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Facebook-Nutzer in Kanada haben dem US-Mutterkonzern Meta vorgeworfen, durch die Blockade von Nachrichtenseiten inmitten der verheerenden Waldbrände in den vergangenen Wochen Menschenleben gefährdet zu haben. Die Situation sei "gefährlich", sagte die 35-jährige Kelsey Worth aus der nordwestlichen Stadt Yellowkife der Nachrichtenagentur AFP. Es sei während der Brände "irrsinnig schwierig" für sie und andere Evakuierte gewesen, an verifizierbare Informationen heranzukommen.
Innerhalb von zwei Tagen hat das Rettungsschiff "Ocean Viking" der Hilfsorganisation SOS Méditerranée 438 Migranten im Mittelmeer aus Seenot gerettet. Wie die Hilfsorganisation am Freitag mitteilte, wurden zunächst 272 Menschen, darunter 32 unbegleitete Minderjährige und neun Babys, vor der libyschen Küste aufgegriffen. Im Laufe des Tages seien weitere 136 Menschen in Abstimmung mit der italienischen Küstenwache zwischen Tunesien und der italienischen Insel Lampedusa aus Seenot gerettet worden.
Nach Drohungen gegen den neu gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo haben die Behörden in Guatemala die Sicherheitsmaßnahmen für den Politiker erhöht. Die Regierung erklärte am Freitag, bereits am Tag von Arévalos Wahlsieg sei sie über "mutmaßliche Anschlagspläne" gegen den Sozialdemokraten informiert worden und habe in Abstimmung mit der nationalen Polizeibehörde PNC "notwendige Maßnahmen" ergriffen.
Bei einem Verkehrsunfall in Bayern ist ein Auto in eine Gruppe von Rollerfahrern gefahren und hat einen Rollerfahrer tödlich verletzt. Acht weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei Rosenheim bei dem Unglück am Freitag verletzt.
Spielende Kinder haben in einem Bachbett in Baden-Württemberg eine tote Frau gefunden. Nach dem Fund am Donnerstag vergangener Woche in Emmendingen riefen sie die Polizei, wie das Polizeipräsidium in Freiburg am Freitag mitteilte. Die Identität der Toten ist demnach bislang nicht bekannt.
Eine sogenannte Hot Chip Challenge hat an einer Euskirchener Schule zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. Mehrere Kinder zogen sich durch extrem scharfe Chips Haut- und Atemwegsreizungen zu, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte. Die Kinder wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.
Bei einer Durchsuchung wegen der Verbreitung rechtsextremer Bilder haben Ermittler in Hamburg ein Waffenarsenal entdeckt. Dutzende Waffen sowie Munition und über hundert Messer wurden beschlagnahmt, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte. Demnach soll der 51-jährige Verdächtige 2020 in einer Chatgruppe ikonenhafte Bilder von Adolf Hitler veröffentlicht haben.
Ein Toter und mehrere Verletzte, zahlreiche umgestürzte Bäume und verwüstete Campingplätze: Eine Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen hat in Baden-Württemberg und Bayern massive Schäden angerichtet und teilweise erhebliche Verkehrsprobleme ausgelöst. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gab es in beiden Bundesländern am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag hunderte teils dramatische Einsätze, am Freitag drohten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) darüber hinaus weitere schwere Gewitter im West- und Norddeutschland.
Eine aufmerksame Rentnerin hat in Lübeck Trickbetrüger hinters Licht geführt und damit die Festnahme einer 28-Jährigen nach einem Schockanruf ermöglicht. Die 71-Jährige erhielt einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn in einen tödlichen Unfall verwickelt sei, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Freitag mitteilte.
Nach Beginn der Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik liegen die radioaktiven Werte bei Proben von Meereswasser nach Angaben des japanischen Betreibers im grünen Bereich. Wie das Unternehmen Tepco am Freitag mitteilte, entsprechen sie den kalkulierten Erwartungen und liegen bei weniger als dem von Japan festgelegten Grenzwert von 1500 Becquerel pro Liter.
Ein Bauarbeiter ist in Bayern von einem herabfallenden Betonbrocken erschlagen worden. Der 56-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Bayreuth am Freitag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwoch bei Abrissarbeiten an einem Sportheim in Oberhaid im Landkreis Bamberg.
Zum ersten Mal in der US-Geschichte ist ein ehemaliger Präsident auf einem Polizeifoto verewigt worden: Das Büro des Sheriffs von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia veröffentlichte am Donnerstag das in einem Gefängnis in der Großstadt aufgenommene Foto eines grimmig dreinblickenden Donald Trump. Der in Georgia wegen Wahlbeeinflussung angeklagte Ex-Staatschef hatte sich zuvor der Justiz gestellt und war kurzzeitig verhaftet worden. Trump veröffentlichte das Foto im Internet und kehrte damit erstmals seit 2021 wieder zu dem mittlerweile in X umbenannten Kurzbotschaftendienst Twitter zurück.
Die Deutsche Parkinson-Vereinigung (DPV) erhebt nach Medienberichten schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff. Dieser stehe im Verdacht, über Jahre hinweg Gelder in einer Gesamthöhe von mehr als 1,8 Millionen Euro veruntreut zu haben, berichteten Nord- und Westdeutscher Rundfunk sowie "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstagabend. Demnach soll Mehrhoff vor allem Geld aus Erbschaften heimlich auf ein Schattenkonto geleitet und dann über Jahre hinweg abgehoben haben.
Nach einem tagelangen Großbrand in einer Mülldeponie haben die Behörden im Westen der indonesischen Insel Java einen dreiwöchigen Notstand ausgerufen. Mindestens 67 Anwohner litten aufgrund des giftigen Rauchs unter Atemwegserkrankungen, zwei mussten nach Angaben einer örtlichen Klinik vom Freitag ins Krankenhaus. Die Mülldeponie Sarumukti nahe der Millionenstadt Bandung brennt seit Dienstag.
Ein ungewöhnlicher Einsatz hat die Polizei im rheinland-pfälzischen Linz beschäftigt. Weil er eine Dialysepatientin nicht über eine bereitstehende Spenderniere informieren konnte, bat ein Facharzt aus Köln um Unterstützung, wie die Beamten in Neuwied am Freitag mitteilten. Der Mediziner konnte die Frau in der Nacht zum Freitag telefonisch nicht erreichen. Sie musste aber dringend über das Spenderorgan informiert werden.
Zwei Jahre nach einer Blockade am Flughafen Leipzig/Halle hat der Logistikkonzern DHL einen Vergleich mit Klimaaktivisten erzielt. Nach Angaben der Aktivistengruppe "Repression nicht Zustellbar" vom Freitag stimmte eine der Klimaaktivistinnen, die sich in einem Zivilverfahren am Landgericht Halle verantworten musste, dem Vergleich zu. Zuvor hatte am Donnerstag bereits eine Gerichtssprecherin den außergerichtlichen Vergleich bestätigt.
Wegen eines versuchten Brandanschlags auf ein von Mitarbeitern der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti bewohntes Haus muss sich ein 55-Jähriger seit Freitag vor dem Landgericht Berlin verantworten. Der Prozess begann mit der Verlesung der Anklageschrift, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem russischen Staatsangehörigen werden unter anderem versuchter Mord und versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen.
In Niedersachsen ist die Zahl der Geldautomatensprengungen zuletzt deutlich gesunken. Wie Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag sagte, gab es im laufenden Jahr bislang 20 Taten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es demnach noch 46 gewesen.
Heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen haben in Bayern und Baden-Württemberg mehrere Menschen verletzt sowie Schäden und Verkehrsstörungen verursacht. Die S-Bahn in München stellte nach eigenen Angaben "wegen witterungsbedingter Beeinträchtigungen" am späten Donnerstagabend den Betrieb komplett ein, auch am Freitag kam es im Netz demnach weiterhin "zu starken Beeinträchtigungen". Auch im regionalen Zugverkehr in Bayern und Baden-Württemberg gab es am Freitag nach Bahnangaben weiterhin Probleme.
In Köln haben Unbekannte eine menschengroße Bronzeskulptur aus einer Galerie gestohlen. Der Bronzeguss habe auf der Verkaufsfläche hinter einer offenstehenden Eingangstür an der belebten Fußgängerzone gestanden, wie die Polizei in der Domstadt am Freitag berichtete. Die Skulptur stellt demnach zwei an einem Seil kletternde Menschen dar und soll von der israelischen Künstlerin Tolla stammen.
In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Atlanta ist am Donnerstag ein Polizeifoto des früheren Präsidenten Donald Trump aufgenommen worden. Das Foto wurde kurz darauf vom Büro des Sheriffs veröffentlicht. Nach seiner Anklage wegen Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia wurde Trump in dem Gefängnis im Landkreis Fulton wegen "Vorwürfen der Erpressung und Verschwörung" kurzzeitig unter Arrest gestellt, wie es aus dem Büro des Sheriffs hieß.
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Anklage wegen Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia am Donnerstag in einem Gefängnis in Atlanta eingetroffen, um sich den Behörden zu stellen. Trump wurde dort wegen "Vorwürfen der Erpressung und Verschwörung" kurzzeitig unter Arrest gestellt, wie aus einem Dokument des Büros des Sheriffs hervorging. In dem Gefängnis des Landkreises Fulton sollte am Abend (Ortszeit) eine erkennungsdienstliche Behandlung erfolgen.
Der frühere US-Präsident Donald Trump wird sich nach seiner Anklage wegen Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia am Donnerstagabend in Atlanta den Behörden stellen. "Verhaftungszeit: 19.30 Uhr", schrieb der republikanische Präsidentschaftsbewerber auf seiner Online-Plattform Truth Social. In Deutschland ist dies in der Nacht auf Freitag um 01.30 Uhr. Am Mittwoch hatte Trump noch vom Nachmittag gesprochen.
Knapp zwei Tage, nachdem im südfranzösischen Nîmes ein Zehnjähriger zum Zufallsopfer eines Schusswaffenangriffs wurde, ist im gleichen Stadtteil ein 18-Jähriger durch Schüsse getötet worden. Rettungskräfte hätten den jungen Mann am frühen Morgen leblos und mit Bauchverletzungen in einer Straße in dem für den Drogenhandel bekannten Viertel Pissevin gefunden, hieß es am Donnerstag aus Ermittlerkreisen. Das Opfer sei polizeibekannt.
Anhänger und Gegner von Donald Trump haben sich am Donnerstag vor dem Gefängnis versammelt, wo der frühere US-Präsident nach seiner Anklage wegen Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia erkennungsdienstlich behandelt werden sollte. Vor der Haftanstalt des Landkreises Fulton County in der Großstadt Atlanta schwenkten Anhänger des Republikaners Trump-Fahnen und forderten eine Festnahme von Präsident Joe Biden.
Im Hunsrück in Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Koblenz am Donnerstag mitteilte, geriet ein 89-Jähriger auf der Bundesstraße 50 mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Lastwagen. Der 89-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer starben.
Ein elfjähriges Kind ist bei einem Verkehrsunfall in Hamburg ums Leben gekommen. Das Kind und dessen Vater wurden beim Überqueren einer Straße von einer Motorradfahrerin erfasst, wie die Polizei in der Hansestadt am Donnerstag mitteilte. Der Junge starb noch vor Ort. Die Fahrerin und der Kindsvater erlitten schwere, ein weiteres Kind leichte Verletzungen.
Nach einem Schusswaffenvorfall in einem Polizeifahrzeug in Bayern mit mehreren verletzten Einsatzkräften ist ein 27-jähriger Beamter suspendiert worden. Das teilte das Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei in Bamberg am Donnerstag mit. Bei ihm handelte es sich demnach um den Polizisten, aus dessen Waffe sich der Schuss am Rande eines Spiels des Fußballbundesliga in Augsburg löste.
Ein 30-Jähriger ist auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle mit 160 Kilometern pro Stunde durch die Mannheimer Innenstadt gerast. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor, wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Demnach wollte eine Streife den abgedunkelten Wagen am Mittwochabend kontrollieren.
Die Hintergründe des Messerangriffs eines 16-Jährigen auf einen Drittklässler in einer Schule im ostsächsischen Bischofswerda sind nach wie vor weitgehend offen. Wie die Polizei in Görlitz am Donnerstag mitteilte, liefen ihre Ermittlungen zum dem Tatmotiv und dem genauen Tatablauf noch. Beides sei derzeit noch nicht "abschließend geklärt".
Ermittler haben an einem Felsen im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein gefundene Knochenteile einer Frau zuordnen können, die seit 1990 vermisst wurde. Zudem konnten weitere Knochenteile einem seit 2006 verschwundenen Mann zugeordnet werden, wie die Polizei in Trier am Donnerstag mitteilte. Hinweise auf Verbrechen gibt es in beiden Fällen nicht.
Unangenehme Ermittlungen für Belgiens Justizminister Vincent Van Quickenborne: Die Polizei hat sich beschwert, weil Gäste einer von ihm gegebenen Party an ein Polizeiauto gepinkelt haben sollen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kortrijk im Nordwesten des Landes bestätigte am Donnerstag, dass Ermittlungen zu einer Polizeibeschwerde eingeleitet wurden.