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Trotz antisemitischer Äußerungen darf der umstrittene US-Rapper Kanye West im Juni auf zwei Konzerten im niederländischen Arnheim auftreten. Der Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, erklärte am Freitag, für ein Einreiseverbot müssten "klare Gründe" vorliegen. Solche Gründe seien "in den vorgenommenen Analysen" aber nicht gefunden worden.
Bei einem mutmaßlich israelfeindlichen Vorfall auf einem Straßenfest in Hamburg sind zwei Männer von mehreren Unbekannten attackiert und verletzt worden. Einem 41-Jährigen wurde ins Gesicht geschlagen und sein 43-jähriger Begleiter zu Boden gestoßen, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte.
Ein japanischer Drachensegler ist bei einem Unfall in Bayern ums Leben gekommen. Der 62-Jährige flog am Donnerstagnachmittag mit seinem Hängegleiter im Bereich der Ammergauer Alpen, wie die Polizei am Freitag in Füssen mitteilte. Am Buchberg stürzte der erfahrene Pilot ab. Eine mögliche Ursache nannte die Polizei nicht.
Unbekannte haben in einem Geflügelgehege im nordrhein-westfälischen Goch mehr als zwei Dutzend Hähne, Hennen und Küken getötet. Wie die Polizei am Freitag in Kleve mitteilte, stahlen die Unbekannten aus dem Gehege in einem Garten darüber hinaus mehr als ein Dutzend Legehennen. Die Kriminalpolizei geht nach der vorgefundenen Spurenlage davon aus, dass die Tiere durch "menschliches Handeln" getötet wurden.
Die USA stufen die beiden größten kriminellen Banden Brasiliens künftig als Terrororganisationen ein. Die Banden Comando Vermelho (CV) und Primeiro Comando da Capital (PCC) gehörten zu den "gewalttätigsten kriminellen Organisationen" des südamerikanischen Landes, begründete US-Außenminister Marco Rubio die Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit), die am Freitag kommender Woche in Kraft tritt.
In Bremen ist ein 25-Jähriger an den Folgen einer körperlichen Auseinandersetzung gestorben. Ein Passant hatte den Mann am Dienstagabend an einer Haltestelle auf dem Boden liegend gefunden, wie die Polizei am Freitag in der Hansestadt mitteilte. Er hatte eine lebensgefährliche Kopfverletzung und war nicht ansprechbar.
Wegen der Tötung eines Mitbewohners in einer Gemeinschaftsunterkunft für Arbeiter in Niedersachsen ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Oldenburg sprach den 23-Jährigen des Totschlags schuldig, wie eine Sprecherin am Freitag sagte.
Im Zusammenhang mit der gescheiterten Autobahnmaut muss sich der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen einer mutmaßlichen Falschaussage vor Gericht verantworten. Das Landgericht Berlin ließ die Anklage gegen den früheren Politiker und heutigen Unternehmer zu, wie es am Freitag mitteilte. Ein Termin für die Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest.
Bundespolizisten haben an der deutsch-französischen Grenze bei Kehl in Baden-Württemberg auf ein flüchtendes Auto geschossen. Der mutmaßliche Fahrer, ein 21-Jähriger, war zuvor gezielt auf Beamte zugefahren, wie die Polizei in Offenburg am Freitag mitteilte. Das Auto sollte demnach in der Nacht an der Europabrücke bei der Einreise nach Deutschland von der Bundespolizei kontrolliert werden.
Massiver Rückschlag für das Raumfahrtunternehmen von US-Milliardär Jeff Bezos: Eine Rakete von Blue Origin ist bei einem Test auf der Startrampe explodiert. Auf einem Video des Vorfalls war am Donnerstag zu sehen, wie auf dem Raumfahrtstützpunkt Cape Canaveral im Bundesstaat Florida zunächst Rauch unter der 98 Meter hohen Rakete aufsteigt - und diese dann in einem gewaltigen Feuerball explodiert. Bei dem Vorfall wurde nach Behördenangaben niemand verletzt.
Im Prozess um einen geplanten Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien ist der Angeklagte zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen den 21-jährigen Österreicher am Donnerstagabend in allen Anklagepunkten für schuldig. Ein weiterer Angeklagter wurde wegen Bildung einer Verschwörung im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Nach Ecuador hat offenbar auch Guatemala US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden im eigenen Land gebilligt. Die "New York Times" berichtete am Donnerstag, das mittelamerikanische Land habe gemeinsamen Angriffen mit US-Streitkräften zugestimmt. Sie sollten ab Juni beginnen, berichtete das Blatt unter Berufung auf mehrere Quellen.
Das Kinderhilfswerk Unicef hat Frankreich für seinen Umgang mit Kindesmissbrauch scharf kritisiert. Die jüngsten Verdachtsfälle in der Nachmittagsbetreuung von Vor- und Grundschulkindern zeugten von "strukturellen Mängeln, wie etwa fehlender Koordination und mangelnden Absprachen zwischen den Behörden", sagte die Vorsitzende von Unicef Frankreich, Adeline Hazan, am Donnerstag in Paris.
Rund vier Monate nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der 26-jährige Verdächtige wegen Mordes angeklagt worden. Es sei von einer Tat aus niedrigen Beweggründen auszugehen, erklärte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Donnerstag. Der schwarzfahrende Beschuldigte hatte dem dem Zugbegleiter laut Anklage im Februar bei einer Fahrkartenkontrolle mehrere wuchtige Schläge versetzt. Die Tat sorgte für Entsetzen.
Mehr als 43 Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines transsexuellen Prostituierten in Hamburg hat das Landgericht einen heute 61-Jährigen zu sechs Jahren und drei Monaten Jugendstrafe verurteilt. Der Angeklagte wurde des Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den Mann im Januar 1983 in dessen Wohnwagen erschossen hatte.
Nach der Tötung seiner Mutter muss ein Mann aus Thüringen dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Meiningen ordnete am Donnerstag die Unterbringung des 51-Jährigen an, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Laut Antragsschrift der Staatsanwaltschaft hatte der Mann seine 75 Jahre alte Mutter im Juli 2025 in der gemeinsamen Wohnung angegriffen. Er würgte sie zunächst und drückte ihr dann ein Kissen auf das Gesicht, bis sie erstickte.
Etwas mehr als drei Jahre nach dem brutalen Mord an der zwölfjährigen Luise aus Nordrhein-Westfalen durch zwei etwa gleichaltrige Mädchen hat das Landgericht Koblenz die Täterinnen am Donnerstag zur Zahlung von fast 145.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Geklagt hatten Eltern und Schwester der Getöteten. Nach Gerichtsangaben besteht die Summe aus 125.000 Euro Schmerzensgeld sowie annähernd 20.000 Beerdigungs- und Rechtsanwaltskosten. Es sei eine fassungslos machende Tat gewesen.
Drei ausverkaufte Taylor-Swift-Konzerte in Wien waren im August 2024 aus Sicherheitsgründen abgesagt worden - nun sprechen die Geschworenen im Prozess um einen geplanten islamistischen Anschlag auf ein Konzert des US-Megastars das Urteil. Der 21-jährige Angeklagte Beran A. bekannte sich weitgehend schuldig. Er war nach einer Warnung von US-Geheimdiensten einen Tag vor dem geplanten Anschlag festgenommen worden. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Rund vier Monate nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der 26-jährige Verdächtige wegen Mordes angeklagt worden. Es sei von einer Tat aus niedrigen Beweggründen auszugehen, erklärte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Donnerstag. Der Beschuldigte soll den Zugbegleiter nach einer Fahrtkartenkontrolle am 2. Februar bei Landstuhl mehrere Schläge versetzt haben, als dieser ihn der Bahn verwies.
Nach einem Radunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger seinen Verletzungen erlegen. Der Jugendliche fuhr am Sonntag im Landkreis Straubing mit seiner 16-jährigen Freundin auf einer Straße einen Berg hinab, wie die Polizei am Donnerstag in Straubing mitteilte. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte einen Abhang hinab.
Nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei getöteten zwölfjährigen Radfahrern im nordrhein-westfälischen Dinslaken ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die 47-jährige Fahrerin des beteiligten Autos. Gegen die Frau bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung, teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Donnerstag mit. Die genaue Unfallursache und der konkrete Ablauf seien weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Eine Seniorin aus München hat falschen Polizisten Wertgegenstände im Wert von mehreren hunderttausend Euro in einem Kochtopf übergeben. Die Betrüger kontaktieren die Frau im Stadtteil Schwabing am Mittwochvormittag telefonisch und gaben an, dass es in der Nachbarschaft angeblich zahlreiche Einbrüche gegeben habe, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Deshalb müssten die Wertsachen der Frau in Sicherheit gebracht werden.
Eine Amtsrichterin und zwei Justizangestellte sind in Baden-Württemberg wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen und Anstiftung dazu angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Donnerstag mitteilte, sollen die drei zumindest zeitweise am selben Amtsgericht beschäftigten Frauen untereinander Informationen zu einzelnen Menschen aus justizinternen Datenbanken zu rein privaten Zwecken geteilt haben.
Die weltbekannte Holocaustgedenkstätte Yad Vashem eröffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels. Zudem sei eine zusätzliche kleinere Außenstelle in Leipzig in Sachsen geplant, teilten Yad Vashem sowie die Landesregierungen Bayerns und Sachsens am Mittwoch in Jerusalem, München und Dresden mit.
Offenbar unbemerkt von anderen Verkehrsteilnehmern ist in Niedersachsen ein Autofahrer in einen Wassergraben gefahren und gestorben. Der 55-Jährige kam in der Gemeinde Ihlienworth von der Straße ab und landete in dem Graben, wie die Polizei am Donnerstag in Cuxhaven mitteilte.
Im Prozess um einen geplanten islamistischen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Österreich wird am Donnerstag das Urteil erwartet. Der 21-jährige Angeklagte Beran A. hatte sich in dem seit April laufenden Prozess schuldig bekannt. Er war nach einer Warnung aus den USA einen Tag vor dem geplanten Anschlag im August 2024 festgenommen worden. Drei ausverkaufte Konzerte in Wien im Rahmen von Swifts "Eras"-Welttournee wurden damals abgesagt.
Nach einem schweren Verkehrsunfall sind im nordrhein-westfälischen Dinslaken zwei zwölfjährige Radfahrer gestorben. Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Polizei in Wesel und die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilten. Zwei von ihnen erlagen später ihren Verletzungen.
Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte soll sich voraussichtlich ab dem 30. November vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Die Vorsitzende Richterin Joanna Korner teilte am Mittwoch mit, sie sei grundsätzlich "bereit" dem entsprechenden Antrag der Anklage stattzugeben. Allerdings solle vorher erneut die Verhandlungsfähigkeit des 81-Jährigen überprüft werden, fügte sie hinzu.
Nach einem schweren Verkehrsunfall im nordrhein-westfälischen Dinslaken ist ein zwölfjähriger Radfahrer ums Leben gekommen. Eine 47-jährige Autofahrerin kam am Mittwochmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und erfasste drei radfahrende Kinder im Alter von jeweils zwölf Jahren, wie die Staatsanwaltschaft Duisburg und Polizei Wesel mitteilten.
Die deutschen Sicherheitsbehörden sollen künftig bei Cyberattacken zurückschlagen dürfen. Das Bundeskabinett beschloss dazu am Mittwoch ein Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit. Bundespolizei, Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen diesem zufolge Angriffe künftig nicht nur erkennen, sondern auch aktiv gegen Angreifer vorgehen dürfen. "Wir schützen uns und wir schlagen zurück", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Nach dem Tod von mindestens sechs Neugeborenen auf der Geburtsstation eines Krankenhauses in Bangladesch ermitteln die Behörden. Die Säuglinge im Alter zwischen einem und drei Tagen starben in der Nacht zum Mittwoch innerhalb weniger Stunden, wie die Krankenhausleitung in der Hauptstadt Dhaka berichtete.
Knapp fünf Jahre nach einem spektakulären Einbruch in eine Filiale der Hamburger Sparkassse (Haspa) in Norderstedt ist eine Klage auf höheren Schadenersatz ohne Erfolg geblieben. Die Haspa habe keine Pflichten aus dem Vertrag über die Miete eines Schließfachs verletzt, erklärte das Oberlandesgericht Hamburg am Mittwoch. Bei dem Einbruch im August 2021 waren etwa 650 Schließfächer ausgeräumt worden.