERN 15
ETB 156.112361
EUR 0.86165
FJD 2.257398
FKP 0.758501
GBP 0.750695
GEL 2.690187
GGP 0.758501
GHS 10.998199
GIP 0.758501
GMD 74.000215
GNF 8767.90016
GTQ 7.648319
GYD 209.250209
HKD 7.83765
HNL 26.559099
HRK 6.491495
HTG 131.237691
HUF 329.088982
IDR 16917
ILS 3.129791
IMP 0.758501
INR 93.41505
IQD 1309.682341
IRR 1315874.999975
ISK 123.929943
JEP 0.758501
JMD 158.120413
JOD 0.709014
JPY 158.374499
KES 130.070476
KGS 87.450129
KHR 4000.224102
KMF 428.497429
KPW 899.943346
KRW 1505.389417
KWD 0.30915
KYD 0.833229
KZT 475.292069
LAK 22034.321965
LBP 89532.404175
LKR 315.172096
LRD 183.46212
LSL 16.791309
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377046
MAD 9.33924
MDL 17.611846
MGA 4230.341582
MKD 53.107904
MMK 2100.405998
MNT 3572.722217
MOP 8.072575
MRU 39.88606
MUR 46.78972
MVR 15.470097
MWK 1733.674081
MXN 17.85345
MYR 4.027
MZN 63.949819
NAD 16.792032
NGN 1381.509704
NIO 36.794904
NOK 9.65795
NPR 148.468563
NZD 1.732275
OMR 0.384497
PAB 0.999836
PEN 3.478666
PGK 4.323975
PHP 60.17202
PKR 278.954626
PLN 3.68755
PYG 6493.344193
QAR 3.645288
RON 4.391995
RSD 101.124019
RUB 80.299008
RWF 1463.214918
SAR 3.753374
SBD 8.042037
SCR 13.85388
SDG 600.999983
SEK 9.38225
SGD 1.281802
SHP 0.750259
SLE 24.550459
SLL 20969.510825
SOS 571.374393
SRD 37.374005
STD 20697.981008
STN 21.117322
SVC 8.748077
SYP 110.747305
SZL 16.786116
THB 32.509797
TJS 9.560589
TMT 3.51
TND 2.934847
TOP 2.40776
TRY 44.474203
TTD 6.785987
TWD 31.972002
TZS 2595.000027
UAH 43.749677
UGX 3724.309718
UYU 40.637618
UZS 12144.744043
VES 473.27785
VND 26335
VUV 120.24399
WST 2.777713
XAF 565.390002
XAG 0.013334
XAU 0.000211
XCD 2.702549
XCG 1.801759
XDR 0.710952
XOF 565.351019
XPF 102.791293
YER 238.649952
ZAR 16.781335
ZMK 9001.196871
ZMW 19.270981
ZWL 321.999592
  • SDAX

    300.1400

    16792.68

    +1.79%

  • Goldpreis

    119.6000

    4798.2

    +2.49%

  • MDAX

    1079.9400

    29230.72

    +3.69%

  • Euro STOXX 50

    162.2400

    5731.97

    +2.83%

  • TecDAX

    64.4900

    3486.09

    +1.85%

  • DAX

    630.1200

    23310.16

    +2.7%

  • EUR/USD

    0.0061

    1.1618

    +0.53%

Britisches Unterhaus stimmt für Legalisierung von Sterbehilfe
Britisches Unterhaus stimmt für Legalisierung von Sterbehilfe / Foto: © AFP

Britisches Unterhaus stimmt für Legalisierung von Sterbehilfe

Das britische Unterhaus hat einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Sterbehilfe verabschiedet. Bei der Abstimmung am Freitag in London votierten 314 Abgeordnete für das umstrittene Vorhaben und 291 dagegen. Der Gesetzentwurf sieht vor, Sterbehilfe für unheilbar kranke Erwachsene in England und Wales unter bestimmten Bedingungen zu erlauben.

Textgröße:

Eine Änderung des Gesetzes ermögliche schwer kranken Menschen eine "anteilnehmende und sichere Entscheidung", sagte die Labour-Abgeordnete Kim Leadbeater, die den Vorschlag eingebracht hatte, während der vierstündigen Debatte. Nach der Zustimmung im Unterhaus muss nun im nächsten Schritt das Oberhaus darüber entscheiden.

Das Gesetz soll für Menschen gelten, die nur noch weniger als sechs Monate zu leben haben und die in der Lage sind, die tödliche Substanz selbst einzunehmen. Nötig wäre außerdem die Einwilligung von zwei Ärzten und einem Gremium aus Experten.

Vor dem Parlamentsgebäude demonstrierten während der Debatte im Unterhaus sowohl Befürworter als auch Gegner des Vorhabens. Sie hielten Plakate mit der Aufschrift "Lasst uns wählen" und "Bringt Ärzte nicht dazu, uns zu töten" in die Höhe.

Der 82-jährige David Walker sagte der Nachrichtenagentur AFP, er befürworte die Gesetzesänderung, weil er seine Frau bis zu ihrem Tod drei Jahre lang habe leiden sehen. "Deswegen bin ich hier, weil ich ihr nicht mehr helfen kann, aber ich kann anderen Menschen helfen, die durch das Gleiche gehen, weil wenn du keine Lebensqualität mehr hast, dann hast du nichts", sagte Walker.

Die 52-jährige Ärztin Elizabeth Burden befürchtet, das Gesetz könne den Weg dafür frei machen, Menschen dazu zu zwingen, ihr Leben zu beenden. Sie forderte die Regierung stattdessen auf, sich auf die Palliativversorgung zu konzentrieren.

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov mit etwa 2000 Teilnehmenden befürworteten 73 Prozent der Befragten die Gesetzesänderung.

Bei einer ersten Abstimmung zu der Gesetzesänderung im vergangenen November stimmte eine Mehrheit von 330 Abgeordneten für die Gesetzesänderung, 275 stimmten dagegen. Seitdem gab es zahlreiche Änderungen an dem Gesetzesentwurf. Unter anderem sieht der Entwurf ein Verbot von Werbung für Sterbehilfe vor. Die Position einiger Abgeordneter zu der Gesetzesänderungen hat sich seit der ersten Abstimmung verändert. Der Fraktionszwang für die Abgeordneten war bei der Abstimmung aufgehoben.

Sterbehilfe ist derzeit in England, Wales und Nordirland verboten, vorgesehen sind Haftstrafen von bis zu 14 Jahren. In mehreren europäischen Ländern ist Sterbehilfe in den vergangenen Jahren in unterschiedlichem Maße legalisiert worden - so etwa in Belgien und den Niederlanden.

B.Martinez--TFWP