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282 Menschen sind im September dieses Jahres im Straßenverkehr gestorben. Das waren 14 mehr als im September 2024, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Rund 35.100 Menschen wurden bei Verkehrsunfällen verletzt, das waren 100 weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden im September 216.500 Verkehrsunfälle registriert, also ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Die Importe von Böllern, Raketen und anderem Feuerwerk in den ersten neun Monaten des Jahres sind im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen. Im Zeitraum Januar bis September wurden mehr als 42.400 Tonnen Feuerwerkskörper nach Deutschland eingeführt - 62,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Damit wurde auch das Vor-Corono-Niveau aus dem Jahr 2019 deutlich übertroffen - um 42,4 Prozent.
Nach lautem Geschrei in einer Wohnung im baden-württembergischen Bruchsal hat die Polizei dort einen Toten entdeckt und einen Mann festgenommen. Der festgenommene 49-Jährige habe sich am Montagmittag "offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe mit. Nach Zeugenhinweisen war die Polizei demnach im Großeinsatz, die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt.
Das Oberste Gericht in Brasilien hat die Inhaftierung von Ex-Präsident Jair Bolsonaro wegen Fluchtgefahr nach der Beschädigung seiner elektronischen Fußfessel bestätigt. Bolsonaro habe "das elektronische Überwachungsgerät vorsätzlicherweise und bewussterweise" beschädigt, urteilte am Montag der Oberste Richter Alexandre de Moraes. Auch die drei weiteren Richter der ersten Kammer stimmten für eine Fortdauer der Inhaftierung Bolsonaros.
In einem neuen Raserprozess um den Tod zweier Menschen hat das Landgericht Landau in Rheinland-Pfalz den Angeklagten zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht verurteilte den zur Tatzeit 19-Jährigen nach dem Jugendstrafrecht wegen fahrlässiger Tötung, wie das Gericht am Montag mitteilte. Der Mann soll bei Aquaplaning mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein gefährliches Überholmanöver gefahren und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht haben. Dabei starben zwei Mitfahrer, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Ein Stadtmitarbeiter aus dem bayerischen Kempten soll Münzen im Gesamtwert von rund einer Million Euro aus Parkautomaten gestohlen haben. Der 40-Jährige war beim städtischen Betriebshof für die Leerung kommunaler Parkscheinautomaten zuständig, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Kempten am Montag mitteilten. Dabei soll er aus den Parkscheinautomaten in hunderten Fällen Münzgeld entnommen haben.
Im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd ist eine Frau offenbar von ihrem Lebensgefährten getötet worden. Der 48-Jährige rief in der Nacht zum Samstag einen Krankenwagen, weil seine 63 Jahre alte Partnerin angeblich einen Herzstillstand erlitten hatte, wie die Polizei am Montag in Aalen mitteilte. Als die Rettungskräfte eintrafen, sahen sie, dass die Frau offenbar in Folge von Gewalteinwirkung lebensgefährlich verletzt war.
In einem Hotel im bayerischen Olching ist eine Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Ein Hotelgast berichtete am Sonntagnachmittag an der Rezeption, dass sich in seinem Zimmer eine leblose Frau befinde, wie die Polizei am Montag in Ingolstadt mitteilte. Alarmierte Beamte entdeckten die 38-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim kurze Zeit später tot in dem Zimmer. Sie war offenbar mit mehreren Messerstichen getötet worden.
Nach einem Busunfall mit einem toten Mädchen in Baden-Württemberg hat die Polizei nähere Details zum Unfallhergang bekanntgegeben. Der Busfahrer hielt kurz vor einem Fußgängerüberweg an, fuhr anschließend langsam an und bog in einen Kreisverkehr ein, wie die Polizei Offenburg am Montag mitteilte. Dabei übersah er das Mädchen, das mit einem Tretroller auf einem Gehweg unterwegs war und die Fahrbahn am Fußgängerüberweg überqueren wollte.
Ein 62-Jähriger ist in Fulda offenbar Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Der Mann wurde am Sonntagmittag leblos in seiner Wohnung gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der hessischen Stadt gemeinsam mitteilten. Die genauen Umstände waren vorerst noch unklar, die Ergebnisse der angeordneten Obduktion lagen noch nicht vor.
Höhenretter der Feuerwehr haben eine schwerverletzte Frau von der rund 60 Meter hohen Aussichtsplattform auf dem Turm der Münchner Stadtpfarrkirche St. Peter abgeseilt. Die 35-Jährige stürzte am Sonntag beim Abstieg und konnte nur noch liegend transportiert werden, wie die Feuerwehr der bayerischen Landeshauptstadt am Montag mitteilte. Eine Rettung durch das enge Treppenhaus des als Alter Peter bekannten Turms in der Altstadt schied daher aus.
Am ersten Adventswochenende rechnet der ADAC mit zahlreichen Staus auf den Straßen. Obwohl weder Ferien noch regionale Feiertage anstehen, sei mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Verzögerungen zu rechnen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Grund sei die beginnende Vorweihnachtszeit.
Der Wintereinbruch hat zu zahlreichen Glätteunfällen auf Deutschlands Straßen geführt. Bei einem Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn kamen in der Nacht zum Montag auf der Autobahn 93 in Bayern drei Menschen ums Leben, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Auch in anderen Bundesländern zählte die Polizei zahlreiche wetterbedingte Verkehrsunfälle, in Baden-Württemberg starb ein Autofahrer. Meist blieb es aber bei Blechschäden.
Wegen der Tötung eines Manns am helllichten Tag in einem Berliner Park nach Beleidigungen in einem sozialen Netzwerk hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 23-Jährigen erhoben. Der Beschuldigte habe den 28-Jährigen am 22. Juni nachmittags im Körnerpark in Berlin-Neukölln mit einem Jagdmesser erstochen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in der Hauptstadt mit.
Offenbar mit fast drei Promille Alkohol im Blut ist ein Zugführer mit einem voll besetzten Regionalexpress durch Nordrhein-Westfalen gefahren. Dies fiel auf, weil der 53-Jährige den Zug nicht wie geplant am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück halten ließ, sondern weiterfuhr und auf freier Strecke bremste, wie die Bundespolizei am Montag in Münster mitteilte. Zuvor habe es bereits "Unregelmäßigkeiten bei Türschließungen" gegeben.
Wegen Kinderpornografieverdachts ist eine Erzieherin aus Gelsenkirchen festgenommen worden. Die 32-Jährige, die in einer städtischen Tageseinrichtung arbeitet, soll kinderpornografisches Material selbst hergestellt und verbreitet haben, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass das Material in ihrem beruflichen Umfeld als Erzieherin entstanden sei.
In Hessen hat sich ein 34-Jähriger nach einem nächtlichen Diebstahl in einer Spielhalle in der Zwischendecke versteckt und ist nach mehreren Stunden des Ausharrens durch die Decke gebrochen. Der Mann versteckte sich am Sonntag kurz vor Schließung in der Spielhalle im hessischen Schöneck, wie die Polizei in Offenbach am Main am Montag mitteilte.
Bei einem Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn sind auf der Autobahn 93 in Bayern drei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall in der Nacht zum Montag im Landkreis Schwandorf wurden nach Polizeiangaben zudem mindestens zwei Menschen schwer verletzt. Weitere Details zu Verletzten und Todesopfern nannte die Autobahnpolizei in Schwandorf zunächst nicht.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 93 in Bayern sind drei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall in der Nacht zum Montag im Landkreis Schwandorf wurden nach Polizeiangaben zudem mehrere Menschen schwer verletzt. Weitere Details zu Verletzten und Todesopfern nannte die Autobahnpolizei in Schwandorf zunächst nicht.
Bei der vorgezogenen Präsidentschaftswahl in der serbischen Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina hat der Kandidat des abgesetzten bosnischen Serbenführers Milorad Dodik nach Auszählung fast aller Stimmzettel gewonnen. Der ehemalige Innenminister und Dodik-Vertraute Sinisa Karan von der Partei der Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD) komme nach dem Teilergebnis von fast 93 Prozent der Stimmen auf 50,9 Prozent, teilte die Wahlkommission am späten Sonntagabend mit. Sein Hauptkonkurrent Branko Blanusa erhielt demnach 47,8 Prozent.
Die Slowenen haben sich am Sonntag in einem Referendum gegen die Legalisierung der Sterbehilfe ausgesprochen. Rund 53 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten gegen ein entsprechendes Gesetz, während sich 47 Prozent dafür aussprachen, wie die Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Das Parlament kann nun frühestens in einem Jahr erneut über ein Gesetz zum Thema Sterbehilfe abstimmen.
Die Slowenen haben sich in einem Referendum laut Teilergebnissen gegen die Legalisierung von Sterbehilfe ausgesprochen. Demnach votierten am Sonntag rund 53 Prozent der Wähler gegen ein entsprechendes Gesetz, während sich 47 Prozent dafür stimmten. Das Parlament kann nun frühestens in einem Jahr erneut über ein Gesetz zum Thema Sterbehilfe abstimmen.
Ein 42-Jähriger soll in Kleve in Nordrhein-Westfalen seine Mutter getötet haben. Ein Zeuge meldete am Samstagabend einen lautstarken Streit in einem Mehrfamilienhaus, wie die Polizei in Krefeld am Sonntag zusammen mit der Staatsanwaltschaft Kleve mitteilte. Nach dem Streit habe ein Mensch regungslos auf einem Balkon gelegen.
Die katholische Kirche in Deutschland bekommt ein neues Gremium, in dem Bischöfe und Laien zusammenarbeiten, beraten und Beschlüsse fassen sollen. Die Teilnehmenden des Synodalen Ausschusses einigten sich am Samstag bei ihrem Treffen in Fulda einstimmig auf eine Satzung für diese neue Synodalkonferenz. Junge Katholikinnen und Katholiken begrüßten dies, äußerten aber am Sonntag auch Kritik.
Die Slowenen haben am Sonntag in einem Referendum darüber abgestimmt, ob ein bereits beschlossenes Gesetz zur Legalisierung von Sterbehilfe in Kraft treten kann. Der im Sommer vom Parlament verabschiedete Gesetzentwurf soll todkranken Patienten bei klarem Verstand den begleiteten Suizid ermöglichen, wenn ihr Leiden unerträglich ist und alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Von der katholischen Kirche unterstützte Gegner der Sterbehilfe hatten gegen das Gesetz mobil gemacht und das Referendum durchgesetzt.
Im niedersächsischen Leer ist ein 79-Jähriger nach einem Verkehrsunfall gestorben. Der Mann war auf dem Fahrrad unterwegs und wollte den Bahnübergang queren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei senkte sich die Schranke, der Mann stieß dagegen und stürzte. Da die Straße glatt gewesen sei, rutschte er auf die Gleise.
Vier Jugendliche haben in Dortmund einen Snackautomaten gesprengt. Die Polizei fand bei ihnen einen Gasbrenner, wie sie am Sonntag mitteilte. Zeugen hatten in der Nacht eine Explosion bemerkt, der Automat fing an zu brennen.
In der französischen Hafenstadt Marseille haben am Samstag tausende Menschen an einem Trauermarsch für den ermordeten Bruder eines Anti-Drogen-Aktivisten teilgenommen. Sie skandierten "Gerechtigkeit für Mehdi" und forderten ein Ende der Drogenkriminalität in Frankreich. An dem Marsch nahm auch der mittlerweile unter Polizeischutz stehende Amine Kessaci teil, der Bruder des Ermordeten Mehdi Kessaci.
Mit der Einigung auf eine Satzung der geplanten Synodalkonferenz haben die Teilnehmer des Synodalen Ausschusses der katholischen Kirche am Samstag ihr Treffen in Fulda beendet. Der Beschluss der Satzung erging einstimmig, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Synoden sind Kirchenversammlungen, die einberufen werden, um Fragen zu beraten und zu klären und dann Entscheidungen zu treffen.
In Berlin ist ein homosexueller Mann von sechs Angreifern attackiert worden. Wie die Polizei am Samstag in der Hauptstadt mitteilte, war der 33-Jährige am Freitagnachmittag im Stadtteil Kreuzberg unterwegs, als er von drei Männern angesprochen und nach seiner sexuellen Orientierung gefragt wurde. Nachdem er das beantwortet hatte, schlugen sie auf ihn ein und stießen ihn zu Boden.
Im Kampf gegen einen Brand in einem zum Unesco-Weltnaturerbe zählenden Waldgebiet hat der Iran das Ausland um Hilfe gebeten. Angesichts der Probleme, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und seine Ausbreitung auf angrenzende Wälder zu verhindern, habe die Regierung "dringend Hilfe von befreundeten Staaten" angefordert, erklärte Vizepräsident Mohammed Dschafar Ghaempanah am Freitag im Onlinedienst X.
In einem umfangreichen Einsatz in Hagen in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei ein mutmaßliches Drogenlabor ausgenommen und zwölf Menschen vorläufig festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagmorgen mitteilten, sollen in der Halle synthetische Drogen hergestellt worden sein, vor allem Ecstasy. Bei dem Einsatz wurden am Freitagnachmittag zunächst vier Menschen festgenommen, später gab es acht weitere Festnahmen und mehrere Wohnungsdurchsuchungen.