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Durch einen Schockanruf haben unbekannte Betrügerinnen eine 81-Jährige in Bonn nach ersten Erkenntnissen um mehr als 300.000 Euro betrogen. Wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte, übergab die Seniorin am Dienstag zwei Täterinnen in ihrer Wohnung Bargeld und Schmuck in entsprechendem Wert. Die genaue Höhe der Beute stand demnach noch nicht abschließend fest, belief sich allerdings auf mehr als 300.000 Euro.
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions im Bundeswehr-Beschaffungsamt hat der Bundeswehrverband Soldaten zur Wachsamkeit gegenüber radikalen Tendenzen aufgerufen. "Wir müssen sehr achtsam bleiben und in der Truppe weiter für die neuen Gefahren durch den Ukraine-Krieg sensibilisieren", sagte der Vize-Verbandsvorsitzende Marcel Bohnert der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" vom Freitag. FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle forderte unterdessen auch im Bundestag schärfere Vorsichtsmaßnahmen vor allem mit Blick auf AfD-Mitarbeiter.
Nach den verheerenden Buschbränden auf Hawaii ist die Zahl der Toten auf mindestens 53 gestiegen. "Während die Löscharbeiten andauern, wurden heute 17 weitere Todesopfer durch das Feuer (...) in Lahaina bestätigt", teilten die Behörden auf der Insel Maui am Donnerstag (Ortszeit) mit. "Damit ist die Zahl der Todesopfer auf 53 gestiegen", hieß es weiter. In einer vorherigen Bilanz waren mindestens 36 Tote gemeldet worden.
Der Iran hat fünf seit Jahren inhaftierte US-Bürger in den Hausarrest überstellt. Vier von ihnen wurden Angaben einer ihrer Anwälte zufolge am Donnerstag aus dem berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran entlassen und zu einem Hotel eskortiert. Eine weitere Gefangene war bereits in der vergangenen Woche in den Hausarrest überstellt worden. Weder Washington noch Teheran nannten Einzelheiten zu dem Abkommen.
Im Verfahren gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung hat Sonderermittler Jack Smith einen Prozessstart Anfang kommenden Jahres beantragt. In einem am Donnerstag beim zuständigen Bundesgericht in der Hauptstadt Washington eingereichten Dokument schreibt Smith, die Auswahl der Geschworenen solle am 11. Dezember beginnen. Der Prozess selbst könnte dann am 2. Januar starten - zwei Wochen vor Beginn der Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner, bei denen Trump klarer Favorit ist.
Wegen der verheerenden Buschbrände auf Hawaii mit mindestens 36 Todesopfern hat US-Präsident Joe Biden den Katastrophenfall ausgerufen. Biden gab damit Hilfen des Bundes für die betroffenen Gebiete auf der US-Inselgruppe im Pazifik frei, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Das Geld soll unter anderem Menschen zugute kommen, deren Häuser von den Flammen zerstört oder beschädigt wurden.
Die Ferienunterkunft im Elsass, bei deren Brand am Mittwoch elf Menschen ums Leben kamen, war Behördenangaben zufolge weder genehmigt, noch wurden Sicherheitsvorschriften eingehalten. Das Fachwerkhaus in der ostfranzösischen Gemeinde Wintzenheim sei nicht für die touristische Nutzung zugelassen gewesen, zudem habe keine Genehmigung für die Unterbringung von Menschen mit Behinderungen vorgelegen, erklärte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Daniel Leroy, am Donnerstag.
Der frühere US-Präsident Donald Trump und sein persönlicher Assistent Walt Nauta haben in der Dokumentenaffäre in zusätzlichen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Trump ließ sich am Donnerstag bei einem Gerichtstermin in Fort Pierce im Bundesstaat Florida durch seine Anwälten vertreten. Der 77-jährige Republikaner hatte bereits vergangenen Woche erklärt, dass er an der Anhörung nicht teilnehmen werde und auf nicht schuldig plädiere.
Das Landgericht Bielefeld hat ein Hafturteil gegen einen 25-jährigen Raser bestätigt, der durch einen Verkehrsunfall den Tod einer zweifachen Mutter verursacht hatte. Der Angeklagte soll zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Verurteilt wurde er vom Amtsgerichts Bielefeld im Februar unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.
Weil er nach einem Streit mit seinem Vater das gemeinsame Wohnhaus anzündet hat und dieser dabei starb, hat das Landgericht Gera einen 36-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Das Gericht sprach den Mann am Donnerstag der Brandstiftung mit Todesfolge sowie der versuchten schweren Brandstiftung schuldig, wie eine Sprecherin sagte. Zur Tatzeit war er demnach vermindert schuldfähig.
In Achern bei Baden-Baden hat eine Frau versucht, ihren Sohn aus einem Streifenwagen zu befreien. Die Polizei war ursprünglich per Notruf wegen eines lautstarken Streits des 21-Jährigen mit einer jungen Frau auf offener Straße alarmiert worden, wie das Polizeipräsidium Offenburg am Donnerstag gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilte. Der Mann habe versucht wegzulaufen, sei aber nach kurzer Flucht von den Beamten gestoppt worden.
Sie kamen offenbar überraschend und so rasend schnell, dass sich viele Menschen nicht mehr retten konnten: Bei schweren Waldbränden sind auf der US-Inselgruppe Hawaii mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Alle Opfer wurden nach Angaben der Behörden aus der historischen Stadt Lahaina an der Westküste der Insel Maui gemeldet. Die bei Touristen beliebte Stadt wurde zu großen Teilen zerstört.
Nach einer tödlichen Explosion auf einem Fabrikgelände nordöstlich von Moskau werden laut Behörden noch mindestens zwölf Menschen vermisst. Eine Frau kam bei dem Unglück ums Leben, 60 weitere mussten medizinisch behandelt werden, wie die Ermittlungsbehörden am Donnerstag mitteilten.
Nach einer tödlichen Explosion auf einem Fabrikgelände nordöstlich von Moskau werden noch neun Menschen vermisst. "Mehr als 60 Menschen haben medizinische Hilfe in Anspruch genommen, neun werden noch vermisst", erklärte der regionale Zweig des für schwere Verbrechen zuständigen russischen Ermittlungskomitees am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Die örtliche Notfallbehörde gab gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an, dass die Sucharbeiten noch im Gange seien.
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat einen 31-Jährigen wegen finanzieller Unterstützung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verurteilt. Der Angeklagte soll eine Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro zahlen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Verurteilt wurde der Mann wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Weil er betrunken einen Unfall mit einem Schulbus in Rheinland-Pfalz verursacht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Anklage gegen einen Busfahrer erhoben. Sie wirft dem Mann Straßenverkehrsgefährdung und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vor, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Über die Zulassung der Anklage muss das Amtsgericht Kaiserslautern entscheiden.
Bei einem Unfall während einer gewerblichen Testfahrt auf dem Nürburgring in Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen gestorben. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei Mayen am Donnerstag sagte. Die Nürburgring GmbH bestätigte den Unfall, der während einer Erprobungsfahrt am Mittwoch passierte. Demnach war kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen.
Wegen Drogenhandels in großem Stil haben Ermittler in Berlin mehrere Objekte durchsucht und dabei eine halbe Million Euro Bargeld beschlagnahmt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, nahmen an dem Einsatz am Dienstag insgesamt 90 Spezialkräfte und andere Beamte teil. Sie durchsuchten fünf Wohnungen und zwei Geschäftsräume sowie fünf Bankschließfächer, die dem 35-jährigen Beschuldigten, dessen Ehefrau oder weiteren Familienangehörigen zuzuordnen sein sollen.
Bei den verheerenden Waldbränden auf Hawaii sind nach jüngsten Erkenntnissen mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Während der Kampf gegen die Flammen in der historischen Stadt Lahaina andauere, seien dort weitere Opfer entdeckt worden, erklärte die Regierung der Insel Maui am späten Mittwochabend (Ortszeit).
Unbekannte haben in Bonn bei einem Einbruch in eine Gießerei rund zwei Tonnen Bronze gestohlen. Wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilte, transportierten die Täter ihre schwere Beute vermutlich mit einem Lastwagen ab. Der Wert belief sich demnach auf mehr als 100.000 Euro.
Nach einer Messerattacke auf seine frühere Partnerin und deren Mutter ist ein 63-Jähriger vom Landgericht Freiburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten unter anderem des Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher am späten Mittwoch mitteilte. Die Mutter starb nach der Tat im Januar, ihre Tochter wurde erheblich verletzt.
Ermittler haben in einem Garten im Saarland eine teilweise vergrabene Leiche entdeckt. Die Identität und die Todesursache seien noch unklar, sagte ein Sprecher der Polizei Homburg der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Demnach wurden die Beamten am Mittwoch zu dem Einsatz gerufen. Ein Anwohner habe berichtet, dass er auf dem Nachbargrundstück ein Loch gesehen habe, das einem Grab ähnele.
Auf Hawaii sind bei schweren Waldbränden mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Bei den von Winden des Hurrikans "Dora" angefachten Feuern auf der Insel Maui seien "sechs Todesopfer zu beklagen", sagte der Bürgermeister der Insel, Richard Bissen, am Mittwoch (Orszeit) vor Journalisten. Die Stadt Lahaina wurde dem Gouverneur von Hawaii, Josh Green, zufolge zu einem großen Teil zerstört, Menschen sprangen ins Meer um sich zu retten. US-Präsident Joe Biden ordnete die Mobilisierung von Bundesmitteln an.
Bei einer Explosion auf einem Fabrikgelände nahe Moskau sind mindestens ein Mensch getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Eine Frau, die in der Fabrik gearbeitet habe, sei ihren Verletzungen erlegen, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch im Onlinedienst Telegram mit.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat 400 Millionen Euro als Teil eines Hilfspakets für das von tödlichen Überschwemmungen getroffene Slowenien angekündigt. "Wir werden 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen, 100 Millionen davon noch in diesem Jahr und 300 Millionen im nächsten Jahr", sagte von der Leyen am Mittwoch nach ihrem Besuch von betroffenen Gebieten bei einer Pressekonferenz mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golob. Es handelt sich demnach um Gelder aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union.
Die Bundesanwaltschaft hat in Koblenz einen Mitarbeiter des Beschaffungsamts der Bundeswehr wegen des Vorwurfs der Tätigkeit für einen russischen Geheimdienst festnehmen lassen. Thomas H. habe sich selbst an Botschaft und Generalkonsulat gewandt und einmal Informationen übermittelt, teilte die Behörde in Karlsruhe am Mittwoch mit. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) schrieb im Online-Netzwerk Twitter, das in "X" umbenannt wurde, es handle sich um einen Offizier.
Bei einem verheerenden Brand in einer Ferienunterkunft für Menschen mit Behinderungen im ostfranzösischen Elsass sind elf Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach Behördenangaben zufolge am Mittwochmorgen in einem Fachwerkhaus der Gemeinde Wintzenheim aus, in dem 28 Erwachsene mit Lernbehinderungen und ihre Betreuer untergebracht waren. Bei einem Besuch vor Ort sprach Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne von einem "entsetzlichen Drama".
Auf Hawaii haben sich zahlreiche Menschen wegen schwerer Busch- und Waldbrände in Sicherheit bringen müssen - und sind dabei teilweise sogar ins Meer gesprungen. Die von Winden des Hurrikans "Dora" angefachten Feuer wüteten am Mittwoch auf den Inseln Maui und Hawaii (Big Island), wie die Behörden mitteilten. Die geschäftsführende Gouverneurin des US-Bundesstaates im Pazifik, Sylvia Luke, rief den Notstand aus und aktivierte die Nationalgarde.
Bei den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit mehreren Schüssen in Baden-Württemberg ist ein weiterer mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Dem 22-Jährigen werde im Zusammenhang mit Schüssen aus einem Auto in Plochingen heraus versuchter Totschlag vorgeworfen, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. In zwei Fällen wurden außerdem Waffen beschlagnahmt.
Eine Frau hat im sächsischen Radeberg die Polizei gerufen, weil sie in einer Wohnung Prostitution vermutete. Die Anwohnerin beobachtete wiederholte Männerbesuche und hörte laute Schreie und Hilferufe, wie die Polizei in Görlitz am Mittwoch berichtete.
Mediziner beobachten derzeit vermehrt Fälle von lebensbedrohlichen Pilzvergiftungen. Nach Angaben der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) vom Mittwoch wurden dort seit Anfang August bereits sechs Menschen mit Pilzvergiftungen auf der Intensivstation behandelt. Eine der Personen starb, bei einer weiteren muss möglicherweise die Leber transplantiert werden.
Nach den tödlichen Überschwemmungen in Slowenien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem Land 400 Millionen Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union als Teil eines Hilfspakets angekündigt. "Wir werden 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen, 100 Millionen davon noch in diesem Jahr und 300 Millionen im nächsten Jahr", sagte von der Leyen am Mittwoch nach ihrem Besuch von betroffenen Gebieten bei einer Pressekonferenz mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golob.