The Fort Worth Press - Britischer Premier Starmer will weiter gegen rechtsradikale Proteste vorgehen

USD -
AED 3.672998
AFN 64.999818
ALL 81.405563
AMD 360.510235
ANG 1.789785
AOA 917.000268
ARS 1541.744499
AUD 1.417153
AWG 1.8
AZN 1.703518
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377302
BIF 3001.5
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.351101
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.39945
CDF 2314.492461
CHF 0.827799
CLF 0.02502
CLP 987.919972
CNY 6.66605
CNH 6.6619
COP 3168.08
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.225002
CZK 21.835497
DJF 177.720354
DKK 6.700098
DOP 60.370085
DZD 135.229616
EGP 56.025299
ERN 15
ETB 161.249855
EUR 0.896402
FJD 2.23975
FKP 0.75114
GBP 0.75045
GEL 2.567498
GGP 0.75114
GHS 11.649969
GIP 0.75114
GMD 73.504684
GNF 8794.999879
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.84505
HNL 27.000161
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.104503
IDR 18025.2
ILS 3.123155
IMP 0.75114
INR 95.20875
IQD 1514.5
IRR 1864650.000102
ISK 121.70015
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.709032
JPY 157.81597
KES 129.999899
KGS 87.448597
KHR 4075.500169
KMF 442.00042
KPW 899.999961
KRW 1342.620231
KWD 0.3109
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22524.999812
LBP 89550.000069
LKR 332.317142
LRD 170.239935
LSL 16.669885
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429994
MAD 9.853054
MDL 17.990957
MGA 4590.000094
MKD 55.296394
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.202149
MUR 47.559866
MVR 15.460379
MWK 1737.000298
MXN 18.629203
MYR 4.076798
MZN 63.899112
NAD 16.669713
NGN 1344.099323
NIO 36.818268
NOK 9.255525
NPR 152.193532
NZD 1.777241
OMR 0.384493
PAB 0.999421
PEN 3.452026
PGK 4.489896
PHP 63.914989
PKR 276.650125
PLN 3.94624
PYG 5850.263778
QAR 3.64525
RON 4.796799
RSD 105.341994
RUB 80.502734
RWF 1477.5
SAR 3.753464
SBD 8.064705
SCR 13.719829
SDG 601.501353
SEK 9.90388
SGD 1.28089
SHP 0.750582
SLE 22.950068
SLL 20969.504398
SOS 571.492332
SRD 37.615504
STD 20697.981008
STN 22.05
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.619851
THB 33.740241
TJS 9.205205
TMT 3.51
TND 3.00825
TOP 2.40776
TRY 49.826901
TTD 6.78409
TWD 32.411201
TZS 2644.428018
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 11989.99986
VES 887.00815
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 588.001413
XAG 0.018531
XAU 0.000245864256
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 588.001413
XPF 107.375046
YER 236.175035
ZAR 16.58255
ZMK 9001.170568
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.100686
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Britischer Premier Starmer will weiter gegen rechtsradikale Proteste vorgehen
Britischer Premier Starmer will weiter gegen rechtsradikale Proteste vorgehen / Foto: © POOL/AFP

Britischer Premier Starmer will weiter gegen rechtsradikale Proteste vorgehen

Der britische Premier Keir Starmer hat angesichts der seit Tagen andauernden rechtsradikalen Proteste im Land weitere Anstrengungen zur Eindämmung der Gewalt angekündigt. "Es ist wichtig, dass wir nicht nachlassen", sagte er am Donnerstag beim Besuch einer Moschee und einem Treffen mit örtlichen Behördenvertretern im westenglischen Solihull. Die Nacht zum Donnerstag war weitgehend ruhig geblieben, zuvor waren in mehreren Städten tausende Menschen zu Gegendemonstrationen auf die Straße gegangen.

Textgröße:

Starmer sagte, er habe ein Treffen mit hochrangigen Polizeivertretern anberaumt, um die Ereignisse der vergangenen Nacht auszuwerten und das Vorgehen für die kommenden Tage zu besprechen. Das hohe Polizeiaufgebot "an den richtigen Orten" habe die Lage beruhigt und den Menschen wieder ein Gefühl von Sicherheit gegeben, fügte der Regierungschef hinzu. Insgesamt waren landesweit rund 6000 Beamte mobilisiert worden.

Der Polizeichef von London, Mark Rowley, sagte, die starke Polizeipräsenz und die Einigkeit unter den verschiedenen Gemeinden habe dazu beigetragen, die Herausforderungen in der Hauptstadt zu meistern. Bürgermeister Sadiq Khan lobte die Polizei für ihren "heroischen Einsatz" und diejenigen, die "auf friedliche Art und Weise zeigen, dass London vereint gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit eintritt", schrieb er im Online-Dienst X.

In der Hauptstadt und zahlreichen weiteren Städten Großbritanniens waren am Mittwoch nach den tagelangen rechtsradikalen Protesten tausende Menschen zu Gegendemonstrationen auf die Straße gegangen. "Wessen Straßen? Unsere Straßen", riefen Teilnehmer einer Demonstration in Walthamstow im Nordosten von London. Auch in Birmingham, Bristol und Liverpool gab es Kundgebungen. In Sheffield riefen Teilnehmer: "Sagt es laut, sagt es deutlich, Flüchtlinge sind hier willkommen."

In Nordirland war die Nacht zum Donnerstag weniger ruhig verlaufen, bei Ausschreitungen wurden dort drei Polizisten verletzt. Die Abgeordneten in Belfast unterbrachen daher ihre Sommerpause.

Am Mittwoch verhängte die britische Justiz erste Haftstrafen mit einer Dauer von bis zu drei Jahren für Teilnehmer der gewalttätigen Ausschreitungen der vergangenen Tage. Am Donnerstag wurden zwei weitere Männer deshalb zu jeweils zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der Ausschreitungen mindestens 483 Menschen festgenommen und 149 angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Den Verdächtigen wird unter anderem vorgeworfen, Waffen für Angriffe auf Polizisten bereitgestellt zu haben.

Bei den seit mehr als einer Woche andauernden rechtsradikalen Ausschreitungen in mehreren Städten des Landes wurden unter anderem Asylbewerberunterkünfte und Moscheen angegriffen sowie Polizisten attackiert. Hintergrund ist ein Messerangriff in der nahe Liverpool gelegenen Küstenstadt Southport am 29. Juli, bei dem drei Kinder getötet und zehn weitere Menschen verletzt wurden.

Der Angriff erschütterte Großbritannien. Im Internet kursierten schnell Falschinformationen, denen zufolge es sich bei dem Angreifer um einen muslimischen Asylbewerber gehandelt habe. Laut Polizei war der mutmaßliche Täter hingegen ein 17-Jähriger, der in Wales geboren wurde. Britischen Medien zufolge stammen die Eltern des Mannes aus Ruanda.

Die britische Polizei macht Anhänger der sogenannten English Defence League für die Gewalt verantwortlich. Die Anti-Islam-Organisation mit Verbindungen in die Hooligan-Szene wurde vor 15 Jahren gegründet.

C.M.Harper--TFWP