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In Südafrika werden nach den schweren Überschwemmungen mittlerweile mehr als 500 Tote befürchtet. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg bis Sonntag auf 443, wie der Regierungschef der Provinz KwaZulu-Natal, Sihle Zikalala, bekanntgab. 64 weitere Menschen wurden demnach noch vermisst.
Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat die anglikanische Kirche die Pläne der britischen Regierung kritisiert, illegal ins Land gelangte Migranten künftig nach Ruanda zu bringen. Das zwischen beiden Ländern geschlossene Abkommen sei Anlass für "ernsthafte ethische Fragen", sagte am Sonntag der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby. Großbritannien dürfe seine Verantwortung "nicht als Unterauftrag auslagern", fügte das religiöse Oberhaupt der Church of England in seiner Osterpredigt hinzu.
In Hessen ist ein Mann bei Aufbauarbeiten für ein großes Osterfeuer ums Leben gekommen. Das bis zu 20 Meter hoch aufgeschichtete Holz brach am Samstagnachmittag in sich zusammen und begrub mehrere Menschen unter sich, wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Ein 31 Jahre alter Mann verstarb demnach noch an der Unfallstelle.
Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft erneut zu Frieden für die "leidgeprüfte Ukraine" aufgerufen. "Wir haben zu viel Blutvergießen, zu viel Gewalt gesehen", sagte er am Sonntag in seiner traditionellen Ansprache vor rund 50.000 Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. "Man höre auf, die Muskeln spielen zu lassen, während die Menschen leiden."
Nach erneuten Zusammenstößen auf dem Tempelberg hat Papst Franziskus freien Zugang für alle Menschen zu den heiligen Stätten in Jerusalem gefordert. "Dem Nahen Osten, der seit Jahren von Spaltung und Konflikten zerrissen ist, werde Frieden beschieden", sagte der Papst in seiner Osterbotschaft am Sonntag und rief zum Gebet auf für den "Frieden für Jerusalem und Frieden für alle, die es lieben, Christen, Juden und Muslime".
In Schweden ist es nach einer Versammlung der ultrarechten Gruppierung Stram Kurs erneut zu Ausschreitungen von Gegendemonstranten gekommen. In Malmö im Süden des Landes seien in der Nacht unter anderem ein Bus, ein Auto und Mülltonnen in Brand gesteckt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Es seien mehrere Anzeigen wegen Vandalismus erstattet worden.
Die Präsidentin des Zentralkomitees deutschen Katholiken (ZdK), Imre Stetter-Karp, stellt dem Krisenmanagement der katholischen Kirche in Bezug auf das Erzbistum Köln ein vernichtendes Zeugnis aus. "Die immer noch nicht gelöste Krise im Erzbistum Köln, auch das Nichthandeln des Vatikan, belastet und schädigt die katholische Kirche als Ganze", sagte Stetter-Karp der "Rheinischen Post" vom Sonntag.
In Hessen ist ein Mann bei Aufbauarbeiten für ein großes Osterfeuer ums Leben gekommen. Das aufgeschichtete Holz brach am Samstagnachmittag in sich zusammen und begrub mehrere Menschen unter sich, wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Ein 31 Jahre alter Mann verstarb demnach noch an der Unfallstelle. Sieben weitere Männer im Alter von 15 bis 27 Jahren wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Papst Franziskus feiert am Sonntag (10.00 Uhr) die Ostermesse - nach einer von Corona erzwungenen Pause diesmal wieder vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Im Anschluss daran verkündet das Oberhaupt der 1,3 Milliarden Katholiken weltweit seine traditionelle Osterbotschaft und spendet den Segen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis"). Die Osterfeierlichkeiten im Vatikan und überall in der Welt werden in diesem Jahr vom Ukraine-Krieg überschattet.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) macht sich angesichts der Drohungen gegen ihn Sorgen um seine fünf Kinder. "Ich bin selber kein ängstlicher Mensch. Ich habe aber große Sorgen um meine Kinder. Und es tut mir natürlich weh, dass meine Kinder Angst um mich haben", sagte Lauterbach der "Bild am Sonntag". Eine von der Polizei zerschlagene Gruppe von Querdenkern hatte offenbar seine Entführung geplant.
Das Schicksal einer 17-jährigen Straßenkatze, die vor kurzem ihre Edelherberge in der malerischen Altstadt von Dubrovnik verlor, spaltet die Einwohner der kroatischen Hafenstadt. Anastasia lebte bisher in einer kleinen Holzhütte unter den Bögen des berühmten Rektorenpalasts, die ihr der Tierfreund Srdjan Kera im Stil des berühmten Palastes - halb Gotik, halb Renaissance - errichtet hatte.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki gerät durch umstrittene Zahlungen für private Spielschulden eines Priesters zusätzlich unter Druck. Der Sprecher des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für Opfer von sexuellem Missbrauch, Johannes Norpoth, nannte den Vorgang im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Samstag "verstörend und beschämend". Die katholische Reforminitiative Maria 2.0 forderte eine unabhängige Untersuchung.
Zahlreiche Menschen haben sich am Karfreitag zu einem Friedensgebet auf dem Vorplatz der Pariser Kathedrale Notre-Dame versammelt. "Wir gedenken heute besonders der Opfer des Krieges in der Ukraine, die uns so nahe ist", sagte der apostolische Administrator der Diözese von Paris, Georges Pontier. Am Freitag jährte sich zum dritten Mal der verheerende Brand der Kathedrale.
Sechs Jahre hatte er sich kaum zur Tat geäußert, nun hat er sein Schweigen gebrochen: Im Prozess zu den Pariser Anschlägen vom November 2015 hat sich der Hauptangeklagte Salah Abdeslam erstmals ausführlich zu seiner Rolle während der Terrornacht erklärt. "Es ist meine letzte Chance, mich zu äußern", bemerkte der 32 Jahre alte Franzose am Donnerstagabend vor Gericht.
Der IS-Dschihadist El Shafee Elsheikh, der einer als "Beatles" bekanntgewordenen Zelle angehörte, ist in einem Terrorverfahren in den USA in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen eines Bundesgerichts in Alexandria nahe Washington sprachen den 33-Jährigen am Donnerstag schuldig, an der Geiselnahme und Ermordung der US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff sowie der US-Entwicklungshelfer Peter Kassig und Kayla Mueller beteiligt gewesen zu sein.
Ein 43-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen soll einen 69-jährigen Bekannten über Tage psychisch und körperlich misshandelt und letztlich zu einem versuchten Suizid gezwungen haben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Paderborn und Bielefeld mitteilte, scheiterte der Versuch am zufälligen Eingreifen eines Passanten. Der Verdächtige befindet sich in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus.
Italiens renommierte Anti-Mafia-Fotografin Letizia Battaglia ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit ihren Aufnahmen von den von Kugeln durchsiebten Opfern dokumentierte Battaglia über Jahre hinweg die dunkle Seite der sizilianischen Cosa Nostra und räumte mit dem lange Zeit geschönten Bild der "ehrenwerten Familie" auf.
Eine 84-jährige Frau ist in Oberhausen wegen einer Notbremsung in einem Bus gestürzt und gestorben. Der Busfahrer musste nach einem Stopp an einer Haltestelle beim Wiedereinfädeln in den Verkehr am Mittwoch abrupt bremsen, weil ein Auto das Fahrzeug offensichtlich noch passieren wollte, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Der Busfahrer wollte damit eine Kollision vermeiden.
Ermittler in Rheinland-Pfalz haben eine rechtsextremistische Gruppe zerschlagen. Die Mitglieder der Chatgruppe "Vereinte Patrioten" sollen Anschläge und Entführungen geplant haben, wie das Landeskriminalamt (LKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Donnerstag in Mainz mitteilten. Vier Verdächtige wurden festgenommen. Zu den potenziellen Entführungsopfern zählte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Wegen des absichtlichen Beschusses von Zivilisten im syrischen Bürgerkrieg hat die Bundesanwaltschaft einen früheren Kämpfer einer Miliz wegen mehrfachen Mordes und Kriegsverbrechen angeklagt. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, soll der staatenlose Beschuldigte namens Moafak D. vor sieben Jahren in Damaskus eine Panzerfaust in einen Menschenmenge gefeuert haben, die sich zum Empfang von Hilfsgütern versammelt hatte. Es gab dabei mindestens sieben Tote.
Die Polizei hat bei einem mutmaßlichen Reichsbürger in Nordrhein-Westfalen mehrere Waffen gefunden. Bei dem 40-Jährigen aus Schöppingen wurden unter anderem zwei Luftdruckgewehre und eine Gaspistole samt Munition, drei Messer, eine Machete und ein Sportbogen mit Pfeilen beschlagnahmt, wie die Polizei in Borken am Donnerstag mitteilte.
Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Tropensturm "Megi" auf mindestens 133 gestiegen. Die Rettungskräfte bargen vor allem in der Provinz Leyte im Zentrum des Inselstaates weitere Opfer von Erdrutschen, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Angesichts zahlreicher Vermisster dürfte die Opferzahl noch weiter steigen.
Wegen einer Erpressung der Commerzbank hat die Polizei in der bayerischen Region Mittelfranken ihre Warnungen vor potenziell gefährlichen Briefsendungen erneuert. Vor allem Kunden des Instituts "müssen damit rechnen, im Fokus des Täters zu bleiben", teilten die Beamten am Donnerstag in Nürnberg mit. Besonders bei unerwarteten Briefen und Sendungen mit ungewöhnlicher Beschaffenheit sowie fühlbaren harten Gegenständen im Inneren sei Vorsicht angezeigt.
Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Tropensturm "Megi" auf mindestens 117 gestiegen. Die Rettungskräfte bargen vor allem in der Provinz Leyte im Zentrum des Inselstaates weitere Opfer von Erdrutschen, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Angesichts zahlreicher Vermisster dürfte die Opferzahl noch weiter steigen.
Pünktlich zu Beginn der Spargelsaison hat ein Mann 80 Kilogramm des begehrten Gemüses von einem Hof in Brandenburg gestohlen. Polizeibeamten fiel am Mittwoch das Auto mit einer ungewöhnlichen Großladung Spargel in der Stadt Brandenburg an der Havel auf, wie die Polizeidirektion am Donnerstag mitteilte. Sie stoppten den Wagen.
Ein einzelner Spieler in Hessen hat den Lotto-Jackpot geknackt und streicht damit 45 Millionen Euro ein. Der Tipper aus dem Rhein-Main-Gebiet setzte auf die sechs Richtigen mit der passenden Superzahl und muss den Gewinntopf daher mit niemandem teilen, wie die Lotto Hessen GmbH am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.
Die Zahl der Toten durch schwere Überschwemmungen in Südafrika ist auf mehr als 300 gestiegen. Bis Mittwochabend seien im Großraum Durban 306 Tote gemeldet worden, sagte die Sprecherin des Büros für Katastrophenmanagement in der Provinz KwaZulu-Natal der Nachrichtenagentur AFP. Tagelange heftige Regenfälle hatten in der Region an der Ostküste des Landes Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst.
Einen Tag nach der Schusswaffenattacke in einer New Yorker U-Bahn mit mindestens 23 Verletzten ist der gesuchte Verdächtige festgenommen worden. "Wir haben ihn", sagte New Yorks Bürgermeister Eric Adams am Mittwoch bei einer Pressekonferenz über den 62-jährigen Frank James. Polizeipräsidentin Keechant Sewell sagte, der Verdächtige sei nach einem Hinweis aus der Bevölkerung im Stadtteil Manhattan auf offener Straße festgenommen worden. Er habe keinen Widerstand geleistet.
Nach der Schusswaffenattacke in einer New Yorker U-Bahn mit zahlreichen Verletzten ist der gesuchte Verdächtige Medienberichten zufolge festgenommen worden. Der Nachrichtensender CNN und andere Medien berichteten am Mittwoch, Polizisten hätten den unter Hochdruck gesuchten Frank James in Manhattan gefasst. Der 62-Jährige soll am Dienstag bei einer Attacke in einer U-Bahn im Stadtteil Brooklyn zehn Menschen durch Kugeln verletzt haben, insgesamt gab es mindestens 23 Verletzte.
Wer Missstände bei seinem Arbeitgeber meldet, soll künftig besser vor Repressalien wie Kündigung oder Mobbing geschützt werden. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) legte am Mittwoch einen Gesetzentwurf vor, der Rechtsklarheit darüber geben soll, wann und wie Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber bei Meldung oder Offenlegung von Verstößen geschützt sind. Solche Whistleblower "übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und verdienen daher Schutz", erklärte Buschmann.
In Südafrika ist die Zahl der Toten durch schwere Überschwemmungen auf mehr als 250 gestiegen. Bis Dienstagabend seien im Großraum Durban rund 253 Tote in Leichenhallen gebracht worden, sagte die Gesundheitsministerin der Provinz KwaZulu-Natal, Nomagugu Simelane-Zulu, am Mittwoch. Tagelange heftige Regenfällen hatten in der Region an der Ostküste Südafrikas Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst.
Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Tropensturm "Megi" auf mindestens 80 gestiegen. Allein in der Umgebung von Baybay City in der Provinz Leyte im Zentrum des Inselstaats, wo durch Starkregen ausgelöste Erdrutsche mehrere Dörfer verschütteten, wurden nach Behördenangaben vom Mittwoch 48 Tote und mehr als hundert Verletzte gemeldet. Angesichts zahlreicher Vermisster dürfte die Opferzahl noch weiter steigen.