The Fort Worth Press - Explosionen in Brasilien: Mann wollte mit Sprengstoff Obersten Gerichtshof betreten

USD -
AED 3.672497
AFN 64.999715
ALL 80.812449
AMD 360.743464
ANG 1.789785
AOA 917.999798
ARS 1540.700198
AUD 1.42441
AWG 1.8
AZN 1.698675
BAM 1.747272
BBD 2.014223
BDT 123.910645
BGN 1.747831
BHD 0.377299
BIF 2998.5
BMD 1
BND 1.28047
BOB 11.855935
BRL 5.3738
BSD 1.000054
BTN 95.138718
BWP 13.795445
BYN 2.941694
BYR 19600
BZD 2.011337
CAD 1.401185
CDF 2314.999825
CHF 0.82752
CLF 0.025072
CLP 989.970526
CNY 6.67025
CNH 6.66753
COP 3150.85
CRC 455.262182
CUC 1
CUP 24.001537
CVE 98.510713
CZK 21.792011
DJF 177.719964
DKK 6.688315
DOP 61.049802
DZD 135.148705
EGP 56.265101
ERN 15
ETB 161.049885
EUR 0.8949
FJD 2.252798
FKP 0.747708
GBP 0.74915
GEL 2.592983
GGP 0.747708
GHS 11.625032
GIP 0.747708
GMD 73.999905
GNF 8799.999818
GTQ 7.644581
GYD 209.560055
HKD 7.84535
HNL 26.999988
HRK 6.742899
HTG 130.986148
HUF 328.497502
IDR 18147.9
ILS 3.084145
IMP 0.747708
INR 95.18725
IQD 1514
IRR 1817007.490697
ISK 122.050027
JEP 0.747708
JMD 158.771424
JOD 0.708961
JPY 157.460975
KES 129.939397
KGS 87.450229
KHR 4075.000245
KMF 441.000377
KPW 899.999961
KRW 1324.080073
KWD 0.31078
KYD 0.833426
KZT 450.973998
LAK 22507.604826
LBP 89550.000009
LKR 332.292546
LRD 170.249882
LSL 16.660206
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.41502
MAD 9.848496
MDL 17.971064
MGA 4589.999663
MKD 55.101904
MMK 2099.851486
MNT 3598.994658
MOP 8.08144
MRU 40.195167
MUR 47.130213
MVR 15.449966
MWK 1741.000443
MXN 18.551725
MYR 4.0861
MZN 63.910245
NAD 16.660138
NGN 1340.490484
NIO 36.844988
NOK 9.313055
NPR 152.221592
NZD 1.757395
OMR 0.384499
PAB 1.00004
PEN 3.442502
PGK 4.578703
PHP 63.976006
PKR 277.000018
PLN 3.940105
PYG 5764.978626
QAR 3.645
RON 4.784099
RSD 105.160164
RUB 80.798908
RWF 1478
SAR 3.744737
SBD 8.064647
SCR 14.131578
SDG 601.453315
SEK 9.95324
SGD 1.280635
SHP 0.749344
SLE 22.950411
SLL 20969.504398
SOS 571.503045
SRD 37.691972
STD 20697.981008
STN 22
SVC 8.750692
SYP 13001.999685
SZL 16.660106
THB 33.750012
TJS 9.225574
TMT 3.5
TND 3.007497
TOP 2.40776
TRY 49.786598
TTD 6.796771
TWD 32.548901
TZS 2645.152985
UAH 45.657837
UGX 4480.338773
UYU 40.103811
UZS 11970.000157
VES 859.935022
VND 25842.5
VUV 118.791596
WST 2.767791
XAF 587.016073
XAG 0.018509
XAU 0.00024895966
XCD 2.70255
XCG 1.802377
XDR 0.707052
XOF 587.016073
XPF 107.149752
YER 236.150362
ZAR 16.630085
ZMK 9001.206681
ZMW 20.135703
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.09302
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Explosionen in Brasilien: Mann wollte mit Sprengstoff Obersten Gerichtshof betreten
Explosionen in Brasilien: Mann wollte mit Sprengstoff Obersten Gerichtshof betreten / Foto: © AFP

Explosionen in Brasilien: Mann wollte mit Sprengstoff Obersten Gerichtshof betreten

Nur Tage vor Beginn des G20-Gipfels in Brasilien hat ein Mann versucht, mit Sprengstoff das Oberste Gericht in der Hauptstadt Brasília zu betreten, und ist dann bei einer Explosion ums Leben gekommen. Der Mann habe sich dem Gericht am Mittwoch genähert, "versuchte einzutreten, scheiterte und die Explosion ereignete sich am Eingang", sagte die Vize-Gouverneurin von Brasília, Celina Leão. Es gebe keine Verletzten.

Textgröße:

Insgesamt ereigneten sich zwei Explosionen. Zunächst hatte es gegen 19.30 Uhr (Ortszeit, 23.30 Uhr MEZ) eine Detonation in einem Auto auf dem Platz vor dem Obersten Gerichtshof gegeben. Die zweite Explosion ereignete sich einige Sekunden später, als der Mann in das Gericht hineingehen wollte - diese Explosion tötete ihn laut der Vize-Gouverneurin. Auf Fotos der Nachrichtenagentur AFP war der leblose Körper eines Mannes zu sehen, der auf dem abgeriegelten Platz vor Gerichtsgebäude lag.

Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um einen "Suizid", sagte die Vize-Gouverneurin weiter. Die Polizei erklärte, Ermittlungen zu den "Angriffen" eingeleitet zu haben.

Streifenpolizisten hätten das brennende Fahrzeug entdeckt und gesehen, wie ein Mensch aus dem Auto eilte, sagte Rodrigo Santos von der Militärpolizei des Bundesdistrikts, in dem die Hauptstadt liegt. Im Auto habe sich eine Art Bombe befunden, "mehrere Sprengsätze, die mit Ziegelsteinen verbunden waren", aber es sei nicht vollständig ausgebrannt, fuhr Santos fort.

Nach einem vom Sender GloboNews veröffentlichten Polizeidokument war der Tote auch der Besitzer des Autos. Er soll dem Medienbericht zufolge bei den Lokalwahlen im Jahr 2020 für die Partei des damaligen rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro für den Stadtrat kandidiert haben.

Der Vorfall ereignete sich in einer Zeit erhöhter Sicherheitsvorkehrungen: Ab kommendem Montag treffen sich die Staatenlenker der G20-Gruppe in Rio de Janeiro, unter ihnen US-Präsident Joe Biden und der chinesische Staatschef Xi Jinping. Danach soll Xi im Land bleiben, da er am Mittwoch zu einem Staatsbesuch in der Hauptstadt erwartet wird.

Der Oberste Gerichtshof erklärte am Mittwoch, dass das Gerichtsgebäude evakuiert worden sei, nachdem zwei Explosionen zu hören gewesen seien. Zum Ende der Sitzung am Mittwoch seien "zwei starke Explosionen" in der Nähe zu hören gewesen, erklärte der Gerichtshof. Daher seien die Richter und weiteren Beschäftigten vor Ort als "Vorsichtsmaßnahme" evakuiert worden.

Der Oberste Gerichtshof befindet sich in der Hauptstadt Brasília am Praça dos Três Poderes (Platz der drei Gewalten), dem Herzen der brasilianischen Demokratie. Dort befinden sich auch der Präsidentenpalast und das Parlament.

Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sei zum Zeitpunkt der Explosionen nicht vor Ort gewesen, erklärte ein Sprecher. Der Präsidentenpalast wurde abgeriegelt und ein großes Polizeiaufgebot um den Platz postiert.

Die Gegend war Anfang vergangenen Jahres Schauplatz von Gewalt gewesen. Der als "Tropen-Trump" bekannte Bolsonaro war abgewählt worden, sein Widersacher Lula gewann mit einer knappen Mehrheit. In der Folge stürmten Bolsonaros Anhänger am 8. Januar 2023 den Präsidentenpalast, das Parlament und den Obersten Gerichtshof und behaupteten ohne Belege, Bolsonaro sei der Wahlsieg gestohlen worden. Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen wird gegen Bolsonaro wegen eines versuchten Staatsstreichs ermittelt.

M.Cunningham--TFWP