Euro STOXX 50
-14.7400
Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 17-Jährigen hat das Landgericht Schwerin am Mittwoch einen 25-jährigen Angeklagten wegen Totschlags zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte gestand nach Angaben eines Gerichtssprechers während des Prozesses, im Februar 2025 vor einem Nebeneingang eines Einkaufszentrums in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns dem Opfer mit einem Klappmesser acht Stiche zugefügt zu haben.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei vor Trickbetrügern gewarnt. Seit dem Einbruch komme es im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu Betrugsversuchen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Täter gäben sich vor allem am Telefon als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus, sprächen den Einbruch an und erkundigten sich nach Wertgegenständen oder Bargeld.
Nach einem fünf Meter tiefen Sturz ist eine 46-Jährige in Bayern aus einem Brunnenschacht gerettet worden. Die Frau fiel auf ihrem Grundstück in Schwebheim in den Schacht und konnte sich nicht selbst befreien, wie die Polizei in Würzburg am Mittwoch mitteilte. Ein Anwohner hörte am Montag ihre Hilferufe und alarmierte die Einsatzkräfte.
Ein 14-Jähriger ist nach einer nächtlichen Spritztour durch zwei Ruhrgebietsstädte von der Polizei gestellt worden. Polizisten wurden in der Nacht zum Mittwoch in Oberhausen auf das Auto aufmerksam, weil es ohne Licht unterwegs war, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten wollten den Wagen gegen 01.45 Uhr anhalten. Der Jugendliche verlangsamte zunächst, beschleunigte dann aber und flüchtete.
Nach der mutmaßlichen Tötung seiner eigenen Mutter sitzt ein 44-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter erließ am Dienstag Haftbefehl, wie die Polizei in Nürnberg am Mittwoch mitteilte. Die Polizei hatte die getötete 69-Jährige am Montagabend in einem Haus in Höchstadt gefunden. Eine Zeugin hatte zuvor die Polizei alarmiert.
Betrüger haben von einer 67-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen mehr als eine Million Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des Anlagebetrugs herein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach geriet sie Mitte September über eine Onlinewerbung in eine Investmentgruppe eines Messengerdiensts, in der es um Anlagetipps ging.
Das Landgericht im brandenburgischen Cottbus hat einen Jugendlichen nach der Tötung seines Vaters zu zwei Jahren Jugendhaft auf Bewährung verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass er im Januar 2024 mit einem Messer fünfmal potenziell tödlich auf den Vater eingestochen hatte.
Ermittler aus Bayern haben Anklage gegen einen mutmaßlichen Kopf einer internationalen Betrügerbande erhoben. Dem 50-Jährigen wird bandenmäßiger Betrug in zwei Fällen vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Mittwoch mitteilte. Er soll weltweit einen belegten Schaden von mindestens 52 Millionen Euro verursacht haben. Hinzu kommt ein weltweiter Dunkelfeldschaden von 180 Millionen Euro. 29 Millionen Euro seien an ihn selbst geflossen.
Weil er wohl versuchte, zwischen zwei ICE-Wagen mitzufahren, ist ein 25-Jähriger in Niedersachsen tödlich verunglückt. Wegen der hohen Geschwindigkeit fiel er offenbar herunter, wie die Polizei Göttingen am Mittwoch mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach Ende Dezember. Ein Bahnmitarbeiter fand die Leiche nahe der Trasse bei Göttingen. Bislang war unklar, wie der Mann gestorben war.
Auf einem Spielplatz in Essen soll eine Gruppe von Jugendlichen einen 81-Jährigen so schwer geschlagen haben, dass dieser später an seinen Verletzungen gestorben ist. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am 3. November im Stadtteil Ostviertel. Der damals noch 80-Jährige geriet demnach in einen Streit mit den Jugendlichen.
Die Verteidigung des von den USA entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hat der New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack übernommen. Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen. Unter anderem war er als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig und erwirkte 2024 dessen Freilassung. Einen ersten Vorgeschmack auf seine Verteidigungsstrategie lieferte er am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York: Pollack stellte "die Rechtmäßigkeit seiner Entführung" durch das US-Militär in Frage.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei die Filiale durchsucht. Am Dienstagnachmittag durchsuchten Beamte die Geschäftsräume, um Datenträger und Kundendaten zu sichern, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Grundlage war ein gerichtlicher Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen. Die Ermittlungen dauerten weiter an.
Betrüger haben von einer Seniorin aus Niedersachsen mindestens hunderttausend Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche der falschen Polizisten herein, wie die echten Beamten am Dienstag in Hildesheim mitteilten. Demnach riefen Unbekannte die Frau an und gaben sich als Kriminalbeamte aus. Angeblich sei bei Festnahmen ein Dokument gefunden worden, auf dem der Name der Frau gestanden habe, gaben sie demnach an.
Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden beginnt in gut zwei Wochen der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe Sächsische Separatisten. Die Verhandlung gegen die acht Angeklagten startet am 23. Januar, wie das OLG am Dienstag mitteilte. Weitere Termine wurden bis Dezember festgesetzt.
Nur ganz kurz war in der jüngsten Disney-Dokuserie über Taylor Swift eine Flasche Sancerre des französischen Weinguts Terres Blanches zu sehen - schon ist der edle Tropfen in den USA ausverkauft. Dem Heer eingefleischter Fans der US-Sängerin reichte ein Blick, um sofort den gleichen Wein trinken zu wollen wie der Star, auch wenn er in den USA mit umgerechnet rund 35 Euro pro Flasche nicht ganz billig ist.
Papst Leo XIV. hat am Dienstag die "Heilige Pforte" des Petersdoms geschlossen und damit das sogenannte Heilige Jahr beendet. Der 70-Jährige, der eine feierliche Robe und eine Mitra - die traditionelle liturgische Kopfbedeckung des Papstes - trug, kniete vor der riesigen Basilika nieder, um vor den kunstvollen Bronzetüren zu beten, bevor er sie feierlich schloss.
Dank Spuren im Schnee hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen zwei flüchtige Kioskdiebe gefasst. Die beiden 18-jährigen Männer brachen in der Nacht zum Dienstag in einen Kiosk in Detmold ein, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem die jungen Männer die Tür des Geschäfts mit einem Gullydeckel eingeschlagen hatten.
Nach dem Anschlag auf Teile des Berliner Stromnetzes haben die Grünen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Handeln gedrängt und dessen Äußerungen zum Linksterrorismus kritisiert. Dobrindt sei jetzt "nicht als Mahner und Warner gefragt, sondern als verantwortlich handelnder Bundesinnenminister", sagte Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Bundesregierung müsse alles tun, um weitere Anschläge dieser Kategorie zu verhindern. Dobrindt sei dafür verantwortlich, "vor allem für einen umfassenden Sabotageschutz zu sorgen".
Eltern müssen einem Gerichtsurteil zufolge ihre schulpflichtigen Kinder an einer Schule anmelden, auch wenn sie diese aus religiösen Gründen zu Hause unterrichten wollen. Das Verwaltungsgericht im nordrhein-westfälischen Münster wies die Klagen einer Familie gegen entsprechende Anordnungen der Schulaufsichtsbehörde ab, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die Behörde habe die Eltern zu Recht verpflichtet, ihre Kinder an einer Schule anzumelden, hieß es.
Wegen eines antisemitischen Messerangriffs in Berlin hat die Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt Anklage gegen einen 29-Jährigen erhoben. Ihm werden versuchte gefährliche Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Im Juni 2025 soll er versucht haben, einen 60 Jahre alten Mann mit einem Messer zu verletzen. Beide seien sich am Tatabend zufällig in einem Park begegnet.
In rund jedem vierten Haushalt in Deutschland steht ein Heimtrainer. Im Jahr 2023 hatten die Deutschen insgesamt 12,9 Millionen Fitnessgeräte wie Ergometer, Laufband oder Crosstrainer zu Hause, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag berichtete. Diese verteilten sich auf gut 10,5 Millionen Haushalte, was einem Anteil von 25,6 Prozent entsprach. Fünf Jahre zuvor hatte der Anteil bei 23,3 Prozent gelegen.
Die Bar, in der bei einer Brandkatastrophe in der Silvesternacht im Schweizer Skiort Crans-Montana 40 Menschen ums Leben gekommen sind, war seit Jahren nicht mehr von den Behörden kontrolliert worden. Von 2020 bis 2025 habe es in dem Lokal "Le Constellation" keine Brandschutz- und Sicherheitskontrollen gegeben, sagte Bürgermeister Nicolas Féraud am Dienstag bei einer Pressekonferenz: "Wir bereuen das bitterlich."
Autofahrer ohne Fahrerlaubnis oder mit Fahrverbot haben im Jahr 2024 mehr als 7000 schwere Verkehrsunfälle verursacht. Dabei wurden 93 Menschen getötet und 1473 schwer verletzt, wie aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Analyse der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hervorgeht.
Ein 44-Jähriger soll in Bayern seine eigene Mutter getötet haben. Die Polizei fand die getötete 69-Jährige am Montagabend in einem Haus in Höchstadt, wie die Polizei in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Eine Zeugin hatte zuvor die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen den 44-jährigen Sohn der Getöteten vor Ort fest. Er sollte im weiteren Verlauf einem Haftrichter vorgeführt werden.
In einer Vorstellung des Weltweihnachtszirkus auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart ist ein Artistenpaar rund zehn Meter tief gestürzt. Die 19 Jahre alte Frau und der 49 Jahre alte Mann boten am Montagnachmittag in zehn Metern Höhe ihre Artistiknummer dar, wie die Polizei in Stuttgart mitteilte. Beide stürzten aus bislang unbekannter Ursache auf den Boden und verletzten sich schwer.
Der von den USA entmachtete und inhaftierte Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, hat bei einem ersten Gerichtstermin in New York die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen. "Ich bin unschuldig, ich bin nicht schuldig", sagte der unter anderem wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" angeklagte 63-Jährige am Montag nach Angaben von US-Medien.
Nach dem Einschlagen der Fensterscheiben des Privatwohnsitzes von US-Vizepräsident JD Vance in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ist ein Verdächtiger festgenommen worden. "Ein Verrückter hat versucht, bei uns einzubrechen, indem er die Fenster mit einem Hammer eingeschlagen hat", erklärte Vance am Montag im Onlinedienst X. Er und seine Familie seien zum Zeitpunkt der Tat "nicht zu Hause" gewesen, fügte Vance hinzu.
Bei einem Streit in einer Arbeiterunterkunft in Bayern ist ein 52-jähriger Mann getötet worden. Ein 38-Jähriger verletzte den 52-Jährigen am Neujahrstag am Kopf und im Gesicht, wie die Polizei in Augsburg am Montag mitteilte. Der 52-Jährige starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Die Polizei nahm den 38-Jährigen an der Unterkunft in Aichach fest.
Wegen einer tödlichen Küchenmesserattacke auf seine getrennt von ihm lebende Ehefrau in Anwesenheit der vier gemeinsamen Kinder ist Mann in Berlin zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht der Bundeshauptstadt ging nach Angaben einer Sprecherin in seiner Begründung am Montag von einem Mord aus niedrigen Beweggründen aus und sprach von einem Femizid. Der 45-Jährige handelte demnach aus Wut darüber, dass seine Ehefrau seinen Wünschen nicht uneingeschränkt folgen wollte.
Wegen eines missglückten Mordversuchs an ihrem Ehemann mit einem Beil ist eine 72-jährige Berlinerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach sie des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei zwei gefälschte Autokennzeichen beschlagnahmt, die mutmaßlich an einem der Fluchtfahrzeuge der Täter angebracht waren. Ein 27-jähriger Zeuge fand die Kennzeichen am frühen Sonntagnachmittag in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie die Polizei in Gelsenkirchen am Montag mitteilte.
Nach tödlichen Schüssen auf einen Polizisten im Saarland beginnt am 12. Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der zur Tatzeit 18-Jährige muss sich unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes vor einer Jugendkammer des Landgerichts in der Landeshauptstadt Saarbrücken verantworten, wie dieses am Montag bekanntgab. Für das Verfahren sind demnach zunächst zehn weitere Termine bis zum 14. April eingeplant.