The Fort Worth Press - Signalfehler wohl Ursache für Zugunglück in Indien mit mindestens 288 Toten

USD -
AED 3.672497
AFN 64.499262
ALL 81.070066
AMD 361.549984
ANG 1.789785
AOA 917.999711
ARS 1524.2543
AUD 1.431496
AWG 1.8
AZN 1.701035
BAM 1.743829
BBD 2.014417
BDT 123.721084
BGN 1.747831
BHD 0.377781
BIF 3002.474199
BMD 1
BND 1.279451
BOB 11.686453
BRL 5.0403
BSD 1.000134
BTN 94.889261
BWP 13.713165
BYN 2.983818
BYR 19600
BZD 2.011502
CAD 1.407405
CDF 2315.000055
CHF 0.825305
CLF 0.024929
CLP 981.129534
CNY 6.67915
CNH 6.67879
COP 3160.57
CRC 454.28202
CUC 1
CUP 24.00428
CVE 98.600451
CZK 21.665901
DJF 178.099352
DKK 6.656515
DOP 61.513085
DZD 134.611017
EGP 53.948904
ERN 15
ETB 160.898607
EUR 0.89054
FJD 2.258101
FKP 0.751528
GBP 0.749245
GEL 2.595043
GGP 0.751528
GHS 11.687293
GIP 0.751528
GMD 73.495892
GNF 8797.502876
GTQ 7.646492
GYD 209.208602
HKD 7.84807
HNL 26.939936
HRK 6.709901
HTG 130.833872
HUF 323.453013
IDR 18005
ILS 3.106575
IMP 0.751528
INR 94.89735
IQD 1516.294414
IRR 1795727.495433
ISK 121.28025
JEP 0.751528
JMD 158.942169
JOD 0.709034
JPY 158.157002
KES 129.860504
KGS 87.450057
KHR 4069.000026
KMF 438.999746
KPW 899.999961
KRW 1327.620108
KWD 0.31071
KYD 0.833489
KZT 452.159957
LAK 22492.498389
LBP 89549.999703
LKR 331.452008
LRD 171.097242
LSL 16.409783
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419778
MAD 9.781598
MDL 17.833435
MGA 4549.999778
MKD 54.963867
MMK 2099.540776
MNT 3598.083246
MOP 8.085328
MRU 40.201353
MUR 47.259761
MVR 15.449721
MWK 1742.00016
MXN 18.419165
MYR 4.083502
MZN 63.909703
NAD 16.410287
NGN 1326.497435
NIO 36.845037
NOK 9.39476
NPR 151.823815
NZD 1.760115
OMR 0.384503
PAB 1.000129
PEN 3.448497
PGK 4.50225
PHP 63.1005
PKR 276.825016
PLN 3.892445
PYG 5768.724951
QAR 3.642013
RON 4.744799
RSD 104.559014
RUB 82.752979
RWF 1475
SAR 3.763651
SBD 8.058149
SCR 13.892637
SDG 601.503112
SEK 9.9015
SGD 1.278555
SHP 0.750188
SLE 24.679996
SLL 20969.504398
SOS 571.498196
SRD 37.695129
STD 20697.981008
STN 21.95
SVC 8.751165
SYP 13001.999685
SZL 16.410307
THB 33.604502
TJS 9.211455
TMT 3.5
TND 3.00401
TOP 2.40776
TRY 49.578201
TTD 6.785253
TWD 32.623903
TZS 2645.334979
UAH 45.096251
UGX 4160.276757
UYU 40.158351
UZS 12045.00023
VES 879.788897
VND 25882
VUV 119.358066
WST 2.773115
XAF 584.156242
XAG 0.017477
XAU 0.000242495668
XCD 2.70255
XCG 1.802595
XDR 0.707052
XOF 584.156242
XPF 106.498957
YER 236.149942
ZAR 16.41496
ZMK 9001.197866
ZMW 19.978334
ZWL 321.999592
SSP 5816.545442
MXV 2.079212
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Signalfehler wohl Ursache für Zugunglück in Indien mit mindestens 288 Toten
Signalfehler wohl Ursache für Zugunglück in Indien mit mindestens 288 Toten / Foto: © AFP

Signalfehler wohl Ursache für Zugunglück in Indien mit mindestens 288 Toten

Zwei Tage nach der Zugkatastrophe in Indien mit mindestens 288 Toten und mehr als 900 Verletzten hat die Regierung einen Fehler im elektronischen Signalsystem als Ursache benannt. "Wir haben die Ursache des Unfalls und die verantwortlichen Personen identifiziert", sagte am Sonntag der indische Minister für den Bahnverkehr, Ashwini Vaishnaw. Die Bergungsarbeiten an den Wracks der drei kollidierten Züge im ostindischen Bundesstaat Odisha waren am Vortag abgeschlossen worden.

Textgröße:

Vaishnaw sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur ANI, das Unglück sei auf eine "Änderung beim elektronischen Stellwerk zurückzuführen". Er bezog sich damit auf das komplexe Signalsystem, das die Streckenbewegungen der Züge regelt. Der Minister wollte aber keine weiteren Details nennen. Dies wäre vor der Veröffentlichung des endgültigen Untersuchungsberichts "nicht angemessen", sagte er.

Vor dem dem Unglück am Freitag nahe der Stadt Balasore sei der Coromandel Express von Kalkutta und Chennai durch die Signale auf eine Nebenstrecke umgeleitet worden, wo ein Güterzug auf den Gleisen gestanden habe, berichtete die Zeitung "Times of India" unter Berufung auf die vorläufigen Untersuchungsergebnisse. Der Expresszug sei mit einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern in den parkenden Güterzug gerast.

Drei Waggons seien dann durch den Aufprall auf daneben verlaufende Gleise geschleudert worden, berichtete die Zeitung weiter. Diese Waggons hätten den hinteren Teil eines anderen Expresszugs getroffen, der auf dem Weg von Bangalore nach Kalkutta gewesen sein. Durch diese zweite Kollision seien die meisten Menschen getötet worden.

Es handelte sich um das schwerste Zugunglück in Indien seit mehr als zwei Jahrzehnten. Laut der "Times of India" könnte "menschliches Versagen bei der Signalgebung" die Katastrophe verursacht haben.

Der indische Premierminister Narendra Modi flog am Samstag mit einem Hubschrauber zum Unglücksort und besuchte Verletzten im Krankenhaus. "Kein Verantwortlicher" werde verschont, kündigte er danach an. "Ich bete, dass wir aus diesem traurigen Moment so schnell wie möglich herauskommen", sagte er dem Sender Doordarshan.

Am Unglücksort bot sich ein Bild der gigantischen Zerstörung mit umgestürzten Waggons und Bergen von Trümmerteilen. Einer der Koordinatoren des Bergungseinsatzes sagte am Samstag, die Suche nach Toten und Überlebenden sei beendet: "Alle Verletzten und Leichen wurden von der Unglücksstelle weggebracht."

Die Zahl der Toten könne noch steigen, sagte der an der Unfallstelle eingesetzte Leiter der Feuerwehr, Sudhanshu Sarangi, der Nachrichtenagentur AFP. "Viele Menschen, die ins Krankenhaus gebracht wurden, erliegen dort ihren Verletzungen."

Eine weiterführende Schule nahe der Unfallstelle wurde in eine provisorische Leichenhalle umgewandelt. Nach Angaben von Polizisten waren viele der Leichen derart entstellt, dass Familien ihre Angehörigen nur an den Schmuckstücken erkennen konnten. Manche Körper hätten "keine sichtbaren Identitätsmerkmale mehr", sagte der für die Übergabe der Leichen an Angehörige zuständige Beamte Ranajit Nayak. Bei vielen Toten müsse ein DNA-Test Sicherheit schaffen.

Der Augenzeuge Anubhav Dav saß im letzten Waggon einer der Züge, als er "entsetzliche kreischende Geräusche" hörte. Sein Wagen sei aufrecht stehen geblieben, und er habe unverletzt ins Freie springen können, sagte der 27-Jährige der AFP. Er habe zahlreiche "blutige Szenen" gesehen. "Als ich den Unfallort verlassen habe, konnte ich die Leichen nicht mehr zählen."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kondolierten der indischen Regierung, ebenso wie viele weitere Staatenlenker und UN-Generalsekretär António Guterres. Aus dem Vatikan hieß es, Papst Franziskus bete "für die vielen Verletzten und die Anstrengungen der Rettungskräfte".

Indien besitzt eines der weltweit längsten Schienennetze. Immer wieder gab es in der Vergangenheit schwere Eisenbahnunfälle. 1981 waren zwischen 800 und 1000 Menschen ums Leben gekommen, als in Bihar ein Zug auf einer Brücke entgleist und in einen Fluss gestürzt war. Allerdings hatte sich die Sicherheit auf den Schienen dank massiver Investitionen und neuer Technologien in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.

P.Grant--TFWP