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Nach der Tötung seines Liebhabers ist ein 33-Jähriger vom Kölner Landgericht zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Wegen Totschlags erhielt der Angeklagte nach Gerichtsangaben vom Freitag eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren. Der Iraker soll den Geschädigten 2022 laut Vorwürfen mit mehr als 70 Messerstichen im Kölner Königsforst getötet haben. Die Leiche wurde erst Wochen später von einem Spaziergänger gefunden.
"Wir leben in einem Alptraum": Trotz verzweifelter Evakuierungsbemühungen von Feuerwehr und Militär sind viele Dörfer in Griechenlands Überschwemmungsgebieten weiter von der Außenwelt abgeschnitten - nur mit Hubschraubern und Booten dringen die Retter zu den eingeschlossenen Menschen vor. Die Zahl der Todesopfer lag am Freitag bei sieben, sechs Menschen wurden vermisst. Viele Bewohner befürchten, dass die Opferzahl weiter steigen wird.
Ein 85-jähriger Mann ist in seinem Haus Opfer einer Gewalttat geworden und ums Leben gekommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Freitag mitteilten, fanden Beamte den Mann tot im Keller des Einfamilienhauses in Pulheim. Hinweise deuteten auf einen Einbruch hin. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf.
Ermittler haben in einem Haus in Saarlouis zwei Leichen gefunden. Bei einem der Toten handle es sich um den Wohnungsinhaber, sagte ein Sprecher der saarländischen Landespolizei am Freitag. Die Leiche wurde demnach bereits am Mittwoch gefunden, eine Obduktion habe eine natürliche Todesursache ergeben. Offenbar habe der Leichnam schon länger in dem Haus gelegen.
In Baden-Württemberg ist gegen einen Pflegehelfer wegen des Verdachts der Vergewaltigung in einem Heim Haftbefehl erlassen worden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen den Mann am Donnerstag fest und durchsuchten seine Wohnung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Konstanz mitteilten. Er wurde am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Bei einer sogenannten Hot-Chip-Challenge haben zwei Jugendliche an einer Schule in Dortmund gesundheitliche Probleme erlitten. Der 14- und der 16-Jährige hätten extrem scharfe Chips gegessen, teilte die Polizei in der Ruhrgebietsstadt am Freitag mit. Demnach meldete die Schule den Beamten den Vorfall am Donnerstag. Die Polizei und das Ordnungsamt kontrollierten daraufhin einen nahen Kiosk und beschlagnahmte dort die übrigen Hot Chips.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmaßlichen Spion im Bundesnachrichtendienst (BND), Carsten L., und seinen mutmaßlichen Komplizen Arthur E. erhoben. Wie die Behörde in Karlsruhe am Freitag mitteilte, wird beiden besonders schwerer Landesverrat in zwei Fällen vorgeworfen. Die Anklage sei am 24. August erfolgt.
In Sachsen ist ein vermisster Pilzsammler nach vier Tagen lebend im Wald gefunden worden. Der 69-jährige Mann aus Torgau brach am Sonntag zum Pilzesammeln in einem Waldgebiet bei Trossin im Landkreis Nordsachsen auf, wie die Polizei in Leipzig am Freitag berichtete. Angehörige meldeten den Rentner drei Tage später als vermisst, als sie ihn nicht antrafen.
Mehr als ein Jahr nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Obdachlosen ist ein 18-Jähriger vom Landgericht Düsseldorf zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll für neun Jahre wegen Mordes ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Weitere Angaben machte sie nicht. Da der zur Tatzeit 17-Jährige strafrechtlich ein Jugendlicher war, wurde der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt.
Der US-Schauspieler und bekannte Scientology Danny Masterson ist wegen Vergewaltigung zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Im Mai war der 47-Jährige von einem Gericht in Los Angeles für schuldig befunden worden, zwischen 2001 und 2003 zwei Frauen in seinem Haus in Hollywood vergewaltigt zu haben. Das am Donnerstag verkündete Strafmaß entspricht der Höchststrafe.
Vor dem Landgericht Mannheim hat am Freitag ein Prozess um einen versuchten Mord an einer Coronapatientin in einem Krankenhaus begonnen. Angeklagt ist eine 73-Jährige, die im vergangenen November das Sauerstoffgerät einer älteren Mitpatientin ausgeschaltet haben soll. Grund dafür soll gewesen sein, dass sie der Alarmton des Geräts störte. Beide Frauen waren in einem Zimmer untergebracht.
Eine Frau ist in Kochel am See in Oberbayern einen steilen Abhang hinuntergestürzt und ums Leben gekommen. Der tödliche Unfall ereignete sich am Donnerstag auf einem Campingplatz, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim am Freitag mitteilte. Die 79-Jährige Frau zog sich bei dem Sturz über einen rund 60 Meter langen, steilen Abhang schwerste Verletzungen zu.
In Nordrhein-Westfalen hat ein Autofahrer mehrere Kitakinder während einer Verkehrsübung mit seinem aggressiven Fahrverhalten verschreckt und teilweise zum Weinen gebracht. Die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren übten mit einem Polizeibeamten das richtige Überqueren von Straßen, als der 34-Jährige an ihnen vorbeiraste, wie die Beamten in Hagen am Freitag mitteilten.
Auf den Strecken zwischen Hamburg und Berlin sowie Rostock ist es am Freitag zu Zugausfällen und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr der deutschen Bahn gekommen. Grund seien "Vandalismusschäden", erklärte die Bahn am Vormittag. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, gab es einen Brand an der Strecke.
Fast drei Monate nach dem Fund der Leiche eines seit Jahresbeginn vermissten Arztes aus dem rheinland-pfälzischen Gerolstein haben Ermittler seine Lebensgefährtin, ihren zur Tatzeit 16-jährigen Sohn und einen ebenfalls 16-jährigen Freund der Familie festgenommen. Sie sollen den 53-Jährigen Ende Dezember vorsätzlich getötet und seine Leiche versteckt haben, wie die Staatsanwaltschaft Trier am Freitag mitteilte.
Zwei Rentner haben sich in Rheinland-Pfalz mit Gartenrechen attackiert und erst nach dem Eingreifen von Passanten voneinander abgelassen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten trafen am Donnerstagabend in Lustadt auf "zwei völlig erschöpfte 77-Jährige", wie die Polizeidirektion Landau am Freitag mitteilte. Beide wurden leicht verletzt und trugen Prellungen sowie kleinere Schnittwunden davon. Einer der Streithähne musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Rund 1,5 Milliarden Spam-Mails pro Woche sind im vergangenen Jahr in den Postfächern der zwei größten deutschen Mailanbieter Web.de und GMX eingegangen. Das entspreche einer Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr, erklärte am Freitag der Telekommunikationsanbieter 1&1, der wie die beiden Mailanbieter zum United-Internet-Konzern gehört. Besonders oft wurden demnach gefälschte E-Mails von vermeintlichen Paketdiensten abgefangen.
Der US-Bundesstaat Texas muss die umstrittenen schwimmenden Barrieren auf dem Rio Grande an der Grenze zu Mexiko vorerst nicht abbauen. Ein Berufungsgericht setzte am Donnerstag (Ortszeit) die Entscheidung eines texanischen Bundesgerichts vorübergehend aus. Dieses hatte dem republikanischen Gouverneur Greg Abbott am Mittwoch in einer einstweiligen Verfügung bis zum 15. September Zeit gegeben, die zur Abwehr von Migranten errichteten Barrieren zu entfernen.
In Rheinland-Pfalz hat eine Wildschweinrotte einen Elfjährigen umzingelt und bedrängt. Der Junge flüchtete auf einen Felsen und alarmierte von dort die Polizei, wie die Beamten in Montabaur am Donnerstag berichteten. Die Einsatzkräfte befreiten den Jungen aus seiner misslichen Lage. Er wurde wohlbehalten seiner Mutter übergeben. Die Tiere wurden nicht verletzt.
Ein Zollbeamter ist auf einem Autobahnrastplatz in Nordrhein-Westfalen bei einer Fahrzeugkontrolle angefahren und verletzt worden. Ein zweiter Beamter schoss auf den flüchtenden Kleinwagen, wie die Polizei in Gelsenkirchen und die Staatsanwaltschaft in Essen am Freitag mitteilten. Der 56-jährige Beamte kam leicht verletzt in eine Klinik. Der 26-jährige Fahrer wurde kurze Zeit später in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauerten an.
In Mali sind bei zwei Angriffen auf einen Armeestützpunkt und ein Passagierschiff auf dem Niger am Donnerstag mindestens 64 Menschen getötet worden. Nach Angaben der malischen Regierung richteten sich die beiden separaten Angriffe gegen das Schiff "Timbuktu", das auf dem Fluss unterwegs war, sowie gegen einen Armeestützpunkt in Bamba in der nördlichen Region Gao. Nach vorläufigen Angaben wurden dabei "49 Zivilisten und 15 Soldaten getötet".
Der ehemalige Berater des früheren US-Präsidenten Donald Trump, Peter Navarro, ist am Donnerstag wegen Missachtung des Kongresses schuldig gesprochen worden. Ein Bundesgericht in Washington befand den 72-Jährigen nach einem zweitägigen Prozess in zwei Fällen für schuldig, weil er sich im vergangenen Jahr geweigert hatte, vor dem Untersuchungsausschuss zum Sturm auf das Kapitol auszusagen und geforderte Dokumente herauszugeben.
In Griechenland und in der Türkei ist die Zahl der Todesopfer nach den heftigen Überschwemmungen infolge von Starkregen weiter gestiegen. Die türkischen Behörden meldeten am Donnerstag ein achtes Opfer der Unwetter der vergangenen Tage. In Griechenland stieg die Anzahl der Toten nach Angaben der Feuerwehr auf sechs. Zwei österreichische Urlauber wurden nach Angaben des Außenministeriums in Wien vermisst. Der Rettungseinsatz in den überfluteten Dörfern nahe der Stadt Karditsa sollte offiziellen Angaben zufolge über Nacht andauern.
Das Bundesinnenministerium will mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bei der Ausbildung der Bundespolizei zusammenarbeiten. Dafür unterzeichneten Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und der Vorstandsvorsitzende der Gedenkstätte, Dani Dayan, am Donnerstag in Berlin eine Kooperationsvereinbarung. Ziel sei es, noch stärker für das Themenfeld Antisemitismus bei Bundespolizei und Bundeskriminalamt (BKA) zu sensibilisieren.
Nach dem Fund menschlicher Überreste in einem ausgebrannten Auto geht die Polizei in Brandenburg von einem Tötungsdelikt aus. Die gerichtsmedizinische Untersuchung habe entsprechende Hinweise ergeben, teilte die Polizeidirektion in Frankfurt an der Oder am Donnerstag mit. Die Ermittlungen der Mordkommission zur Identität des Opfers und den Todesumständen dauerten noch an.
Mehrere Autofahrer sind nachts in Gelsenkirchen an einem auf dem Gehweg liegenden Mann vorbeigefahren, ohne Hilfe zu leisten. Der 64-Jährige stürzte in der Nacht zum Mittwoch aus unbekannten Gründen aus einem Fenster seiner Wohnung im ersten Obergeschoss und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag berichtete.
In Holtheim bei Paderborn hat ein Mann seine Frau getötet und sich danach offenbar selbst erschossen. Der 56 Jahre alte Mann habe sich am Mittwochabend bei der Paderborner Polizei gemeldet, teilten die dortige Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Bielefeld am Donnerstag mit. Er habe gesagt, dass er seine 50-jährige Ehefrau getötet habe.
Zollbeamte haben in Heilbronn einen Zentner Marihuana in einem Paketzentrum eines Postdienstleisters gefunden. Die im Ausland aufgegebenen Lieferungen wurden zwischen Mitte Juli und Anfang August bei vier Kontrollen entdeckt, wie das Hauptzollamt Heilbronn am Donnerstag mitteilte. Die 50 Kilogramm Drogen haben einen Straßenverkaufswert von etwa einer halben Million Euro.
Vor dem Landgericht Hamburg hat am Donnerstag ein Prozess um einen Totschlag an einer Hundertjährigen begonnen. Angeklagt ist ein 37-Jähriger, der seine eigene Großmutter im März mit einem Beil angegriffen haben soll. Dabei versetzte er ihr laut Anklage mindestens 16 Schläge gegen Kopf und Hals.
Nach den heftigen Überschwemmungen im Zentrum Griechenlands gestalten sich die Rettungseinsätze schwierig. "Die Ebene von Thessalien hat sich in einen riesigen See verwandelt", sagte Feuerwehrsprecher Yannis Artopios am Donnerstag dem öffentlich-rechtlichen Sender ERT. Derzeit laufe ein "großer Einsatz" mit Rettungsbooten, um überschwemmte Dörfer in der Nähe der Stadt Karditsa zu erreichen und dessen Bewohner in Sicherheit zu bringen.
Wegen einer mutmaßlichen Misshandlung eines Tatverdächtigen ist in Berlin Anklage gegen zwei Polizisten erhoben worden. Die beiden 26 und 45 Jahre alten Beamten sollen einen Mann bei dessen vorläufiger Festnahme festgehalten und mehrfach getreten haben, wie die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Ihnen wird gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung im Amt vorgeworfen. Beide Angeschuldigte bestreiten die Tatvorwürfe.
Nach dem Europäischen Gerichtshof hat nun auch das Bundesverwaltungsgericht die bisherige, seit Jahren nicht mehr angewandte deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung für rechtswidrig erklärt. Diese sei mit der europäischen Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation unvereinbar und daher nicht anwendbar, erklärte das Gericht am Donnerstag in Leipzig. In der Politik wird bereits darüber gestritten, wie die Speicherung von Telekommunikationsdaten zur Aufklärung von Straftaten in Zukunft aussehen könnte. (Az. 6 C 6.22 u.a.)