The Fort Worth Press - Ausmaß von Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien wird immer stärker sichtbar

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1515.25437
AUD 1.435956
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065104
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.41575
CDF 2313.50392
CHF 0.825932
CLF 0.024881
CLP 979.255437
CNY 6.691204
CNH 6.686704
COP 3173.953654
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.645304
DJF 178.33919
DKK 6.651204
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.529689
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.889904
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.752078
GEL 2.590391
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.503851
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.84815
HNL 26.885202
HRK 6.703804
HTG 131.147978
HUF 323.310388
IDR 18053
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.965504
IQD 1518.213762
IRR 1795877.503816
ISK 121.180386
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.70904
JPY 158.01504
KES 130.098296
KGS 87.450384
KHR 4070.631144
KMF 440.00035
KPW 899.999961
KRW 1334.740383
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.230378
MVR 15.460378
MWK 1736.600987
MXN 18.492904
MYR 4.083204
MZN 63.903729
NAD 16.462394
NGN 1331.210377
NIO 36.854512
NOK 9.427704
NPR 152.081128
NZD 1.767253
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.986038
PKR 277.237468
PLN 3.88825
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.730604
RSD 104.461148
RUB 84.13468
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.503676
SEK 9.912404
SGD 1.282104
SHP 0.754745
SLE 24.680371
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794504
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.445038
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.513804
TTD 6.798915
TWD 32.453604
TZS 2646.44398
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910604
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 583.738825
XAG 0.017551
XAU 0.000240063761
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 583.738825
XPF 106.089045
YER 236.150363
ZAR 16.494037
ZMK 9001.203584
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.088032
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ausmaß von Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien wird immer stärker sichtbar
Ausmaß von Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien wird immer stärker sichtbar / Foto: © AFP

Ausmaß von Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien wird immer stärker sichtbar

Tausende Tote und bis zu 23 Millionen Betroffene - am ersten Tag nach der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet wird das Ausmaß der Katastrophe immer stärker sichtbar. Nach neuen vorläufigen Angaben von Behörden und Rettungskräften vom Dienstag kamen durch das Erdbeben mehr als 5000 Menschen ums Leben - doch die Opferzahl dürfte noch deutlich weiter steigen. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis zu 23 Millionen Menschen in der Türkei und Syrien von den Folgen des Bebens betroffen sein.

Textgröße:

Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden in der Türkei mittlerweile 3419 Todesopfer gefunden. In Syrien zählten Behörden und Rettungskräfte in den von der Regierung in Damaskus kontrollierten Gebieten und in Territorien unter der Kontrolle von Rebellen insgesamt 1602 Todesopfer. Damit überstieg die vorläufige Opferbilanz insgesamt die Marke von 5000 Toten.

Es wurde mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Opferzahlen in den kommenden Tagen gerechnet. WHO-Vertreterin Catherine Smallwood verwies darauf, dass bei Erdbeben die Zahl der Todesopfer am Ende oft "achtmal höher als die ersten Bilanzen" sei.

Die hochrangige WHO-Vertreterin Adelheid Marschang teilte am Dienstag dem Exekutivkomitee der UN-Organisation in Genf mit, ein Überblick über die betroffenen Gebiete in der Türkei und Syrien ergebe, dass "potenziell 23 Millionen Menschen" den Folgen des Bebens ausgesetzt seien, darunter fünf Millionen ohnehin besonders verletzliche Menschen. Die WHO sicherte den betroffenen Gebieten langfristige Unterstützung zu.

Zahlreiche Staaten, darunter Deutschland, haben die Entsendung von Einsatzkräften und die Bereitstellung von Hilfsgeldern zugesagt. Allerdings wurde das Anlaufen der internationalen Hilfe durch einen Wintersturm verzögert.

Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) wollten am Dienstagmittag vom Flughafen Köln-Bonn in das Katastrophengebiet fliegen. Das 50-köpfige Team der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (Seeba) ist im Auftrag der Bundesregierung unterwegs.

THW-Präsident Gerd Friedsam sagte vor dem Abflug, derzeit bestehe "die größte Schwierigkeit" darin, die Katastrophengebiete zu erreichen, da viele Flughäfen in der Region gesperrt seien. Nach einer "Phase der Rettung und Bergung von Verschütteten" werde es darum gehen, "die Überlebenden zu versorgen".

"Unsere Einsatzkräfte werden dabei helfen, Menschen aus den Trümmern zu bergen und hoffentlich Überlebende zu retten", erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Zudem würden derzeit Hilfslieferungen mit Notstromaggregaten, Zelten und Decken für die Erdbebenopfer zusammengestellt.

Laut Faeser sind bereits 40 Einsatzkräfte der Hilfsorganisation International Search and Rescue (ISAR) sowie zwei Rettungssanitäter und fünf Diensthundeführer der Bundespolizei in die Türkei gereist.

Die Überlebenden und Einsatzkräfte vor Ort benötigen dringend Unterstützung. Unter zahlreichen eingestürzten Gebäuden werden noch Menschen vermutet. In Sanliurfa im Südosten der Türkei etwa arbeiteten sich die Einsatzkräfte in nächtlicher Dunkelheit durch die Überreste eines mehrstöckigen Gebäudes.

"Da ist eine Familie, die ich kenne, unter den Trümmern", sagte ein Student der Nachrichtenagentur AFP. "Bis gegen Mittag hat meine Freundin noch auf Anrufe reagiert. Aber jetzt antwortet sie nicht mehr", fügte der 20-Jährige hinzu. "Sie muss irgendwo unter den Trümmern sein."

Ungeachtet der eisigen Temperaturen verbrachten viele Menschen aus Angst vor weiteren Nachbeben und Gebäudeeinstürzen die Nacht auf den Straßen. Mustafa Koyuncu zog sich mit seiner Frau und ihren fünf Kindern ins Familienauto zurück. "Wir können nicht nach Hause gehen - alle haben Angst", sagte er.

Auch in den syrischen Erdbebengebieten ist die Versorgungslage dramatisch, zumal das Land bereits durch den 2011 ausgebrochenen Bürgerkrieg gezeichnet ist. Außerdem wird das Katastrophengebiet im Norden Syriens teils von der Regierung in Damaskus und teils von Rebellen beherrscht.

Die syrische Regierung versicherte, dass Hilfsgüter auch in die nicht von Damaskus kontrollierten Gebiete des Landes weitergeleitet würden. Die Regierung werde Hilfe "an alle betroffenen Syrer und in alle Gebiete Syriens" weitergeben, sagte in New York der UN-Botschafter des Landes, Bassam Sabbagh.

Im Nordwesten Syriens nutzten derweil 20 mutmaßliche Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eine nach dem Beben ausgebrochene Gefängnismeuterei zur Flucht, wie AFP aus dem Militärgefängnis von Rajo nahe der Grenze zur Türkei erfuhr.

Das Erdbeben der Stärke 7,8 hatte das türkisch-syrische Grenzgebiet am frühen Montagmorgen getroffen. In den Stunden danach wurde die Region von mehr als 50 Nachbeben erschüttert. Eines von ihnen hatte die Stärke 7,5. In der Türkei stürzten laut Staatschef Recep Tayyip Erdogan fast 3000 Gebäude in insgesamt sieben Provinzen ein, darunter die staatlichen Krankenhäuser in Iskenderun und Adiyaman.

P.Navarro--TFWP