The Fort Worth Press - Mindestens 29 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer

USD -
AED 3.672504
AFN 64.99972
ALL 81.318192
AMD 362.547991
ANG 1.789785
AOA 917.000033
ARS 1511.800499
AUD 1.433897
AWG 1.80125
AZN 1.697745
BAM 1.742182
BBD 2.019847
BDT 123.364303
BGN 1.747831
BHD 0.379293
BIF 3001.563314
BMD 1
BND 1.282898
BOB 11.708429
BRL 5.064498
BSD 1.002717
BTN 95.180449
BWP 13.73935
BYN 3.020016
BYR 19600
BZD 2.016996
CAD 1.41215
CDF 2313.501767
CHF 0.824635
CLF 0.024881
CLP 979.259585
CNY 6.691202
CNH 6.68171
COP 3176.32
CRC 455.723715
CUC 1
CUP 24.068911
CVE 98.222001
CZK 21.679697
DJF 178.583836
DKK 6.659825
DOP 61.517357
DZD 134.012427
EGP 53.240497
ERN 15
ETB 163.810406
EUR 0.89092
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.75045
GEL 2.590009
GGP 0.750253
GHS 11.711102
GIP 0.750253
GMD 73.496045
GNF 8822.690992
GTQ 7.662467
GYD 209.814628
HKD 7.84765
HNL 26.922083
HRK 6.711897
HTG 131.336662
HUF 323.3665
IDR 18047
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.98065
IQD 1520.296452
IRR 1795877.502706
ISK 121.349659
JEP 0.750253
JMD 159.414222
JOD 0.708979
JPY 158.08597
KES 130.019899
KGS 87.449982
KHR 4076.487593
KMF 440.000134
KPW 899.999961
KRW 1332.310445
KWD 0.31082
KYD 0.835731
KZT 453.817443
LAK 22565.272
LBP 89806.433223
LKR 332.145625
LRD 170.751234
LSL 16.484977
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.439546
MAD 9.74301
MDL 17.99111
MGA 4513.568766
MKD 54.911969
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.107446
MRU 40.092106
MUR 47.230043
MVR 15.460573
MWK 1738.975517
MXN 18.453845
MYR 4.081002
MZN 63.922102
NAD 16.484977
NGN 1333.350006
NIO 36.906713
NOK 9.429105
NPR 152.289753
NZD 1.768175
OMR 0.382938
PAB 1.002837
PEN 3.449551
PGK 4.553816
PHP 63.085502
PKR 277.617784
PLN 3.89455
PYG 5727.723787
QAR 3.660721
RON 4.744502
RSD 104.604449
RUB 84.265483
RWF 1480.211293
SAR 3.763551
SBD 8.064647
SCR 13.925224
SDG 601.503014
SEK 9.915805
SGD 1.27963
SHP 0.754745
SLE 24.680526
SLL 20969.504398
SOS 573.128691
SRD 37.794499
STD 20697.981008
STN 21.825114
SVC 8.775087
SYP 13001.999685
SZL 16.478563
THB 33.502498
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.543498
TTD 6.808242
TWD 32.526037
TZS 2639.949958
UAH 44.982296
UGX 4142.133065
UYU 40.314905
UZS 12089.683862
VES 878.910606
VND 25895.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 584.405489
XAG 0.017365
XAU 0.000239343529
XCD 2.70255
XCG 1.807395
XDR 0.707052
XOF 584.405489
XPF 106.234578
YER 236.149664
ZAR 16.462803
ZMK 9001.202279
ZMW 20.07732
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.083622
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Mindestens 29 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer
Mindestens 29 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer / Foto: © GUARDIA COSTIERA/AFP

Mindestens 29 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer

Bei Bootsunglücken im Mittelmeer sind erneut zahlreiche Migranten gestorben. Die tunesische Küstenwache erklärte am Sonntag, mindestens 29 Menschen aus Ländern südlich der Sahara seien bei Unglücken mit drei Booten vor der Küste Tunesiens ertrunken, während elf "illegale Migranten" gerettet worden seien. Das Rettungsboot "Louise Michel" wurde indes nach der Rettung von insgesamt 180 Menschen von italienischen Behörden im Hafen der Insel Lampedusa festgehalten.

Textgröße:

Ein tunesischer Fischtrawler barg demnach 19 Leichen, nachdem ein Boot 58 Kilometer vor der Küste des Landes gekentert war. Eine Patrouille der Küstenwache hätten vor der Küstenstadt Mahdia acht Leichen geborgen und elf Migranten gerettet, deren Boot auf dem Weg nach Italien gekentert sei. Weitere Trawler hätten die Leichen zweier Menschen geborgen.

In den vergangenen Wochen hatten viele aus Subsahara-Staaten stammende Menschen versucht, Tunesien zu verlassen. Bei mehreren Bootsunglücken waren bereits Dutzende Menschen gestorben, weitere werden vermisst.

Tunesiens Präsident Kais Saied hatte im Februar in einer Rede gefordert, gegen die illegale Einwanderung von "Horden" von Menschen aus Ländern südlich der Sahara vorzugehen. Infolge der Rede, die international auf breite Empörung stieß, verloren etwa 21.000 Migranten aus Subsahara-Afrika ihre meist informellen Arbeitsplätze.

Tunesien ist ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge, die über die gefährliche Mittelmeer-Route nach Europa gelangen wollen. Die italienische Insel Lampedusa ist weniger als 150 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt.

Manfred Weber (CSU), Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament forderte am Samstag die anderen EU-Staaten zur Solidarität mit Italien angesichts des Zustroms von Migranten auf. "2000 Migranten in 24 Stunden neu auf Lampedusa - und noch immer tun EU-Staaten so, als ginge sie der Migrationszustrom nichts an", schrieb Weber auf Twitter. Es werde "Zeit, dass sich alle bewegen", das Wichtigste seien "sichere EU-Außengrenzen".

Die italienischen Behörden halten indes das Rettungsboot "Louise Michel" seit Samstag auf Lampedusa fest, wie die gleichnamige NGO mitteilte. Die Besatzung hatte zuvor 180 Menschen von mehreren Booten gerettet. "Wir wissen, dass in diesem Moment Dutzende von Booten vor der Insel in Seenot sind, aber wir werden daran gehindert, ihnen zu helfen. Das ist inakzeptabel", schrieb die NGO im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die italienische Küstenwache bestätigte die Festsetzung des unter anderem vom weltberühmten Graffiti-Künstler Banksy gesponserten Rettungsschiffs. Nach einer ersten Rettungsaktion in libyschen Gewässern sei der "Louise Michel" der Hafen der sizilianischen Stadt Trapani zugewiesen worden, hieß es in einer Erklärung der Behörde.

Nach Angaben der Küstenwache sollte durch die Anordnung verhindert werden, dass an Bord des Schiffs eine "so große Anzahl an Menschen gelangen könnte, dass diese die Sicherheit des Schiffs und der darauf befindlichen Menschen bedroht". Die Besatzung habe jedoch gegen die Anordnung der Küstenwache verstoßen, "indem sie auf drei andere Migrantenboote zusteuerte".

Die seit Oktober amtierende ultrarechte italienische Regierung unter Giorgia Meloni hatte im Dezember ein Dekret erlassen, das die Arbeit der Seenotretter einschränken soll. Es verpflichtet Seenotretter dazu, jeweils nur eine Rettungsaktion pro Einsatz auszuführen. Kritikern zufolge erhöht dies die Gefahr tödlicher Unglücke im zentralen Mittelmeer.

L.Davila--TFWP